Wunderwesen - feministische Fragen in Kunst, Kultur und Wissenschaft Archiv
20 Episoden
57 Minuten
In dieser Episode begeben wir uns auf eine faszinierende philosophische Reise in die Tiefen der Lebenssorge - jenen unsichtbaren Bereich zwischen Arbeit und Liebe. Wir erforschen, wie soziale Ungleichheit historisch mit der Sorgearbeit verwoben war und warum ihre Last und ihr Nutzen zwischen verschiedenen Gruppen - Mann und Frau, Herr und Knecht, eigenen und fremden Leuten - so ungleich verteilt waren und immer noch sind.
Gemeinsam mit Cornelia Klinger tauchen wir in die philosophische Betrachtung dieses wichtigen Themas ein. Doch bevor wir das Schatzkästchen voller Erkenntnisse öffnen, lasst uns zusammen eine Tasse Tee genießen und es uns auf dem Sofa gemütlich machen. In dieser "philosophie dans le boudoir" ist Platz für einen kritischen Blick auf de Sade, genauso wie für Dagobert Duck und Daniel Düsentrieb. Seid also bereit für eine unterhaltsame und vielleicht auch ein wenig eigenwillige Reise!
Gastinfo:
Cornelia Klinger ist eine international anerkannte Philosophin und außerplanmäßige Professorin für Philosophie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Politische Philosophie, Gesellschaftstheorie und Kulturphilosophie. Sie hat die feministische Philosophie in Deutschland entscheidend mit geprägt.
Momentan arbeitet sie an zwei Büchern, die sich beide mit dem Thema Care befassen: „Die andere Seite der Liebe. Das Prinzip Lebenssorge in der Moderne“ und „Geld oder Leben – Sorge und Sorgearbeit im Kapitalismus“ mit Brigitte Aulenbacher und Tine Haubner.
Lesetipps und Quellenangaben:
Die andere Seite der Liebe. Das Prinzip Lebenssorge in der Moderne. Frankfurt: Campus (im Erscheinen)
mit Brigitte Aulenbacher und Tine Haubner: Geld oder Leben – Sorge und Sorgearbeit im Kapitalismus. Weinheim / Basel: BeltzJuventa (im Erscheinen).
http://portal-intersektionalitaet.de/theoriebildung/ueberblickstexte/klinger/
https://www.deutschlandfunkkultur.de/philosophin-cornelia-klinger-100.html
Timestamps:
04:14 Das Prinzip der Lebenssorge
12:51Care als philosophisches Problem sichtbar machen
15:18 Der Hausvater
23:26 Care Krise war immer!
30:05 Feministische Philosophie
42:13 Ist das Patriarchat am Ende?
40:23 Dualismenbildung im abendländischen Denken
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Gemeinsam mit Cornelia Klinger tauchen wir in die philosophische Betrachtung dieses wichtigen Themas ein. Doch bevor wir das Schatzkästchen voller Erkenntnisse öffnen, lasst uns zusammen eine Tasse Tee genießen und es uns auf dem Sofa gemütlich machen. In dieser "philosophie dans le boudoir" ist Platz für einen kritischen Blick auf de Sade, genauso wie für Dagobert Duck und Daniel Düsentrieb. Seid also bereit für eine unterhaltsame und vielleicht auch ein wenig eigenwillige Reise!
Gastinfo:
Cornelia Klinger ist eine international anerkannte Philosophin und außerplanmäßige Professorin für Philosophie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Politische Philosophie, Gesellschaftstheorie und Kulturphilosophie. Sie hat die feministische Philosophie in Deutschland entscheidend mit geprägt.
Momentan arbeitet sie an zwei Büchern, die sich beide mit dem Thema Care befassen: „Die andere Seite der Liebe. Das Prinzip Lebenssorge in der Moderne“ und „Geld oder Leben – Sorge und Sorgearbeit im Kapitalismus“ mit Brigitte Aulenbacher und Tine Haubner.
Lesetipps und Quellenangaben:
Die andere Seite der Liebe. Das Prinzip Lebenssorge in der Moderne. Frankfurt: Campus (im Erscheinen)
mit Brigitte Aulenbacher und Tine Haubner: Geld oder Leben – Sorge und Sorgearbeit im Kapitalismus. Weinheim / Basel: BeltzJuventa (im Erscheinen).
http://portal-intersektionalitaet.de/theoriebildung/ueberblickstexte/klinger/
https://www.deutschlandfunkkultur.de/philosophin-cornelia-klinger-100.html
Timestamps:
04:14 Das Prinzip der Lebenssorge
12:51Care als philosophisches Problem sichtbar machen
15:18 Der Hausvater
23:26 Care Krise war immer!
30:05 Feministische Philosophie
42:13 Ist das Patriarchat am Ende?
40:23 Dualismenbildung im abendländischen Denken
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33 Minuten
Wie kann Care in Konzepte von Männlichkeit integriert werden? Im zweiten Teil geht es unter anderem um aktive Vaterschaft, hegemoniale, komplizenhafte und marginalisiert Männlichkeit und caring masculinites.
Gastinfo:
Dr. Anna Buschmeyer ist seit 2014 wissenschaftliche Referentin in der Arbeitsstelle Gender des Deutschen Jugendinstituts e. V. Dort berät, koordiniert und initiiert sie Forschungsprojekte mit Genderbezügen.
Außerdem forscht sie seit Jahren zu Männern und Männlichkeit, zu Vaterschaft, Care-Arbeit und auch zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Also alle möglichen Themenfelder, wo Familie und Genderforschung zusammenkommen.
Lesetipps und Quellenangaben:
Website Deutsches Jugendinstitut
Care Macht Mehr
Raewyn Connell Der gemachte Mann Hegemoniale Männlichkeit
Timestamps:
01:59 Aktive Vaterschaft
03:06Rollenbilder und Männlichkeit
03:26 Hegemoniale Männlichkeit
05:26 caring masculinities
07:09 Männer im Erzieherberuf
11:42 Zwischen Vorbild und Verdacht
14:05 Wenn Väter alleine verantwortlich sind hat das einen langfristigen Effekt
16:59 Haushalt und Familie ist erlernbar und nicht vom Geschlecht abhängig
19:46Werdet aktiv!
22:17 Hat die Pandemie uns zurückgeworfen?
24:48 Vereinbarkeit von Familie und Beruf, auch für die Väter ein Thema
25:36 Vision
27:43 Paare befähigen über diese Themen zu sprechen
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Gastinfo:
Dr. Anna Buschmeyer ist seit 2014 wissenschaftliche Referentin in der Arbeitsstelle Gender des Deutschen Jugendinstituts e. V. Dort berät, koordiniert und initiiert sie Forschungsprojekte mit Genderbezügen.
