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Live: Das Berner Nachtleben in der Krise

Live: Das Berner Nachtleben in der Krise

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«Wir wehren uns dagegen, das Narrativ vom Klubsterben aufrecht zu
halten», hielt Lena Käsermann gleich zum Auftakt
des Livepodcasts zum Thema Nachtlebenkrise fest. Sie ist
Co-Leiterin vom Jugend- und Kulturzentrum Gaskessel in Bern.

«Meine Umfrage bei den Berner Clubs hat in der Tat kein
einheitliches Bild vom Clubsterben ergeben», bestätigte
Ane Hebeisen, der seit über 30 Jahren für diese
Zeitungen über Musik schreibt und die Clubszene in und um Bern
beobachtet.

Bei den meisten Ausgehlokalen sei es jedoch der Fall, dass sie
nur dank viel Freiwilligenarbeit überleben können. Ein weiterer
gemeinsamer Nenner seien die Gagenforderungen von Bands, die
jüngst vom Verband für Musikschaffenden als Empfelung
herausgegeben wurden und den Clubs das Genickbrechen würden. «Und
es gibt nicht viele Berner Clubs, die kummerlos ihr Programm
gestalten können», so Hebeisen.

Schwierigkeiten mit dem Booking

Und heutzutage sei es viel schwieriger abzuschätzen, was beim
Publikum zieht, sagte Jacqueline Brügger,
ISC-Präsidentin und SP-Stadträtin. «Was vor zwei Monaten
ausverkauft war, ist kein Garant mehr dafür, dass es uns beim
nächsten Mal auch wieder ein volles Haus beschert.»

Nebst den Schwierigkeiten beim Booking wurde am Mittwochabend bei
der Liveaufzeichnung vom Podcast «Gesprächsstoff» im Sous Soul in
Bern über die zersplitterte Jugendkultur, die Awarenesskonzepte,
um die heute ein Club kaum noch herumkommt, und die Clubförderung
in der Stadt Bern diskutiert.

Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann

Gäste: Ane Hebeisen, Musikredaktor von Bund und
Berner Zeitung, Jaqueline Brügger, ISC-Präsidentin und
SP-Stadträtin, Lena Käsermann, Co-Leiterin Gaskessel Bern

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Krise im Nachtleben: Gehört die Clubkultur subventioniert?

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