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Wie hilft Biometrie den Ökosystemen?

Wie hilft Biometrie den Ökosystemen?

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Episode 168

Wir alle haben sicherlich schon Bilder gesehen, bei denen
Meeresschildkröten einen GPS-Sender auf dem Panzer tragen und
Berichte gelesen, dass einzelne Tiere in zwei Jahren viele
tausend Kilometer zurücklegen. Wissenschaftler beobachten die
Routen der Meeresschildkröten nicht nur für weitere Erkenntnisse
zur Veränderung von Populationen und Verhaltensmustern der Arten,
sondern auch um darüber Informationen zum Zustand des jeweiligen
Ökosystems zu erhalten. Die Schildkröten dienen dabei als
sogenannter Indikator. Bislang war es jedoch sehr aufwändig und
fehleranfällig die Tiere mit Sendern auszustatten. Eine weitere
Herausforderung ist der Datenaustausch und die Auswertung der
Erhebungen der zahlreichen regionalen oder überregionalen
Forschungsprojekte.

Es stellt sich also die Frage, wie man die Individuen eindeutig
identifizieren kann. Dabei hat die Natur schon vorgesorgt: Denn
jede Meeresschildkröte hat ein einzigartiges Gesichtsmuster,
vergleichbar mit unseren Fingerabdrücken! Die Fähigkeiten der
Künstlichen Intelligenz zur Gesichtserkennung werden daher schon
in mehreren maritimen Forschungsprojekten getestet und genutzt.
Die Idee ist dabei bestechend: Kamerabilder und Aufnahmedaten
werden zum Trainieren der KI genutzt und dabei auf
Niedrigschwelligkeit gesetzt. Die Anforderung zum Erheben der
Trainingsdaten sind idealerweise ebenso gering wie beim Prozess
der Re-Identifikation.

Für die Episode 168 der Turtlezone Tiny Talks werfen Dr. Michael
Gebert und Oliver Schwartz einen detaillierten Blick auf
verschiedene Biometrie-Projekte mit KI-gestützter
Gesichtserkennung bei Meeresschildkröten. Und sie thematisieren
die Chancen der Künstlichen Intelligenz zum Schutz der
Ökosysteme.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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