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In dieser Folge geht es um die Hexe. Mit der
Sozialwissenschaftlerin und Kräuterexpertin Dinah spreche ich
über diese urfeministische und oft eindimensional negativ
dargestelle Kategorie.

Alle Frauen, die sich abweichend von den engen patriachalen
kirchlichen Weiblichkeitsvorstellungen bewegt haben, wurden im
Grunde als Hexen bezeichnet und/oder angeklagt. Diese
systematische Vernichtung von wissenden Frauen ist eine der
größten Katastrophen der Europäischen Geschichte. Für die 400 (!)
Jahre lange Verfolgung von weiblicher Macht war das Werk „der
Hexenhammer“ von Heinrich Krämer maßgeblich verantwortlich, er
ist auch einer der ersten bekannten Incel. Magie als
Projektionsfläche, Ereignisse wie die Pest, die Tensions der
Reformation und die wachsende Macht männlicher Institutionen
zeichnen den historischen Rahmen der Zeit vom 14. bis zum 18. Jhd
aus. Nicht nur wurden tausende Hexenprozesse bis in die
„humanistische“ Neuzeit und in frühindustriellen Gesellschaften
durchgeführt, ihre Spuren sind bis heute im christlichen Frauen-
und Männerbild, sowie auch in den "männlichen Domänen" wie der
Medizin und Religion erkennbar.

Diese Folge bespricht welche essentiellen Rollen Frauen und
sogenannte Hexen vor der christlichen Inquisition in ihren
heidnischen Gesellschaften hatten, inwiefern wirtschaftliche und
soziale Kontrolle durch Ehe und Enteigenung damit zusammenhängt
sowie, dass es höchste Zeit für den Vatikan wäre seine Archive zu
öffnen und Verantwortung zu übernehmen.

#schwankveiber #podcast #feminist #hexe #witches #patriachry
#christianity

Referenzen:

- Der Hexenhammer (Malleus maleficarum) von fucking Heinrich
Krämer 

- Für Pflanzen- & Kräuterwissen folgt
@dinah_mosa_pflanzenwissen :)

- Buch über Homophilie in der Katholischen Kirche: „In the Closet
of the Vatican: Power, Homosexuality, Hypocrisy” von Frederic
Martel
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„Die Hexe - #12“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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