Außerdem forscht sie seit Jahren zu Männern und Männlichkeit, zu Vaterschaft, Care-Arbeit und auch zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Also alle möglichen Themenfelder, wo Familie und Genderforschung zusammenkommen.
Lesetipps und Quellenangaben:
Website Deutsches Jugendinstitut
Care Macht Mehr
Raewyn Connell Der gemachte Mann Hegemoniale Männlichkeit
Timestamps:
01:59 Aktive Vaterschaft
03:06Rollenbilder und Männlichkeit
03:26 Hegemoniale Männlichkeit
05:26 caring masculinities
07:09 Männer im Erzieherberuf
11:42 Zwischen Vorbild und Verdacht
14:05 Wenn Väter alleine verantwortlich sind hat das einen langfristigen Effekt
16:59 Haushalt und Familie ist erlernbar und nicht vom Geschlecht abhängig
19:46Werdet aktiv!
22:17 Hat die Pandemie uns zurückgeworfen?
24:48 Vereinbarkeit von Familie und Beruf, auch für die Väter ein Thema
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31 Minuten
Vater sein – was heißt das heute? Im ersten Teil des Gesprächs mit Anna Buschmeyer unterhalten wir uns darüber, wie wichtig die Perspektive auch auf die Männer in der Geschlechterforschung ist. Über veränderte Vorstellungen von Vaterschaft, was Equal Care wirklich bedeutet und wie viel sich noch tun muss, damit gleichberechtigte Erziehungs- und Care-Arbeit gesellschaftliche Realität werden kann.
Preview: Im zweiten Teil geht es unter anderem um aktive Vaterschaft, komplizenhafte Vaterschaft und Caring-Masculinity.
Gastinfo:
Dr. Anna Buschmeyer ist seit 2014 wissenschaftliche Referentin in der Arbeitsstelle Gender des Deutschen Jugendinstituts e. V. Dort berät, koordiniert und initiiert sie Forschungsprojekte mit Genderbezügen.
Außerdem forscht sie seit Jahren zu Männern und Männlichkeit, zu Vaterschaft, Care-Arbeit und auch zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Also alle möglichen Themenfelder, wo Familie und Genderforschung zusammenkommen.
Lesetipps und Quellenangaben:
Website Deutsches Jugendinstitut
Care Macht Mehr
Timestamps:
02:46 Begrüßung.
03:39 Geschlechterforschung mit der Perspektive auf Männer
05:11 Ist Care Arbeit immer noch ungleich verteilt?
05:47 Wie hat sich Vaterschaft verändert?
11:37 Welchen Vorurteilen begegnen Väter?
13:47 Idealisierung von Mutter- und Vaterbildern
15:01 Weniger klare Leitbilder für Vaterschaft.
17:14 Care Arbeit braucht Anerkennung und Sichtbarkeit und muß gerecht verteilt werden!
21:19Ungleich verteilte Care Arbeit erzeugt Altersarmut bei Frauen
26:01 Forschungsprojekt 3 Generationen Väter
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Preview: Im zweiten Teil geht es unter anderem um aktive Vaterschaft, komplizenhafte Vaterschaft und Caring-Masculinity.
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Dr. Anna Buschmeyer ist seit 2014 wissenschaftliche Referentin in der Arbeitsstelle Gender des Deutschen Jugendinstituts e. V. Dort berät, koordiniert und initiiert sie Forschungsprojekte mit Genderbezügen.
Außerdem forscht sie seit Jahren zu Männern und Männlichkeit, zu Vaterschaft, Care-Arbeit und auch zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Also alle möglichen Themenfelder, wo Familie und Genderforschung zusammenkommen.
Lesetipps und Quellenangaben:
Website Deutsches Jugendinstitut
Care Macht Mehr
Timestamps:
02:46 Begrüßung.
03:39 Geschlechterforschung mit der Perspektive auf Männer
05:11 Ist Care Arbeit immer noch ungleich verteilt?
05:47 Wie hat sich Vaterschaft verändert?
11:37 Welchen Vorurteilen begegnen Väter?
13:47 Idealisierung von Mutter- und Vaterbildern
15:01 Weniger klare Leitbilder für Vaterschaft.
17:14 Care Arbeit braucht Anerkennung und Sichtbarkeit und muß gerecht verteilt werden!
21:19Ungleich verteilte Care Arbeit erzeugt Altersarmut bei Frauen
26:01 Forschungsprojekt 3 Generationen Väter
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1 Stunde
Mit Dr. Karin Jurczyk nehme ich den Familienbegriff und die schwierigen Realitäten der Familienpolitik unter die feministische Lupe. Familie ist in den Köpfen der meisten der Inbegriff des Hortes der Glückseeligkeit. Eine überhöhte Idee, die mit vielen Erwartungen aufgeladen ist. Diese Erwartungen engen alle Beteiligten ein und führen zur Überlastung der Kleinfamilie, die auch politisch alleine gelassen wird. Rollenbilder festigen sich, Hierarchien werden geschaffen, die Arbeit ist ungleich verteilt und ungleich bezahlt. Viele Menschen wollen aber Familie nicht hierarchisch, sondern gleichberechtigt leben. Sie wollen sich Erwerbsarbeit und Sorgearbeit gerecht teilen und brauchen dafür auch politische Unterstützung.
Wir sprechen in der Folge darüber, was für Ideen von Familie es gibt und wie sich diese Vorstellungen verändert haben. Den enormen Perfektionsdruck auf die Kleinfamile. Über Doing und Un-Doing Family, also die Herstellungsleitung von Familie und die manchmal notwendige Trennung der Familienbande. Und Karin Jurczyk erzählt wie das Optionszeitenmodell unser Arbeits- und Familienleben verändern könnte und durch „atmende Lebensläufe“ unter anderen Aspekten auch die Sorgearbeit zu einer gewürdigten, gerecht geteilten und bezahlten Tätigkeit machen könnte.
Gastinfo:
Dr. Karin Jurczyk ist Soziologin, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik und mit Initiatorin der Initiative Care macht mehr. Bis 2019 leitete sie die Abteilung für Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut. Momentan arbeitet sie am Konzept des Optionszeiten-Modells, das atmende Lebensläufe zulässt und damit gleichberechtigte Teilhabe an Care Arbeit ermöglichen soll.
