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Kurt Salterberg wurde am 08. Januar 1923 in Pracht bei Altenkirchen
geboren. Das ist liegt in Rheinland-Pfalz. Im Alter von 17 Jahren
meldet sich Kurt Salterberg freiwillig zum Militärdienst. Nach
seiner Ausbildung wird er mit der Panzerabwehr-Kompanie der 34.
Infanterie-Division an der Ostfront eingesetzt. Dort erlebt er
Schreckliches, über das er heute, so viele Jahre später, kaum
sprechen kann. Im Oktober 1943 wird Salterberg in die Kaserne nahe
dem damaligen Rastenburg im heutigen Polen versetzt. Rastenburg
gehörte früher zu Ostpreußen. Dort dient er als Hitlers Wachsoldat
im Führerbegleitbataillon im Führerhauptquartier, der Wolfsschanze.
Kurt Salterberg ist der letzte lebende Zeitzeuge des Attentats vom
20. Juli 1944. . Er selbst hatte den geheimen Widerstandskämpfer
Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg an seiner Wache passieren
lassen. Die Bombe explodiert und kostet einigen Männern das Leben.
Hitler überlebt nur leichtverletzt. Noch am selben Tag wird
Salterberg verhört und anschließend zu einer kämpfenden Einheit
versetzt. Mit der neuen Einheit nimmt er an der Ardennenoffensive
bis vor Bastogne teil. Die Einheit verliert jedoch nach einem
Volltreffer die gesamte Führung. Daraufhin kommt Salterberg wieder
an die Ostfront. Bei einem Angriff auf die Russischen Linien erhält
er einen Lungendurchschuss. Es folgen fünf Monate
Lazarettaufenthalte. Aus dem Reservelazarett Halle an der Saale
holen die Amerikaner alle Verwundete, obwohl sie zehn Tage zuvor
die Stadt den Russen übergeben haben. Sie bringen die Männer in die
amerikanische Zone. Vom Lazarett Marburg aus geht Salterberg nach
seiner Entlassung zu Fuß nach Hause bis nach Pracht. Als Redner
trat er bei vielen Gedenkfeiern auf und erhält im Jahr 2015 die
Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz. Beginn des Interviews
ab 10 Minuten History Wissen ab 51 Minuten Die Wolfsschanze
Buchtipp in dieser Folge: Kurt Salterberg: Als Soldat in der
Wolfsschanze
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„#022 Der letzte Zeuge“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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