Wut der Bauern – Proteste auf dem Land

Wut der Bauern – Proteste auf dem Land

vor 3 Jahren
Am 17. Juni 1953 protestieren in der DDR abseits der großen Städte vor allem Bauern. Sie wollen nicht in LPGs, sind gegen das Liefersoll. Viel bekannt ist darüber nicht. Daher in dieser Folge: der Aufstand der Bauern.
29 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Jahren
Am 17. Juni 1953 versammeln sich auf dem Marktplatz in
Jessen/Elster Hunderte Großbauern. In einem Bericht der
Volkspolizei wird es "faschistischer Aufstand" genannt. Doch Jessen
ist längst nicht der einzige Ort, in dem Bauern auf die Straße
gehen. Es waren 300 Dörfer und kleinere Orte. Die Bauern wollen
nicht in die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft, kurz
LPG. Manche schaffen das Liefersoll nicht. Es gab deswegen bereits
Verhaftungen. Über diese Seite des Volksaufstandes ist bisher
weniger bekannt. Also gehen die Autoren Pierre Gehmlich und Björn
Menzel aufs Land. Sie treffen in Jessen einen Mann, der als
Jugendlicher die Proteste erlebt hat. Er schildert, warum er sich
lieber nicht beteiligen wollte. Doch er ist nicht der Einzige, der
über den Aufstand der Bauern viel zu erzählen hat. Auch 70 Jahre
später ist der 17. Juni bei vielen Familien noch immer in
lebendiger Erinnerung. Hinweis auf den Podcast MDR Investigativ.
Kontakt zu den Autoren über: 17-Juni@mdraktuell.de Quellen:
Audios: Deutsches Rundfunkarchiv Potsdam-Babelsberg,
Stasi-Unterlagen-Archiv Berlin, RBB Rundfunk Berlin-Brandenburg;
Dokumente: Stasi-Unterlagen-Archiv Berlin, Stadtarchiv Jessen
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