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Paul Klees Tunesienreise ist zum Mythos geworden. Sie steht für
den Durchbruch des Künstlers zur Farbe. Tatsächlich ist es aber
die kubische Architektur Tunesiens, die Klee zu einer neuen
Kompositionsweise anregt. Zusammen mit den Malern Louis Moilliet
und August Macke reist er im April 1914, wenige Wochen vor
Ausbruch des Ersten Weltkrieges, nach Tunesien. Zwei Wochen lang
sind die drei Künstler auf den üblichen Touristenpfaden unterwegs
– von Tunis über St. Germain und Hammamet bis nach Kairuan. Paul
Klee dokumentiert seine Reiseeindrücke im Tagebuch.

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