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Oskar Maria Graf, Ricarda Huch, Hugo Ball, Lion Feuchtwanger,
Heinrich Mann, Thomas Mann, Rainer Maria Rilke, Ernst Toller oder
Karl Valentin – nur ein Bruchteil der Künstlerscharen, die
zumindest Zeitweise in München-Schwabing gelebt haben und damit am
Image des Stadtviertels als Kristallisationspunkt der
Künstler-Bohème mitgewirkt haben. Das frühere Dorf Schwabing,
urkundlich bereits 782 erwähnt, also älter als München selbst,
wurde, längst zum Stadtteil Münchens geworden, nach der Neugründung
der Kunstakademie im Jahre 1885, zum Künstlerviertel. Ob der
Künstlerglanz auch 1922 noch strahlte, beurteilte das
8Uhr-Abendblatt am 20. September. Paula Leu war für uns vor Ort.
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„Nekrolog auf Schwabing“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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