Lesetipps und Quellenangaben:
Website von Dr. Karin Jurczyk: https://karinjurczyk.de/
David H.J. Morgan: Rethinking Family Practices, Palgrave Macmillan, 2011
Adenauer: „Kinder kriegen die Leute immer“
Finch, Janet. (2007). Displaying Families. Sociology-the Journal of The British Sociological Association
Deutsche Gesellschaft für Zeitpolitik
Initiative Care Macht Mehr: https://care-macht-mehr.com/
Timestamps:
02:47 Begrüßung. Illusion der Normalfamilie. Wie hat Familie sich verändert?
09:10 Druck und Überlastung der Kleinfamilie
13:43 Liebe ist die neue Religion
16:10 Hoher Preis des traditionellen Familienbildes
20:10 Neue Konzeption von Männlichkeit und Mütterbild
22:02 Wir dürfen den Familienbegriff nicht dem rechten Lager überlassen.
23:43 Carezentrierter Familienbegriff
24:48 Doing Family
33:44 Illusion der Familie als Hort der Glückseligkeit
34:22 Hierarchische Strukturen bergen Gewalt und Unterdrückung
36:50 Widersprüche in der Familienpolitik
44:07 Was können wir tun?
45:49 Das Präfix-Spiel
46:48 Das Optionszeitenmodell für atmende Lebensläufe
58:57 Familie ist kein starres Konzept.
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Wir sprechen in der Folge darüber, was für Ideen von Familie es gibt und wie sich diese Vorstellungen verändert haben. Den enormen Perfektionsdruck auf die Kleinfamile. Über Doing und Un-Doing Family, also die Herstellungsleitung von Familie und die manchmal notwendige Trennung der Familienbande. Und Karin Jurczyk erzählt wie das Optionszeitenmodell unser Arbeits- und Familienleben verändern könnte und durch „atmende Lebensläufe“ unter anderen Aspekten auch die Sorgearbeit zu einer gewürdigten, gerecht geteilten und bezahlten Tätigkeit machen könnte.
Gastinfo:
Dr. Karin Jurczyk ist Soziologin, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik und mit Initiatorin der Initiative Care macht mehr. Bis 2019 leitete sie die Abteilung für Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut. Momentan arbeitet sie am Konzept des Optionszeiten-Modells, das atmende Lebensläufe zulässt und damit gleichberechtigte Teilhabe an Care Arbeit ermöglichen soll.
Lesetipps und Quellenangaben:
Website von Dr. Karin Jurczyk: https://karinjurczyk.de/
David H.J. Morgan: Rethinking Family Practices, Palgrave Macmillan, 2011
Adenauer: „Kinder kriegen die Leute immer“
Finch, Janet. (2007). Displaying Families. Sociology-the Journal of The British Sociological Association
Deutsche Gesellschaft für Zeitpolitik
Initiative Care Macht Mehr: https://care-macht-mehr.com/
Timestamps:
02:47 Begrüßung. Illusion der Normalfamilie. Wie hat Familie sich verändert?
09:10 Druck und Überlastung der Kleinfamilie
13:43 Liebe ist die neue Religion
16:10 Hoher Preis des traditionellen Familienbildes
20:10 Neue Konzeption von Männlichkeit und Mütterbild
22:02 Wir dürfen den Familienbegriff nicht dem rechten Lager überlassen.
23:43 Carezentrierter Familienbegriff
24:48 Doing Family
33:44 Illusion der Familie als Hort der Glückseligkeit
34:22 Hierarchische Strukturen bergen Gewalt und Unterdrückung
36:50 Widersprüche in der Familienpolitik
44:07 Was können wir tun?
45:49 Das Präfix-Spiel
46:48 Das Optionszeitenmodell für atmende Lebensläufe
58:57 Familie ist kein starres Konzept.
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59 Minuten
Julia Fuhr Mann erzählt über ihren Dokumentarfilm „Life is not a competition, but I’m winning. Der Film beschäftigt sich mit der Auflösung der Rollenbilder im Leistungsport. Wir sprechen über Sportler*innen, die aufgrund ihres „unpassenden“ Geschlechts aus der Geschichte des Sports, trotz ihrer Leistungen verschwinden, oder gar nicht teilnehmen dürfen. Über Queer Cinema und female gaze. Erzählformen abseits der klassischen Heldenreise. Die Vorteile eines Kollektivs im Gegensatz zur „Egoshow“. Außerdem sprechen wir über „Poor Things“ von Yorgos Lanthimos, der sehr widersprüchliche Reaktionen erzeugt. Und Julia empfiehlt „Knochen und Namen“ von Fabian Stumm
Gastinfo:
Julia Fuhr Mann hat Philosophie, Literatur und Soziologie studiert, anschließend an der Hochschule für Film und Fernsehen in München Dokumentarfilm. Julia hat als Kurator*in für das feministische Filmfestival Bimovie gearbeitet, die Filmgruppe Lust und Krise mitbegründet und ist Teil der Queer Media Society. Außerdem spielt sie in der Band Baby Deluxe
Ihr Kurzfilm Riot not Diet wurde auf mehr als 60 Filmfestivals weltweit gezeigt und hat zahlreiche Preise gewonnen. Die Dokumentation Life is not a competition, but I’m winning war auf dem Internationalen Filmfest in Venedig 2023 zu sehen und ist in selben Jahr in drei Kategorien beim First Steps Award nominiert.
Lesetipps und Quellenangaben:
Website von Julia Fuhrmann
Zum den Filmterminen beim Verleih Cineglobal
Laura Mulvey: Visual Pleasure and Narrative Cinema, Palgrave Macmillan, London 1975
Framing der Filmpodcast: #5 Berlinale is not a competition, but Tricia Tuttle is winning
„Knochen und Namen“ von Fabian Stumm
Angelica Jade Bastién: "Is Poor Things the Best We Can Do for Female Sexuality On Screen?“ Vulture
Timestamps:
02:16 Begrüßung
06:13 Die Gruppe als Protagonist*in
09:56 Lina Radke, Stella Walsh, braucht Sport andere Kategorien?
13:58 Amanda Reiter, Trans Marathonläuferin in Lenggries
16:04 Körperbilder im Leistungssport
23:18 Queer Cinema, andere Erzählweisen und Umgang mit Archivmaterial
30:34 Female Gaze
33:42 Poor Things
40:11 Hat sich die Ausbildung an der Filmhochschule verändert?
