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Beschreibung
vor 2 Wochen
Wie können Lehrkräfte ihre Klassen durch die Informationsflut
navigieren, gerade im KI-Zeitalter? Christian Richter und
Cornelia Brückner vom Landesinstitut Brandenburg für Schule und
Lehrkräftebildung (LIBRA) entwirren den viel genutzten Begriff
Informationskompetenz: von seinen Wurzeln im
Bibliothekswesen der 1970er über die drei Kernbausteine
Bedarf klären und recherchieren, Quellen
bewerten, Informationen weiterverarbeiten und
teilen bis zur engen Verzahnung mit
Nachrichtenkompetenz in der Medienbildung. Die
beiden zeigen, warum es nicht reicht, die „eine“ Meldung zu
prüfen, denn Plattformökonomien belohnen Empörung und Zuspitzung.
Entscheidend ist der Blick auf Kontext, Produktionsweisen und
Ziele eines Beitrags: Für wen ist er gemacht? Wer teilt ihn? Wie
transparent arbeitet die Quelle? Gleichzeitig plädieren sie für
einen mündigen Umgang mit Unsicherheit, denn absolute Gewissheit
gibt es selten und blinder Skeptizismus schadet, sprich: Wir
müssen Vertrauen lernen. Orientierung bieten
Institutionen mit nachvollziehbaren Arbeitsprozessen und
Faktencheck-Formaten. Im Schulalltag werden Lehrkräfte zu
Vertrauensankern: durch Offenheit über Quellen, die Kennzeichnung
von KI-Einsatz, Fehlerkultur und transparente Entscheidungen.
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