"Hilfe? Aber kein Fremder!": Wie gehe ich mit Widerstand und Abwehr um?

"Hilfe? Aber kein Fremder!": Wie gehe ich mit Widerstand und Abwehr um?

vor 2 Tagen
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Beschreibung

vor 2 Tagen
Wie redet man eigentlich über Hilfe und Pflege von außen mit
jemanden, der sie braucht, aber partout nicht annehmen will? Es
fängt mit kleinen Veränderungen im Alltag an: Termine werden
plötzlich immer häufiger vergessen, die Körperpflege lässt nach
oder die Wohnung ist nicht mehr so sauber wie früher. Womöglich
unterstützt Du anfänglich selbst, merkst aber schnell, das wächst
Dir über den Kopf und professionelle Hilfe und Entlastung muss her.
Eine verzwickte Situation. Daher wollen wir heute mal schauen, wie
Du einen Weg finden kannst, beim Stichwort Pflegeabwehr und
Pflegeverweigerung einen kühlen Kopf zu bewahren und achtsam im
Gespräch zu bleiben. Victoria spricht mit Elke, 53 Jahre alt, aus
Nordrhein-Westfalen. Sechs von insgesamt 10 Jahren hatte Elkes
Familie die mittlerweile verstorbene Oma ohne professionelle Hilfe
zu Hause versorgt. Die Pflegesituation hatte schleichend begonnen
und die Familie zunehmend unter Druck gesetzt: ständige
Bereitschaft, Überforderung, kaum noch gewöhnliche Familienzeit und
Finanzierung aus der eigenen Tasche. Wie gelingt die richtige
Überzeugungsarbeit? Muss es erst eskalieren? Und wie führt man ein
schwieriges Gespräch am besten? Diese Fragen beantwortet Andrea
Didszun, Leiterin des Pflegestützpunktes Pankow in Berlin.
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