41:30 Filmtipp: „Knochen und Namen“
42:48 Kollektiv statt Egoshow
47:49 Das Präfix-Spiel
50.10 Humor und Bildsprache in „Life is not a competition, but I’m winning“
56:03 Julias nächstes Projekt
58:29 Outro
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Julia Fuhr Mann hat Philosophie, Literatur und Soziologie studiert, anschließend an der Hochschule für Film und Fernsehen in München Dokumentarfilm. Julia hat als Kurator*in für das feministische Filmfestival Bimovie gearbeitet, die Filmgruppe Lust und Krise mitbegründet und ist Teil der Queer Media Society. Außerdem spielt sie in der Band Baby Deluxe
Ihr Kurzfilm Riot not Diet wurde auf mehr als 60 Filmfestivals weltweit gezeigt und hat zahlreiche Preise gewonnen. Die Dokumentation Life is not a competition, but I’m winning war auf dem Internationalen Filmfest in Venedig 2023 zu sehen und ist in selben Jahr in drei Kategorien beim First Steps Award nominiert.
Lesetipps und Quellenangaben:
Website von Julia Fuhrmann
Zum den Filmterminen beim Verleih Cineglobal
Laura Mulvey: Visual Pleasure and Narrative Cinema, Palgrave Macmillan, London 1975
Framing der Filmpodcast: #5 Berlinale is not a competition, but Tricia Tuttle is winning
„Knochen und Namen“ von Fabian Stumm
Angelica Jade Bastién: "Is Poor Things the Best We Can Do for Female Sexuality On Screen?“ Vulture
Timestamps:
02:16 Begrüßung
06:13 Die Gruppe als Protagonist*in
09:56 Lina Radke, Stella Walsh, braucht Sport andere Kategorien?
13:58 Amanda Reiter, Trans Marathonläuferin in Lenggries
16:04 Körperbilder im Leistungssport
23:18 Queer Cinema, andere Erzählweisen und Umgang mit Archivmaterial
30:34 Female Gaze
33:42 Poor Things
40:11 Hat sich die Ausbildung an der Filmhochschule verändert?
41:30 Filmtipp: „Knochen und Namen“
42:48 Kollektiv statt Egoshow
47:49 Das Präfix-Spiel
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56:03 Julias nächstes Projekt
58:29 Outro
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40 Minuten
In dieser Folge frage ich mich, wir es Barbe-Nicole Cliquot Ponsardin geschafft hat als erste Frau überhaupt ein Champagnerunternehmen zu führen. Neben ihrem bewundernswerten unternehmerischen Elan, haben ihr auch einige Privilegien geholfen. Außerdem wusste sie in einer schwierigen Zeit wie sie gewisse Umstände zu ihrem Vorteil nutzen kann. Zum Beispiel ihren Witwenstatus. Hoch die Tassen! Wir erforschen die Anfänge feministischer Bewegungen in der französischen Revolution, begleiten den Champagnerhandel durch die napoleonischen Kriege. Eine Mischung aus Champagnerwissen und historischen Details erwarten euch, damit ihr zum Jahreswechsel ordentlich wo-mens-plainen könnt.
Timecode
01:34 Wie wurde Barbe-Nicole Ponsardin zu Veuve Cliquot
03:30 Historischer Hintergrund. Rolle der Frau in der Aufklärung und während der französischen Revolution
05:06 Olympe de Gouge
07:57 Kindheit und Ausbildung von Nicole Ponsardin
11:50 Heirat mit François Cliquot und Beginn des Champagnergeschäfts
18:00 Napoleon und der Code Civil
21:36 François stirbt, Nicole wird Witwe und führt das Geschäft weiter
25:26 Probleme durch die napoleonischen Kriege und Kontinentalsperre
30:31 Nicole führt das Unternehmen alleine + der Kometenjahrgang 1811
33:33 Die Entwicklung der "Remuage"
34:45 Weitere Neuerungen
35:26 Die interessante Beziehung zu ihrer Tochter
38:26 Das Präfix-Spiel + Abmoderation
Shownotes
Mazzeo, Tilar J. "The Widow Clicquot: The Story of a Champagne Empire and the Woman Who Ruled It." P.S., 2008.
Olympe de Gouges ´An das Revolutionstribunal´, 1793
Olympe de Gouges, Déclaration des droits de la femme et de la citoyenne (1791), 1001 nuits, Paris, 2003
www.veuveclicquot.com
www.champagner-und-champagner.de/pommery
www.theguardian.com/lifeandstyle/2014/oct/31/madame-clicquot-france-woman-champagne
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Timecode
01:34 Wie wurde Barbe-Nicole Ponsardin zu Veuve Cliquot
03:30 Historischer Hintergrund. Rolle der Frau in der Aufklärung und während der französischen Revolution
05:06 Olympe de Gouge
07:57 Kindheit und Ausbildung von Nicole Ponsardin
11:50 Heirat mit François Cliquot und Beginn des Champagnergeschäfts
18:00 Napoleon und der Code Civil
21:36 François stirbt, Nicole wird Witwe und führt das Geschäft weiter
25:26 Probleme durch die napoleonischen Kriege und Kontinentalsperre
30:31 Nicole führt das Unternehmen alleine + der Kometenjahrgang 1811
33:33 Die Entwicklung der "Remuage"
34:45 Weitere Neuerungen
35:26 Die interessante Beziehung zu ihrer Tochter
38:26 Das Präfix-Spiel + Abmoderation
Shownotes
Mazzeo, Tilar J. "The Widow Clicquot: The Story of a Champagne Empire and the Woman Who Ruled It." P.S., 2008.
Olympe de Gouges ´An das Revolutionstribunal´, 1793
Olympe de Gouges, Déclaration des droits de la femme et de la citoyenne (1791), 1001 nuits, Paris, 2003
www.veuveclicquot.com
www.champagner-und-champagner.de/pommery
www.theguardian.com/lifeandstyle/2014/oct/31/madame-clicquot-france-woman-champagne
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48 Minuten
TW: Sexualisierte Gewalt, Vergewaltigung
Für diese Folge habe ich mich mit Agota Lavoyer getroffen. Sie hat jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit Betroffenen von sexualisierter Gewalt. Außerdem ist sie die Autorin von: „Ist das okay?“ Ein Kinderfachbuch zur Prävention sexualisierter Gewalt.
Wir unterhalten uns über weibliche Wut, Grenzen und Grenzverletzungen, darüber, wo Gewalt beginnt und was wir alle tun können, um unser Bewusstsein zu schärfen und wie wir Sexismus und sexualisierte Gewalt verhindern können.
Auf ihrer Website schreibt sie: „Als Beraterin, Referentin, Autorin und Kolumnistin engagiere ich mich für eine bessere Unterstützung von Opfern sexualisierter Gewalt und die Prävention von sexualisierter Gewalt.
