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Parviz Amoghli und Alexander Meschnig: Von der Unmöglichkeit zu siegen – Kriegsziele (Teil 3)

Parviz Amoghli und Alexander Meschnig: Von der Unmöglichkeit zu siegen – Kriegsziele (Teil 3)

Kontrafunk: Audimax vor 2 Jahren
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Nachdem der zweite Teil der Serie „Von der Unmöglichkeit zu siegen“
sich mit der Frage der neuen Kriege und ihrer Logik beschäftigt
hat, steht im dritten Teil die Frage der Kriegsziele im Mittelpunkt
der Betrachtungen. Als sozusagen ideell vorweggenommener Sieg ist
die Kriegszielbestimmung eine genuin politische und keine
militärische Aufgabe. Die festgelegten Kriegsziele begrenzen im
Vorfeld den Konflikt im besten Falle: Zum einen zeitlich, indem sie
den Moment markieren, ab wann der Krieg gewonnen ist und die
eigenen Ziele erreicht. Zum anderen militärisch, da sie den Einsatz
der Mittel auf das anvisierte Ziel beschränken. An zwei
historischen Beispielen, dem Vietnamkrieg und dem Zweiten
Golfkrieg, der die Befreiung Kuwaits von der irakischen Besatzung
zum Ziel hatte, wird der Zusammenhang von Kriegszielen, der darauf
basierenden Kriegsführung und dem Erreichen beziehungsweise dem
Verfehlen der eigenen Absichten skizziert. Danach werden die
aktuellen Kriege in der Ukraine und in Gaza auf ihre expliziten und
impliziten Kriegsziele hin untersucht. Dabei wird klar, dass die
Kriegsparteien – auch innerhalb einer Koalition – unterschiedliche
Ziele verfolgen und dass diese im Verlauf des Krieges sich
verändern und diffundieren, was die Beendigung eines Konfliktes und
auch eine Verstetigung eines Verhandlungsfriedens nach Kriegsende
erschwert.
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„Parviz Amoghli und Alexander Meschnig: Von der Unmöglichkeit zu siegen – Kriegsziele (Teil 3)“

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