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Es wird süß. Zucker(l)süß! Es geht in dieser Folge um
Süßigkeiten, Torten, Zuckerl und natürlich um einen
ausgestorbenen Beruf: den der Wiener Zuckerlmacher.

Bevor Zucker um 1500 auftaucht, wurde mit Honig gesüßt. Der teure
importierte Zucker aus Zuckerrohr war lange Zeit eine Sache für
den reichen Adel, der damit seinen gesellschaftlichen Status
zeigen konnte.

Wie der Zucker nach Wien kam, konnten wir Dr. Kurt Schebesta,
Geschäftsführer der Bäckerinnung, Zuckerbäcker und Konditoren der
Wiener Berufsgruppen, fragen. Der Innungsmeister der
Lebensmittelgewerbe und Konditor Josef Angelmayer erklärt uns
gewitzt den Unterschied zwischen Konditoren und Bäckern.

Wir machen auch einen kurzen Ausflug zu den Ursprüngen der
Konditorei Demel, deren Fans u. a. Kaiser Franz Josef und
Kaiserin Elisabeth waren.

Zum Beruf des Zuckerlmachers konnten wir einen befragen, der
diesem Handwerk neues Leben eingehaucht hat. Christian Mayer
lässt mit seiner "Zuckerlwerkstatt" im 1. Wiener Gemeindebezirk
das Zuckerlfieber neu aufleben und produziert längst vergessene
Bonbonsorten, deren Rezepte bis 1890 zurückreichen.
Seidenzuckerl, Krachmandeln und Wiener Walzenzuckerl warten dort.
Warum im Geschäftslokal ein großes Bild der Zuckerlfabrik der
Gebrüder Gustav und Wilhelm Heller, einst die berühmtesten
Süßwarenproduzenten weltweit, hängt, erfahren wir ebenso.

Die Adressen der zwei Zuckerlwerkstatt Standorte erfährst du
hier: https://www.zuckerlwerkstatt.at/

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„#11 Die Zuckerlmacher“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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