Ich rede, debattiere und schreibe mit grosser Leidenschaft über die gesellschaftspolitischen Aspekte sexualisierter Gewalt, das Schweizer Sexualstrafrecht, Opferberatung und Opferhilfe.“
Lesetipps und Quellenangaben:
Lavoyer, Agota. Ist das okay?: Ein Kinderfachbuch zur Prävention von sexualisierter Gewalt. Mabuse, 2023
https://agotalavoyer.ch/
Schutzbach, Franziska. Die Erschöpfung der Frauen: Wider die weibliche Verfügbarkeit. Droemer HC, 2021
Timestamps:
02:55 Was ist der Unterschied zwischen sexueller und sexualisierter Gewalt?
06:39 Jede dritte Frau erlebt sexualisierte Gewalt, oder vielleicht jede?
09:34 In den Medien wird verharmlosend berichtet.
11:21 Ursachen sexualisierter Gewalt und gesellschaftlicher Umgang damit.
18:41 „Ist das okay?“ Ein Kinderfachbuch zur Prävention sexualisierter Gewalt.
26:23 Mädchen wird oft ihre Wahrnehmung abgesprochen.
28:40 Die weibliche Wut ist negativ konnotiert. Wir sollten viel viel wütender sein!
33:38 Schweizer Reform des Sexualstrafrechts.
37:08 Wo sind Grenzen? Nonpology des Dalai Lama.
43:50 Wie sich engagieren?
45:23 Präfix-Spiel
Folgt den Wunderwesen
https://www.instagram.com/wunder.wesen/
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Für diese Folge habe ich mich mit Agota Lavoyer getroffen. Sie hat jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit Betroffenen von sexualisierter Gewalt. Außerdem ist sie die Autorin von: „Ist das okay?“ Ein Kinderfachbuch zur Prävention sexualisierter Gewalt.
Wir unterhalten uns über weibliche Wut, Grenzen und Grenzverletzungen, darüber, wo Gewalt beginnt und was wir alle tun können, um unser Bewusstsein zu schärfen und wie wir Sexismus und sexualisierte Gewalt verhindern können.
Auf ihrer Website schreibt sie: „Als Beraterin, Referentin, Autorin und Kolumnistin engagiere ich mich für eine bessere Unterstützung von Opfern sexualisierter Gewalt und die Prävention von sexualisierter Gewalt.
Ich rede, debattiere und schreibe mit grosser Leidenschaft über die gesellschaftspolitischen Aspekte sexualisierter Gewalt, das Schweizer Sexualstrafrecht, Opferberatung und Opferhilfe.“
Lesetipps und Quellenangaben:
Lavoyer, Agota. Ist das okay?: Ein Kinderfachbuch zur Prävention von sexualisierter Gewalt. Mabuse, 2023
https://agotalavoyer.ch/
Schutzbach, Franziska. Die Erschöpfung der Frauen: Wider die weibliche Verfügbarkeit. Droemer HC, 2021
Timestamps:
02:55 Was ist der Unterschied zwischen sexueller und sexualisierter Gewalt?
06:39 Jede dritte Frau erlebt sexualisierte Gewalt, oder vielleicht jede?
09:34 In den Medien wird verharmlosend berichtet.
11:21 Ursachen sexualisierter Gewalt und gesellschaftlicher Umgang damit.
18:41 „Ist das okay?“ Ein Kinderfachbuch zur Prävention sexualisierter Gewalt.
26:23 Mädchen wird oft ihre Wahrnehmung abgesprochen.
28:40 Die weibliche Wut ist negativ konnotiert. Wir sollten viel viel wütender sein!
33:38 Schweizer Reform des Sexualstrafrechts.
37:08 Wo sind Grenzen? Nonpology des Dalai Lama.
43:50 Wie sich engagieren?
45:23 Präfix-Spiel
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60 Minuten
TW: Sexualisierte Gewalt, Vergewaltigung.
Die Arbeit an Suzie Millers preisgekröntem Monolog «Prima Facie» nehme ich zum Anlass mich mit dem Thema sexuelle Gewalt zu beschäftigen. Wie ist die Lage in der Schweiz? Was sind die Gedanken und Erfahrungen meiner Regisseurin Petra Schönwald? Außerdem habe ich mit einer Opferanwätin gesprochen, mit Christina Mühlematter. Die Schweiz ist auf dem Weg zu Nein-heißt-Nein, andere Länder sind weiter und geben mit Ja-heißt-ja das Signal, daß sexuelle Handlungen immer der Zustimmung bedürfen, daß kein Mensch einem anderen gehört!
Petra Schönwald wurde geboren und aufgezogen in Südostdeutschland. Nach dem Abitur verbrachte sie mehrere Jahre auf Reisen. Sie arbeitete als Kellnerin, Altenhelferin, Putzfrau, Callcenteragentin, Eisverkäuferin und Tauchlehrerin im In- und Ausland. In Salzburg Studium der Germanistik, erste Regieassistenzen und weitere Ausflüge in die Gastronomie sowie ins Verlagswesen. Anschließend war sie als Dramaturgin und Theaterpädagogin am Salzburger Landestheater tätig. Nach einer kurzen Zwischenphase als Industrietaucherin und Bloggerin wurde sie schließlich Regisseurin und kann mittlerweile sogar fast davon leben. Sie lebt meistens da, wo sie arbeitet und ansonsten in Berlin. Sie ist zum 4. mal verheiratet, hat 10 Kinder und kriegt Beruf und Privates immer gut unter einen Hut.*Außerdem ist sie Teil der Anonymen Anwohnenden.
Christina Mühlematter ist Fürsprecherin, seit 1994 Anwältin im Anwältinnenbüro in Bern. Rechtsgebiete:
Beratung und Vertretung vor Gerichten und Behörden in den Bereichen Familienrecht (insb. Trennung, Scheidung, Unterhalt), Persönlichkeitsschutz (insb. häusliche Gewalt, Nachstellungen), Strafrecht (insb. Opfervertretungen). Mitgliedschaften: Bernischer Anwaltsverband (BAV), Schweizerischer Anwaltsverband (SAV), Demokratische Jurist*innen (djb)
Lesetipps und Quellenangaben:
Natalia Widla, Miriam Suter. Hast du Nein gesagt?: Vom Umgang mit sexualisierter Gewalt, Limmat Verlag, 2. Aufl., März 2023
Susanne Kaiser, Backlash - Die neue Gewalt gegen Frauen, Tropen; 2. Druckaufl., 2023 Edition (18. Februar 2023)
Suzie Miller, Prima Facie, aus dem Englischen von Anne Rabe, Kiepenheuer UA: 17.05.2019 Sydney, Griffin Theatre Company at SBW Stables Theatre
https://theatereffinger.ch/premieren/prima-facie?utm_medium=digital&utm_campaign=prima-facie
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Die Arbeit an Suzie Millers preisgekröntem Monolog «Prima Facie» nehme ich zum Anlass mich mit dem Thema sexuelle Gewalt zu beschäftigen. Wie ist die Lage in der Schweiz? Was sind die Gedanken und Erfahrungen meiner Regisseurin Petra Schönwald? Außerdem habe ich mit einer Opferanwätin gesprochen, mit Christina Mühlematter. Die Schweiz ist auf dem Weg zu Nein-heißt-Nein, andere Länder sind weiter und geben mit Ja-heißt-ja das Signal, daß sexuelle Handlungen immer der Zustimmung bedürfen, daß kein Mensch einem anderen gehört!
