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  4. Mama, Papa, nicht so schreien! Teil 3
Im 3. Teil geht es nochmal darum, uns zu erinnern, warum
wirmanchmal laut werden und immer wieder an uns zu arbeiten,
damit wir möglichstweniger laut werden in der Zukunft. Es ist
bewiesen, dass schreien eine Formder Gewalt ist und je besser wir
uns kennenlernen, desto besser können wir inZukunft in stressigen
Momenten mit unseren Kindern reagieren.

Schau genau hin, wann du laut wirst. Oft sind wir in
diesenMomenten am Ende unserer Kraft, hatten schon viel Stress,
sind müde, hungrigoder werden total von unseren Kindern
überrascht. Vielleicht ist dein Kind dirauch viel zu laut, es
hört nicht auf dich und mit deinem Schreien, hört es direndlich
zu. Schau wie du dir mehr Pausen einbauen kannst und wie du aber
auchdeinem Kind Pausen, weniger Termine, mehr intensive Zeit mit
dir einplanenkannst. So dass ihr beide besser durch den Alltag
kommt.

Streiten sich die Geschwister viel, versuche sie mehr zutrennen
und gebe ihnen Zeit alleine mit dir oder mit sich in ihrem
Zimmer.Versuche vorzukochen, so dass du nicht hungrig eine
Mahlzeit schnell zubereitenmusst.

Wenn du merkst, wie bei dir die Wut hochkommt, versuche dichzu
bewegen, verlasse den Raum, trinke Wasser oder geh zur Toilette.
Atme tief durchund komme wieder zu dir. Kann dein Partner
vielleicht kurz einspringen?

Um Pausen einzubauen, versuche ein Buch mit deinem Kind aufdem
Sofa zu lesen. Hierbei kannst du dich hinlegen und dein Kind kann
sich andich kuscheln. Das wird zum schönen Ritual. Hast du keine
Lust vorzulesen, wähleein Wimmelbuch, da können alle was suchen.

Feste Essenzeiten helfen, damit ihr nicht in Hungertiefsverfallt.
Auch ein paar Snacks für zwischendurch dabeizuhaben, kann
hilfreichsein. Kinder bewegen sich sehr viel und haben manchmal
sehr plötzlich Hunger.

Überprüfe wie oft du dich über deinen Partner, deine Kinderoder
über dich selbst in deinem Kopf aufregst. Diese Gedanken kosten
dich sehrviel wertvolle Energie und bringen dich oft nicht voran.
Diese Gedanken kannstdu lernen zu stoppen und sofort an etwas
anderes Neutrales zu denken. Es isteine reine Trainingssache, die
dir mit der Zeit hilft, viel gelassener undglücklicher durchs
Leben zu gehen. Dir steht viel mehr Energie zur Verfügung.
Wenndich Dinge stören, kannst du diese natürlich mit deinem
Partner / Kindern besprechen,aber mache es, wenn es dir gut geht
und nicht in der stressigen Situation. Daist es oft
kontraproduktiv und ihr reagiert alle über.

Trainiere es. Du bist nicht deine Gedanken, sondern du bistdu und
deine Gedanken kannst du beeinflussen, wenn du aufwachst!

Schreib mir super gerne in die Kommentare, was dir hilft
umweniger zu schreien. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und bis
bald. DeineSabine
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„Mama, Papa, nicht so schreien! Teil 3“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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