#005 - David Poly: Vom Burnout zum IRONMAN 70.3

#005 - David Poly: Vom Burnout zum IRONMAN 70.3

vor 1 Woche
1 Stunde 28 Minuten
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Podcast
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Beschreibung

vor 1 Woche

David erzählt in dieser Folge zum ersten Mal offen, was wirklich
hinter seinem ersten Ironman 70.3 steckt.





Nach Jahren voller Wachstum mit seiner Agentur zerbricht
plötzlich alles gleichzeitig: Streit mit dem Geschäftspartner,
die Firma muss radikal umstrukturiert werden, Mitarbeitende
verlieren ihren Job und David landet mitten im Burnout.
Schlaflose Nächte, Herzrasen am Morgen und das Gefühl, komplett
die Kontrolle über das eigene Leben verloren zu haben.





Genau in dieser Phase beginnt er zu laufen.





Nicht für Likes. Nicht für andere. Sondern zum ersten Mal nur für
sich selbst.





Aus einem Halbmarathon wird ein Marathon. Aus dem Marathon
plötzlich der Gedanke an einen Ironman. Und obwohl er sich selbst
jahrelang nie als sportlich gesehen hat, entsteht langsam etwas
Neues: Selbstvertrauen.





Doch die Vorbereitung läuft alles andere als perfekt. Zu viel
Training. Zu viel Stress. Zu wenig Regeneration. Dazu Kiffen,
Nächte bis morgens um fünf, schlechtes Essen und ein Körper, der
irgendwann komplett dichtmacht. Wochenlang kann er kaum
trainieren und beginnt zu zweifeln, ob der Traum überhaupt
realistisch ist.





Dann kommt Kapstadt.





Eigentlich als Trainingslager geplant, wird die Reise zum
emotionalen Wendepunkt. Statt Vollgas lernt David dort zum ersten
Mal, langsam zu machen. Auf seinen Körper zu hören. Geduldig zu
werden. Kleine Schritte zu akzeptieren. Und genau dadurch
verändert sich plötzlich alles.





Im Rennen selbst eskaliert es komplett.





Schon auf dem Velo beginnen die Krämpfe. Beim Halbmarathon danach
machen beide Oberschenkel zu. Ihm wird schlecht, er kämpft
permanent gegen das Kotzen und fragt sich zwischendurch
ernsthaft, ob er überhaupt noch ins Ziel kommt.





Doch genau dort fällt ein Satz, der ihn durchzieht:





„Es ist nur Kopfsache.“





Die letzten Kilometer werden zu einem mentalen Kampf gegen
Schmerz, Zweifel und Erschöpfung. Und gleichzeitig zu einem
Moment, in dem David realisiert, dass er gerade nicht nur einen
Ironman finisht, sondern eine alte Version von sich selbst hinter
sich lässt.





Am Ende steht eine Zeit, die er Monate zuvor selbst für unmöglich
gehalten hätte.





Diese Folge ist keine klassische Sportstory. Es ist eine rohe
Geschichte über Identität, Druck, mentale Gesundheit, extreme
Ziele und darüber, wie Sport manchmal genau das retten kann, was
vorher komplett auseinandergebrochen ist.
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