Petra Schönwald wurde geboren und aufgezogen in Südostdeutschland. Nach dem Abitur verbrachte sie mehrere Jahre auf Reisen. Sie arbeitete als Kellnerin, Altenhelferin, Putzfrau, Callcenteragentin, Eisverkäuferin und Tauchlehrerin im In- und Ausland. In Salzburg Studium der Germanistik, erste Regieassistenzen und weitere Ausflüge in die Gastronomie sowie ins Verlagswesen. Anschließend war sie als Dramaturgin und Theaterpädagogin am Salzburger Landestheater tätig. Nach einer kurzen Zwischenphase als Industrietaucherin und Bloggerin wurde sie schließlich Regisseurin und kann mittlerweile sogar fast davon leben. Sie lebt meistens da, wo sie arbeitet und ansonsten in Berlin. Sie ist zum 4. mal verheiratet, hat 10 Kinder und kriegt Beruf und Privates immer gut unter einen Hut.*Außerdem ist sie Teil der Anonymen Anwohnenden.
Christina Mühlematter ist Fürsprecherin, seit 1994 Anwältin im Anwältinnenbüro in Bern. Rechtsgebiete:
Beratung und Vertretung vor Gerichten und Behörden in den Bereichen Familienrecht (insb. Trennung, Scheidung, Unterhalt), Persönlichkeitsschutz (insb. häusliche Gewalt, Nachstellungen), Strafrecht (insb. Opfervertretungen). Mitgliedschaften: Bernischer Anwaltsverband (BAV), Schweizerischer Anwaltsverband (SAV), Demokratische Jurist*innen (djb)
Lesetipps und Quellenangaben:
Natalia Widla, Miriam Suter. Hast du Nein gesagt?: Vom Umgang mit sexualisierter Gewalt, Limmat Verlag, 2. Aufl., März 2023
Susanne Kaiser, Backlash - Die neue Gewalt gegen Frauen, Tropen; 2. Druckaufl., 2023 Edition (18. Februar 2023)
Suzie Miller, Prima Facie, aus dem Englischen von Anne Rabe, Kiepenheuer UA: 17.05.2019 Sydney, Griffin Theatre Company at SBW Stables Theatre
https://theatereffinger.ch/premieren/prima-facie?utm_medium=digital&utm_campaign=prima-facie
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60 Minuten
Trotz der Ehe für alle haben Regenbogenfamilien noch nicht die gleichen Rechte wie andere Familien. Besonders durch das diskriminierende Abstammungsrecht und das Stiefkindadoptionsverfahren werden gleichgeschlechtliche Paare rechtlich schlechter gestellt.
Ich unterhalte mich mit Dine, die gemeinsam mit ihrer Frau ein Kind aufzieht, über ihre Erfahrungen. Außerdem erzählt Tanja Pröbstl, Sprecherin von LesMamas e.V., wie der Verein lesbische Frauen mit Kindern oder Kinderwunsch unterstützt und sich für Respekt, gleiche Rechte und Sichtbarkeit einsetzt.
Lesetipps und Quellenangaben:
https://www.lesmamas.de/
https://www.nodoption.de/
Timestamps:
02:00 Regenbogenfamilien sind genauso Familien, wie alle anderen
03:51 Stiefkindadoption und Abstammungsrecht
10:49 Queere Familienplanung fordert viel Überlegung
14:22 Tanja Pröbstel über den Verein LesMamas e.V.
16:51 LesMamas will Pionierarbeit bündeln
19:20 Mit welchen Herausforderungen werden lesbische Familien konfrontiert?
22:15 Diskriminierendes Abstammungsrecht
28:08 Diskriminierendes Verfahren der Stiefkindadoption
32:38 Initiative Nodobtion Leitplanken für die Reform des Abstammungsrechts
35:58 Das Präfix-Spiel
37:02 Erfahrung als zweite Mama
42:40 Fragen an Regenbogenfamilien
48:00 Möglichkeiten, als lesbisches Paar ein Kind zu bekommen
50.26 Vision Genderstereotypen zu öffnen, mehr Freiheit für alle zu schaffen
54:02 Familie hat viele Gesichter
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Ich unterhalte mich mit Dine, die gemeinsam mit ihrer Frau ein Kind aufzieht, über ihre Erfahrungen. Außerdem erzählt Tanja Pröbstl, Sprecherin von LesMamas e.V., wie der Verein lesbische Frauen mit Kindern oder Kinderwunsch unterstützt und sich für Respekt, gleiche Rechte und Sichtbarkeit einsetzt.
Lesetipps und Quellenangaben:
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03:51 Stiefkindadoption und Abstammungsrecht
10:49 Queere Familienplanung fordert viel Überlegung
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28:08 Diskriminierendes Verfahren der Stiefkindadoption
32:38 Initiative Nodobtion Leitplanken für die Reform des Abstammungsrechts
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59 Minuten
In ihrem Buch „Zart und frei“ beschäftigt sich Carolin Wiedemann damit, wie Patriarchat, Nationalstaat und Kapitalismus zusammenwirken und wie gewaltvoll diese Ordnungen immer noch sind. Was können wir dem entgegensetzten und wie könnte es uns gelingen, zarter freier und gleichberechtigter miteinander zu leben? Mich hat das Buch sehr beeindruckt und mir auch klar gemacht, wie wichtig es ist, gewaltvolle und unterdrückende Strukturen zu erkennen, um neue Entwürfe leben zu können.
Carolin Wiedemann ist Journalistin und Soziologin. Sie schreibt u.a. für die FAS, Die Zeit, ak und Missy Magazine über Geschlechterverhältnisse, Rechtspopulismus und digitalen Kapitalismus.
