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Der große italienische Komponist Giacomo Puccini, Schöpfer von
Opern wie Tosca, La Boheme oder Madame Butterfly, war 1920 62 Jahre
alt. Immer noch sehr produktiv war sein letztes umfangreicheres
Werk erst zwei Jahre zuvor an der Metropolitan Opera in New York
uraufgeführt worden. (Tryptichon aus den Einaktern Il tabarro (der
Mantel), Suor Angelica (Schwester Angelika) und Gianni Schicchi).
Wie es bis heute üblich ist, empfing er hin und wieder bei sich
Journalisten, so auch den Korrespondenten des Berliner Tageblattes
Hanns Warning, der in der Ausgabe vom 19. Mai von seinem Gespräch
mit Puccini berichtet. Darin geht es nicht zuletzt um dessen
Verhältnis zur deutschen Musikszene und um die Aussicht auf
kommende Puccini-Aufführungen im Deutschen Reich. Gelesen von Frank
Riede.
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„Bei Giacomo Puccini“

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