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Bianca Herlo ist Designforscherin, Gestalterin und Dozentin mit den
Schwerpunkten Civic Design, Social Design und Digital Justice. Sie
ist Forschungsgruppenleiterin am Weizenbaum-Institut für die
vernetzte Gesellschaft und verwaltet die Professur für
Designwissenschaft an der HBK Braunschweig. Im Fokus ihrer Arbeit
stehen Fragen nach sozialer und digitaler Teilhabe und nach der
gesellschaftlichen Verantwortung von Design im Kontext des
digitalen Wandels. In ihren Projekten geht es darum, verschiedene
Perspektiven und Wissensformen mit dem Ziel einer gerechteren
Digitalisierung zusammenzubringen. Themen wie Migration und
gesellschaftlicher Wandel liegen der aus Rumänien Eingewanderte
besonders am Herzen. Ihre praxisbasierte Forschung gestaltet sie
integrativ und transdisziplinär, sie arbeitet zusammen mit
Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen sowie mit
Künstler*innen, Aktivist*innen, politischen
Entscheidungsträger*innen und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft
– aus der Überzeugung heraus, dass man, wenn es um transformative
Forschung und Praxis geht, nur im Dialog miteinander und
grenzübergreifend vorankommt. Bianca engagiert sich in zahlreichen
wissenschaftlichen Gremien und Netzwerken. Sie ist
Gründungsmitglied des internationalen Social Design Network und
Mitglied im iGDN. Seit 2021 ist sie Vorsitzende der Deutschen
Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF). 2022 richtete
sie gemeinsam mit UdK-Kolleg*innen die Weizenbaum Conference aus,
die sich mit Souveränitätspraktiken als Voraussetzung für eine
kritische Teilhabe am digitalen Wandel auseinandersetzte. Zu ihren
jüngsten Aktivitäten gehört der Podcast "Purple Code.
Intersectional Feminist Perspectives on Digital Technologies", den
sie mit Sana Ahmad und Lena Ullrich vom Weizenbaum-Institut hostet.
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„DDCAST 135 - Bianca Herlo "DIGITAL JUSTICE. NOW."“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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