2021 ist ihr Buch „Zart und frei. Vom Sturz des Patriarchats“ über gegenwärtigen Antifeminismus und die Überwindung patriarchaler Zustände im Verlag Matthes&Seitz erschienen.
Lesetipps und Quellenangaben:
Wiedemann, Carolin. Zart und frei: Vom Sturz des Patriarchats. Matthes&Seitz Berlin, Januar 2021
Maneo - Das schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin http://www.maneo.de/
Roig, Emilia.Das Ende der Ehe: Für eine Revolution der Liebe. Ullstein Verlag, 30 March 2023
Orenstein, Peggy. Girls & Sex: Was es bedeutet in der Welt von heute erwachsen zu werden, Berlin 2017
Daub, Adrian. Cancel Culture Transfer: Wie eine moralische Panik die Welt erfasst. Suhrkamp, 21.11.2022
https://www.boell.de/de/leipziger-autoritarismus-studie
Hooks, Bell. All about love. New York 2001
Adorno, Theodor W. Minima Moralia. Suhrkamp, 1969
Timestamps:
03:55 Wie hat sich der Begriff Feminismus verändert?
06:26 Wie erhält sich das Patriarchat selbst aufrecht?
08:34 Wie binäre Strukturen und Naturalisierung das Patriarchat stützen.
17:14 Gewaltvolle Ordnung, oder wie das Patriarchat konkret aussieht.
22:25 Die heterosexuelle Kleinfamilie
24:06 Wie wirkt eine kapitalistische Wirtschaftsweise und eine patriarchale binäre Geschlechter Struktur zusammen? Wie spielen nationalstaatliche Gedanken hinein?
29:24 Das Präfix-Spiel
30:39 Wie können wir uns befreien? Alternative Familienmodelle.
38:01 Politische Bewegungen #Me too und Ni una menos.
41:44 Alle hätten besseren Sex, wenn das Patriarchat beendet wäre.
45:16 Es wird erst wahr, wenn ein Mann es gesagt hat…
48:58 Feuilleton und Fake News Cancel Culture, Autoritarismus Studie
52:46 Warum heißt dein Buch „Zart und Frei“?
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Lesetipps und Quellenangaben:
Wiedemann, Carolin. Zart und frei: Vom Sturz des Patriarchats. Matthes&Seitz Berlin, Januar 2021
Maneo - Das schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin http://www.maneo.de/
Roig, Emilia.Das Ende der Ehe: Für eine Revolution der Liebe. Ullstein Verlag, 30 March 2023
Orenstein, Peggy. Girls & Sex: Was es bedeutet in der Welt von heute erwachsen zu werden, Berlin 2017
Daub, Adrian. Cancel Culture Transfer: Wie eine moralische Panik die Welt erfasst. Suhrkamp, 21.11.2022
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Hooks, Bell. All about love. New York 2001
Adorno, Theodor W. Minima Moralia. Suhrkamp, 1969
Timestamps:
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06:26 Wie erhält sich das Patriarchat selbst aufrecht?
08:34 Wie binäre Strukturen und Naturalisierung das Patriarchat stützen.
17:14 Gewaltvolle Ordnung, oder wie das Patriarchat konkret aussieht.
22:25 Die heterosexuelle Kleinfamilie
24:06 Wie wirkt eine kapitalistische Wirtschaftsweise und eine patriarchale binäre Geschlechter Struktur zusammen? Wie spielen nationalstaatliche Gedanken hinein?
29:24 Das Präfix-Spiel
30:39 Wie können wir uns befreien? Alternative Familienmodelle.
38:01 Politische Bewegungen #Me too und Ni una menos.
41:44 Alle hätten besseren Sex, wenn das Patriarchat beendet wäre.
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1 Stunde 2 Minuten
Nur wir Menschen können und müssen unseren Körper selbst gestalten. Wie verkörpern wir Normen? Akzeptieren wir alle Körper oder wollen wir sie beherrschen und unterwerfen? Wie die prägt Gesellschaft unser Körperbild? Müssen unsere Körper eigentlich ständig funktionieren und optimiert werden? Welche Körpernormen gelten in unserer Gesellschaft? Und wie arbeiten wir alle zusammen, um sie zu erhalten oder zu ändern? Ich erfahre viel über uns als soziale Wesen, über Fat Studies, Naturalisierung als Machtinstrument, die Inszenierung von Geschlechtlichkeit auch in Werbung und Popkultur, und zum Schluß sprechen wir noch über Tango.
Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky ist Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und Lehrstuhlinhaberin für Soziologie und Gender Studies an der LMU München. In ihrer Forschung befasst sie sich unter anderem mit dem Zusammenhang zwischen Gesellschaft und Körper. Sie forscht zu Themen wie kosmetischer Chirurgie oder Ernährung und Fitness, aber auch zu Natur und Kultur, Arbeit und Care und Popkultur.
Lesetipps und Quellenangaben:
Villa, Paula-Irene. Sexy Bodies: Eine soziologische Reise durch den Geschlechtskörper. VS Verlag für Sozialwissenschaften, 4. Auflage 2011
Fat Studies - Ein Glossar.Hg. Anja Herrmann, Tae Jun Kim, Evangelia Kindinger, Nina Mackert, Lotte Rose, Friedrich Schorb, Eva Tolasch, Paula-Irene Villa. Bielefeld: transcript 2022 OPEN ACCESS: https://www.transcript-verlag.de/media/pdf/82/27/33/oa9783839460054L5u4mi4VnODe4.pdf
#MeToo and beyond. Perspectives on a Global Movement. eds. Cristina Alcalde & Paula-Irene Villa, University of Kentucky Press 2022; https://www.kentuckypress.com/9780813195605/metoo-and-beyond/
Lindemann, Gesa. Das Paradoxe Geschlecht: Transsexualität im Spannungsfeld von Körper, Leib und Gefühl. Fischer-Taschenbuch-Verlag, 1993
Goffman, Erving. Wir alle spielen Theater, Piper Verlag:1969
Hirschauer, Stefan. Un/doing Differences. Die Kontingenz sozialer Zugehörigkeiten. Zeitschrift für Soziologie, Jg. 43, Heft 3, Juni 2014, S. 170–191. https://www.theorie.soziologie.uni-mainz.de/files/2015/11/Undoing-Differences-ZfS.pdf
Gender Salon: https://www.gender.soziologie.uni-muenchen.de/gsalon/index.html
Coverart: Lilith von Waberer
Timestamps:
2:22 Wie funktioniert Herrschaft? Welche Rolle spielt Naturalisierung?
