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Beschreibung
vor 1 Woche
In der Vegetation des Darmstädter Waldfriedhofs stehen wir für
diese Folge gemeinsam mit dem Rechtswissenschaftler Cederic Meier.
Denn hier liegt das Grab von Georg Friedrich Knapp. Knapp hat mit
seinem Buch „Staatliche Theorie des Geldes“ den zu seiner Zeit
revolutionären Vorschlag unterbreitet, den Wert des Geldes in der
Geltung der staatlichen Gesetzgebung zu suchen. Eine seiner
Kernthesen lautete: „Das Geld ist ein Geschöpf der Rechtsordnung.“
Für uns ist es ein Anlass, um auf die neuen Entwicklungen des
digitalen Euros sprechen zu kommen. Gerade, am 9. Juli, haben die
Abgeordneten des Europäischen Parlaments nach langer Verzögerung
mit einer deutlichen Zweidrittel-Mehrheit für einen Rechtsrahmen
votiert, der es der EZB ermöglicht, digitales Zentralbankgeld für
Bürger in der Eurozone in Umlauf zu bringen. Wir diskutieren,
welchen Weg der Digitale Euro von nun an gehen könnte, bis er 2029
voraussichtlich von der EZB emittiert wird, fragen, wie die
Widerstände von Geschäftsbanken und privaten Akteuren gegen den
Digitalen Euro zu interpretieren sind und vertiefen Streitthemen
wie etwa das Haltelimit. Am Grab von Knapp stehend, tasten wir uns
in Richtung der Frage: Nimmt der Staat oder die Europäische Union
eine Position der Stärke ein, wenn es um Fragen der Geldpolitik
geht, und wie zeigt sich das im langwierigen Prozess der Einführung
des Digitalen Euros?
diese Folge gemeinsam mit dem Rechtswissenschaftler Cederic Meier.
Denn hier liegt das Grab von Georg Friedrich Knapp. Knapp hat mit
seinem Buch „Staatliche Theorie des Geldes“ den zu seiner Zeit
revolutionären Vorschlag unterbreitet, den Wert des Geldes in der
Geltung der staatlichen Gesetzgebung zu suchen. Eine seiner
Kernthesen lautete: „Das Geld ist ein Geschöpf der Rechtsordnung.“
Für uns ist es ein Anlass, um auf die neuen Entwicklungen des
digitalen Euros sprechen zu kommen. Gerade, am 9. Juli, haben die
Abgeordneten des Europäischen Parlaments nach langer Verzögerung
mit einer deutlichen Zweidrittel-Mehrheit für einen Rechtsrahmen
votiert, der es der EZB ermöglicht, digitales Zentralbankgeld für
Bürger in der Eurozone in Umlauf zu bringen. Wir diskutieren,
welchen Weg der Digitale Euro von nun an gehen könnte, bis er 2029
voraussichtlich von der EZB emittiert wird, fragen, wie die
Widerstände von Geschäftsbanken und privaten Akteuren gegen den
Digitalen Euro zu interpretieren sind und vertiefen Streitthemen
wie etwa das Haltelimit. Am Grab von Knapp stehend, tasten wir uns
in Richtung der Frage: Nimmt der Staat oder die Europäische Union
eine Position der Stärke ein, wenn es um Fragen der Geldpolitik
geht, und wie zeigt sich das im langwierigen Prozess der Einführung
des Digitalen Euros?
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