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Kurt Tucholsky gehörte gleichermaßen zu den pointiertesten wie zu
den produktivsten Publizisten der Weimarer Republik. Sein Output
war phasenweise so hoch, dass er die Vielzahl seiner Texte parallel
hinter unterschiedlichen Pseudonymen verbarg. Als Kaspar Hauser,
Peter Panter, Ignaz Wrobel oder Theobald Tiger zeichnete er dabei
nicht nur für etliche Glossen oder Kommentare verantwortlich. Auch
viele seiner noch heute berühmten Gedichte entstanden ursprünglich
für die Zeitung. So erschien unter anderem auch seine
Volksliedparodie ‘An den deutschen Mond‘ erstmals in der Berliner
Volks-Zeitung vom 18. April 1920. Es ‘rezitiert‘ Frank Riede.
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„An den deutschen Mond“

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