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Folge 51: Wann sind Methoden partizipativ? Methodenpluralismus in der partizipativen Forschung

Folge 51: Wann sind Methoden partizipativ? Methodenpluralismus in der partizipativen Forschung

Methoden:Koffer vor 1 Jahr
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Eren Yetkin von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in
Berlin berichtet über Forschungsdesigns in der partizipativen
Forschung.

In seinen Projekten rund um Erinnerungskultur mit dem
partizipativen Ziel, mit Jugendlichen Bildungsprozesse zu
gestalten, zeigt er, wo die Grenze zwischen wissenschaftlicher
Methodenanwendung und partizipativen Momenten in partizipativen
Forschungsprojekten verlaufen kann. Er berichtet von Dilemmata, die
auftreten, möchte man beiden Zielen - der wissenschaftlichen
Erkenntnisgewinnung sowie der transformativen Kraft der Projekte
für die Ko-Forschenden - als Projektinitiator:in gerecht werden.
Eren zeigt, wie wichtig es sein kann, "klassische"
Forschungsmethoden wie das leitfadengestütze Interview zu nutzen,
um partizipative Räume überhaupt erst "öffnen" zu können. Wir
sprechen daher über Methodenpluralismus und dessen Bedeutung für
unterschiedliche partizipative Forschungsdesigns. Wir kommen zu dem
Schluss, dass es immer gewisse Dilemmata geben wird, die aus dem
doppelten Ziel partizipativer Forschung erwachsen, als
Forscher:innen, der "Wahrheitssuche" verpflichtet zu sein und als
Praktiker:in "brauchbares" Wissen zu generieren und somit
Transformation anzustoßen. Eren bringt Beispiele mit, wie er mit
diesen teilweise nur schwer zu vereinbarenden Zielen umgegangen
ist. 

In dieser Folge beziehen wir uns viel auf Folge 50 "Wie
funktioniert partizipative Forschung?" mit Gwendolyn
Gilliéron.

Eren Yetkin könnt ihr über die Website der KHSB erreichen, oder
unter researchgate.

Für Erens Literatur und die, die er im Podcast erwähnt hat, besucht
www.methodenkoffer.info. Dort findet ihr auch Kontaktdaten für
Feedback, Anregungen und Gästevorschläge, vielen Dank
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„Folge 51: Wann sind Methoden partizipativ? Methodenpluralismus in der partizipativen Forschung“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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