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  4. Bad Bunny und Dating mit einer Behinderung (oder: Wie wir 2026 lieben können)
In dieser Valentinstagsfolge spricht Kerstin über Bad Bunny's
kraftvolle Superbowl Halftime Show, die zum Statement gegen
Trumps Politik wurde. "The only thing more powerful than hate is
love" war die Botschaft des puerto-ricanischen Stars, der bewusst
auf US-Konzerte verzichtet, um sein Publikum vor ICE-Razzien zu
schützen. Trump bezeichnete die Performance als "absolutely
terrible" und nannte die Tanzeinlagen "disgusting, especially for
young children". Kerstin kontert mit einem Faktencheck: Über 41
Millionen Menschen sprechen in den USA Spanisch, fast 20% der
Bevölkerung sind hispanisch.

Ausserdem berichtet Kerstin über die dramatischen Entlassungen
bei der Washington Post, wo Jeff Bezos ein Drittel der
Belegschaft abgebaut hat, darunter über 300 Journalistinnen und
Journalisten. Die Nähe zwischen Bezos und Trump zeigt sich nicht
zuletzt in der millionenschweren Melania-Biografie für Amazon
Prime.

Im Hauptteil begrüsst Kerstin die Journalistin und angehende
Stylistin Sonya Jamil im Studio. Sonya, die mit Cerebralparese
lebt, spricht offen über ihre Erfahrungen beim Dating. Sie
erzählt, warum sie das Thema mittlerweile gar nicht mehr so
lustig findet, wie ihre Behinderung die Partnersuche beeinflusst
und was Apps wie Tinder für Menschen mit sichtbaren
Einschränkungen bedeuten. Die beiden sprechen über
Berührungsängste, Oberflächlichkeit in der Dating-Welt und den
Druck zur Selbstoptimierung. Sonya erklärt, warum sie ihre
Behinderung erst vor dem ersten Treffen erwähnt und welche
Reaktionen sie dabei erlebt hat.

Tipps:

Serie «Tell Me Lies»

https://www.youtube.com/watch?v=caxBKilXoRg

Serie «Special»

https://www.youtube.com/watch?v=b8S9Gxrp-uI

***

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