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Zwei angetrunkene und pöbelnde Jugendliche am S-Bahnhof zur Räson
bringen, das klingt nach einem Routinejob für Hubert und Staller.
Doch als einer der Randalierer seinen Mageninhalt nicht bei sich
behalten kann und Staller zur Reinigung seiner Uniform den Gang
zur öffentlichen Toilette antreten muss, steht er plötzlich in
einer Blutlache. Mordopfer Markus Botzek ist noch gefesselt und
unzählige Messerstiche lassen erahnen, dass der Täter sein Opfer
leiden sehen wollte. Dass der Tote gerade eine achtjährige Strafe
wegen Vergewaltigung abgesessen hat und auf seiner Stirn die
Worte „Nie wieder!“ prangen, lässt Hubert und Staller ahnen: Hier
hat jemand das Strafmaß als zu milde erachtet und das Gesetz in
die eigene Hand genommen! Während Polizeimeister Riedl als
Fleißarbeit die zahlreichen Überwachungsvideos vom Bahnhof
auswertet, überbringen Hubert und Staller Vater Robert Botzek,
bei dem der Sohn nach seiner Rückkehr eingezogen war, die
Todesnachricht. Hubert und Staller entgeht nicht, dass der Vater
bereits vom Tod des Sohnes zu wissen schien, machen dafür aber
Lokalreporterin Barbara Hansen verantwortlich, die mit
vertraulichen Informationen gewöhnlich nicht sehr diskret umgeht.
Weit mehr geschockt als der Vater, reagiert Markus Botzeks Exfrau
Sandra auf den Tod. Sie hat inzwischen einen neuen Freund und
hatte zuletzt kaum noch Kontakt zu Markus, wohnt aber noch immer
Tür an Tür zu dessen Vater. Die etwas unklaren familiären
Beziehungen im Hause Botzek scheinen jedoch keine große Rolle
mehr zu spielen, als Hubert und Staller sich die
Videoauswertungen von Kollege Riedl ansehen: Auf einem der Bänder
ist deutlich zu erkennen, dass sich ein gewisser Hermann Killer
zur Tatzeit am Bahnhof aufgehalten hat. Und Hermann Killer hat
nicht nur einen vielversprechenden Namen, er ist auch der Vater
von einem der Vergewaltigungsopfer.

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