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Beschreibung
vor 2 Wochen
Auf den ersten Blick scheint die Epilepsie recht gut erforscht.
Bei genauerem Hinsehen wird jedoch deutlich, dass gerade in der
gendersensiblen Behandlung Nachholbedarf besteht. Obwohl bekannt
ist, dass Epilepsie und Anfallssuppressiva hormonelle Prozesse
beeinflussen können, wurden Hormonveränderungen lange Zeit
systematisch kaum berücksichtigt.
In der fünften Folge des DGN-Podcasts „Echt jetzt? Gendersensible
Medizin in der Neurologie“ fordert Prof. Dr. Yvonne Weber,
Aachen, deshalb, diese Aspekte im klinischen Alltag aktiver
mitzudenken und gezielter in die Beratung einzubeziehen.
Darum geht’s in dieser Folge:
Hormonelle Einflüsse auf die Anfallsaktivität
Wechselwirkungen zwischen Anfallssuppressiva und
Hormontherapien
Epilepsie und Kinderplanung (bei Mann und Frau)
Frühzeitige und individuelle Beratung für Lebenswege
Inhaltsverzeichnis
(00:07) Warum Epilepsie trotz gleicher Inzidenz ein Genderthema
ist
(01:55) Gender Bias in der Anamnese: ein Fallbeispiel aus dem
Videomonitoring
(05:35) Hormonelle Lebensphasen und ihr Einfluss auf die
Anfallsaktivität
(06:52) Sexualität, Fertilität und Nebenwirkungen
anfallssuppressiver Medikamente
(08:16) Katameniale Anfälle und mögliche hormonelle
Therapieansätze
(09:35) Wechselwirkungen zwischen Hormontherapien und
Lamotrigin
(10:58) Interdisziplinäre Beratung bei sexueller Dysfunktion und
Fertilitätsstörungen
(11:28) Teratogenität, Kinderwunsch und sichere
Medikamentenwahl
(15:54) Schwangerschaftsplanung: Anfallstyp, Medikation, Folsäure
und Aufklärung
(19:41) Schwangerschaft (geplant/ungeplant), Geburt und
Wochenbett
(25:28) Sozioökonomische Faktoren, Beruf, Transition und
Krankheitsverlauf
(29:24) wohin wird es gehen? Zukunft der gendersensiblen
Epileptologie
(31:00) Zusammenfassung und Ausblick auf die nächste Folge
Kontakt:
Bei Fragen und Anregungen zum Podcast schreiben Sie uns gerne
eine E-Mail an: redaktion@dgn.org.
Disclaimer:
In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten,
dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können
gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung
durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden
Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten
werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem
Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine
eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und
bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer
Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.
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