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vor 5 Jahren
Große Ereignisse werfen ihre Flutlichtschatten voraus.
Große Ereignisse werfen ihre Flutlichtschatten voraus, doch weil
vor dem Pokal immer auch nach dem Finale ist und die Champions
League längst ihre eigenen Gesetze hat, sprechen wir heute
natürlich erstmal über die Sonntagsszenen aus Lissabon, wo sich
junge Männer im Konfettiregen erst Edelmetallvasen über den Kopf
gestülpt und später noch eine Trommel vor den Bauch geschnallt
haben, als wäre zumindest in Portugal schon Karneval. Das ganz
große Henkelpottpourri der Klubeuropameister, die erst über den
Kontinent gewalzt sind, um dann auf Triple-Schritten auch das
Finale hinter sich zu bringen. Ein Eiertanz, wie ihn sich nicht
mal Oliver Kahn besser hätte ausdenken können. Die Luft an diesem
Abend, sie schmeckte nach Testosteron und nach Tränen, nach
Taumel und Trauer. Mit etwas Abstand aber muss man sich auch noch
mal die Umstände auf der pelzigen Zunge zergehen lassen, Knospe
es, was es wolle. Denn dort bleibt ein Geschmäckle, weil auch
Blutgeld Tore schießt und weil es nur ein bisschen Katar nicht
geben kann. So klopfen wir den Bayern auf die breiten Schultern
und versuchen gleichzeitig, sie noch am Ärmel zu erwischen. Die
Dialektik als Grätsche, mit der wir über den Boden der Tatsachen
rutschen, über die Asche der Scheichs, immer nah an der
Scherzgrenze. Am Ende, hintenraus also, machen wir es noch mal
ganz anders als die Bayern und verteilen Geschenke. Aus der
Vergangenheit und aus dem Westen. Denn wo wir sind ist immer
unten. Viel Spaß!
Große Ereignisse werfen ihre Flutlichtschatten voraus, doch weil
vor dem Pokal immer auch nach dem Finale ist und die Champions
League längst ihre eigenen Gesetze hat, sprechen wir heute
natürlich erstmal über die Sonntagsszenen aus Lissabon, wo sich
junge Männer im Konfettiregen erst Edelmetallvasen über den Kopf
gestülpt und später noch eine Trommel vor den Bauch geschnallt
haben, als wäre zumindest in Portugal schon Karneval. Das ganz
große Henkelpottpourri der Klubeuropameister, die erst über den
Kontinent gewalzt sind, um dann auf Triple-Schritten auch das
Finale hinter sich zu bringen. Ein Eiertanz, wie ihn sich nicht
mal Oliver Kahn besser hätte ausdenken können. Die Luft an diesem
Abend, sie schmeckte nach Testosteron und nach Tränen, nach
Taumel und Trauer. Mit etwas Abstand aber muss man sich auch noch
mal die Umstände auf der pelzigen Zunge zergehen lassen, Knospe
es, was es wolle. Denn dort bleibt ein Geschmäckle, weil auch
Blutgeld Tore schießt und weil es nur ein bisschen Katar nicht
geben kann. So klopfen wir den Bayern auf die breiten Schultern
und versuchen gleichzeitig, sie noch am Ärmel zu erwischen. Die
Dialektik als Grätsche, mit der wir über den Boden der Tatsachen
rutschen, über die Asche der Scheichs, immer nah an der
Scherzgrenze. Am Ende, hintenraus also, machen wir es noch mal
ganz anders als die Bayern und verteilen Geschenke. Aus der
Vergangenheit und aus dem Westen. Denn wo wir sind ist immer
unten. Viel Spaß!
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