ⓦ 485 Die stille Beobachterin – Bettina Fischer sieht, was andere übersehen

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vor 1 Tag
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Im Gespräch mit Thomas erzählt die Wiener Fotografin Bettina
Fischer https://www.das-linsenwerk.at , wie sie zur Fotografie
fand und warum sie sich selbst als „stillen, aufmerksamen
Beobachter“ beschreibt. Ihre Arbeiten entstehen intuitiv: Sie
entdeckt kleine, unscheinbare Momente, die durch Licht, Form oder
Stimmung plötzlich Bedeutung bekommen. Serien wie „Wiener Licht“
oder „Out of Time“ wachsen aus einzelnen Bildern heraus – ohne
Druck, ohne Eile.


Bettina liebt die analoge Fotografie, das Überraschungsmoment,
das Korn, die Unschärfe. Sie arbeitet bewusst reduziert und zeigt
nur wenige, dafür präzise ausgewählte Bilder. Auch die
Präsentation ist ihr wichtig: Räume, Hängung, Interaktion – alles
darf spielerisch sein."I am neither an artist nor a photographer
... I am just an attentive, silent observer". Ihr Ansatz ist eine
Einladung, langsamer zu schauen und das Besondere im Alltäglichen
zu entdecken.





Kapitelmarken und Links


00:00 „Servas“ aus Wien - Selbstbeschreibung als „stiller,
aufmerksamer Beobachter“


07:52 Die leisen Momente - Beobachtungen im Alltag


13:22 Entstehung von „Wiener Licht“ - Reduktion auf das
Wesentliche


19:45 Analog oder digital?


22:00 Experimente mit 35mm Filmen


25:59 Kameraloses Fotografieren – Inspiration


28:59 Nikon F3 und FG und andere Kameras


32:28 Serie „Out of Time"


41:08 Serie „Form(los)“ - Farben, Formen, Strukturen


49:50 Social Media – ambivalente Beziehung


51:29 Entwicklung des eigenen Stils - Alltag mit Kamera


55:02 Wunsch nach einer Einzelausstellung


57:23 Kreative Raumgestaltung: Interaktion mit Fußmatte und
Bewegende Menschen


01:01:40 Frühere Ausstellungen - Martin Parr im Kunst Haus Wien


01:05:32 Ankündigung: Bonn Booklet





The Silent Observer – Bettina Fischer sees what others overlook


Vienna-based photographer Bettina Fischer shares how she found
her way into photography and why she calls herself a “silent,
attentive observer.” Her work grows intuitively from small,
overlooked moments—light, shadows, textures, quiet corners.
Series like “Wiener Licht” and “Out of Time” evolve naturally
from single images, without pressure or strict planning.Bettina
loves analog photography for its surprises and imperfections. She
works minimally, selecting only a few strong images rather than
many. Presentation matters to her too—she enjoys experimenting
with space, hanging heights and playful elements like printed
doormats.Her approach invites us to slow down and rediscover the
beauty in everyday surroundings.





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