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Julia Fuhr Mann erzählt über ihren Dokumentarfilm „Life is not a
competition, but I’m winning. Der Film beschäftigt sich mit der
Auflösung der Rollenbilder im Leistungsport. Wir sprechen über
Sportler*innen, die aufgrund ihres „unpassenden“ Geschlechts aus
der Geschichte des Sports, trotz ihrer Leistungen verschwinden,
oder gar nicht teilnehmen dürfen. Über Queer Cinema und female
gaze. Erzählformen abseits der klassischen Heldenreise. Die
Vorteile eines Kollektivs im Gegensatz zur „Egoshow“. Außerdem
sprechen wir über „Poor Things“ von Yorgos Lanthimos, der sehr
widersprüchliche Reaktionen erzeugt. Und Julia empfiehlt „Knochen
und Namen“ von Fabian Stumm

Gastinfo:

Julia Fuhr Mann hat Philosophie, Literatur und Soziologie
studiert, anschließend an der Hochschule für Film und Fernsehen
in München Dokumentarfilm. Julia hat als Kurator*in für das
feministische Filmfestival Bimovie gearbeitet, die Filmgruppe
Lust und Krise mitbegründet und ist Teil der Queer Media Society.
Außerdem spielt sie in der Band Baby Deluxe

Ihr Kurzfilm Riot not Diet wurde auf mehr als 60 Filmfestivals
weltweit gezeigt und hat zahlreiche Preise gewonnen. Die
Dokumentation Life is not a competition, but I’m winning war auf
dem Internationalen Filmfest in Venedig 2023 zu sehen und ist in
selben Jahr in drei Kategorien beim First Steps Award nominiert.

Lesetipps und Quellenangaben:

Website von Julia Fuhrmann

Zum den Filmterminen beim Verleih Cineglobal

Laura Mulvey: Visual Pleasure and Narrative Cinema, Palgrave
Macmillan, London 1975 

Framing der Filmpodcast: #5 Berlinale is not a competition,
but Tricia Tuttle is winning

„Knochen und Namen“ von Fabian Stumm

Angelica Jade Bastién: "Is Poor Things the Best We Can Do for
Female Sexuality On Screen?“ Vulture

Timestamps:

02:16 Begrüßung

06:13 Die Gruppe als Protagonist*in 

09:56 Lina Radke, Stella Walsh, braucht Sport andere Kategorien?

13:58 Amanda Reiter, Trans Marathonläuferin in Lenggries

16:04 Körperbilder im Leistungssport

23:18 Queer Cinema, andere Erzählweisen und Umgang mit
Archivmaterial

30:34 Female Gaze

33:42 Poor Things

40:11 Hat sich die Ausbildung an der Filmhochschule verändert?

41:30 Filmtipp: „Knochen und Namen“

42:48 Kollektiv statt Egoshow

47:49 Das Präfix-Spiel

50.10 Humor und Bildsprache in „Life is not a competition, but
I’m winning“

56:03 Julias nächstes Projekt

58:29 Outro

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„Life is not a competition, but I’m winning“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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