7:55 Die gesellschaftliche Bedingtheit des Körpers.
13:46 Weiblichkeit gleich Mütterlichkeit als „moderne“ Erfindung.
18:55 Menopause, PMS, die „Männlichkeit“ von Testosteron als Konstrukt.
21:34 Körperliche Selbstgestaltung als Zumutung und Freiheit.
24:59 Wer darf wie frei über den eigenen Körper verfügen?
28:33 Frauen waren Währung auf dem Heiratsmarkt.
32:38 Das Präfix-Spiel
33:58 Teil 2
34:35 Inszenierung von Geschlechtlichkeit, wir alle spielen Theater
39:54 Werbung und Popkultur das Spiel mit den Sehgewohnheiten
44:40 Urbane Kulturen in der Weimarer Republik, Queer Lives
48:00 Fat Studies
49:00 Menschen werden „sortiert“ nach der Kategorie Gewicht
52:50 Der Körper geschieht uns
59:00 Tango
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Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky ist Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und Lehrstuhlinhaberin für Soziologie und Gender Studies an der LMU München. In ihrer Forschung befasst sie sich unter anderem mit dem Zusammenhang zwischen Gesellschaft und Körper. Sie forscht zu Themen wie kosmetischer Chirurgie oder Ernährung und Fitness, aber auch zu Natur und Kultur, Arbeit und Care und Popkultur.
Lesetipps und Quellenangaben:
Villa, Paula-Irene. Sexy Bodies: Eine soziologische Reise durch den Geschlechtskörper. VS Verlag für Sozialwissenschaften, 4. Auflage 2011
Fat Studies - Ein Glossar.Hg. Anja Herrmann, Tae Jun Kim, Evangelia Kindinger, Nina Mackert, Lotte Rose, Friedrich Schorb, Eva Tolasch, Paula-Irene Villa. Bielefeld: transcript 2022 OPEN ACCESS: https://www.transcript-verlag.de/media/pdf/82/27/33/oa9783839460054L5u4mi4VnODe4.pdf
#MeToo and beyond. Perspectives on a Global Movement. eds. Cristina Alcalde & Paula-Irene Villa, University of Kentucky Press 2022; https://www.kentuckypress.com/9780813195605/metoo-and-beyond/
Lindemann, Gesa. Das Paradoxe Geschlecht: Transsexualität im Spannungsfeld von Körper, Leib und Gefühl. Fischer-Taschenbuch-Verlag, 1993
Goffman, Erving. Wir alle spielen Theater, Piper Verlag:1969
Hirschauer, Stefan. Un/doing Differences. Die Kontingenz sozialer Zugehörigkeiten. Zeitschrift für Soziologie, Jg. 43, Heft 3, Juni 2014, S. 170–191. https://www.theorie.soziologie.uni-mainz.de/files/2015/11/Undoing-Differences-ZfS.pdf
Gender Salon: https://www.gender.soziologie.uni-muenchen.de/gsalon/index.html
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Timestamps:
2:22 Wie funktioniert Herrschaft? Welche Rolle spielt Naturalisierung?
7:55 Die gesellschaftliche Bedingtheit des Körpers.
13:46 Weiblichkeit gleich Mütterlichkeit als „moderne“ Erfindung.
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21:34 Körperliche Selbstgestaltung als Zumutung und Freiheit.
24:59 Wer darf wie frei über den eigenen Körper verfügen?
28:33 Frauen waren Währung auf dem Heiratsmarkt.
32:38 Das Präfix-Spiel
33:58 Teil 2
34:35 Inszenierung von Geschlechtlichkeit, wir alle spielen Theater
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44:40 Urbane Kulturen in der Weimarer Republik, Queer Lives
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19 Minuten
Heute ist Equal Pay Day 2023 und am 8.März Internationaler Frauentag. In diesem Special habe ich wieder ein paar Ungerechtigkeiten aufgestöbert, wundere mich, daß die Illusion der Meritokratie so gut funktioniert und forsche anhand eines Gedankens von Pierre Bourdieu nach Methoden des Machterhalts.
Lesetipps und Quellenangaben:
https://www.equalpayday.de/
https://www.equalpayday.de/informieren/podcast/
Bourdieu, Pierre. Die männliche Herrschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. (2005a)
Villa Braslavsky, Paula-Irene. Eine Soziologische Reise durch den Geschlechtskörper.VS Verlag für SozialwissenschaftenVerlag, 2011
Criado Perez, Caroline. Unsichtbare Frauen, wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert. München: btb Verlag, 2020
Solnit, Rebecca. men explain things to me and other essays, Granta Publications 2014
Endler, Rebekka. Das Patriarchat der Dinge, warum Frauen die Welt nicht passt, DuMont 2021
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Lesetipps und Quellenangaben:
https://www.equalpayday.de/
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Bourdieu, Pierre. Die männliche Herrschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. (2005a)
Villa Braslavsky, Paula-Irene. Eine Soziologische Reise durch den Geschlechtskörper.VS Verlag für SozialwissenschaftenVerlag, 2011
Criado Perez, Caroline. Unsichtbare Frauen, wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert. München: btb Verlag, 2020
Solnit, Rebecca. men explain things to me and other essays, Granta Publications 2014
Endler, Rebekka. Das Patriarchat der Dinge, warum Frauen die Welt nicht passt, DuMont 2021
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59 Minuten
Die medizinische Ausbildung konzentrierte sich lange auf eine männliche „Norm“, die ironischerweise nicht einmal die Männer wirklich gut erfasst. Inzwischen wächst das Wissen über die Geschlechterunterschiede in der Medizin ständig. Männer und Frauen sind anders krank. Dr. Hildegard Seidl spricht mit mir über geschlechterspezifische Medizin darüber, wie wichtig es ist, Frauen in Studien einzuschließen und anschließend auch getrennt auszuwerten, die unterschiedlichen Symptome z.B. beim Herzinfarkt oder der Depression und welche Rolle die Kommunikation dabei spielt.
Guest Information:
Dr. Hildegard Seidl ist Fachreferentin für Gendermedizin an der München-Klinik, gelernte Intensivfachpflegekraft, Volkswirtin und hat am Helmholtz Zentrum in Humanbiologie promoviert.
Lesetipps und Quellenangaben:
https://www.muenchen-klinik.de/unternehmen/forschung-studien-lehre/gendermedizin/
https://protomag.com/neurology/pain-women-pain-men/
Criado Perez, Caroline. Unsichtbare Frauen, wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert. München: btb Verlag, 2020
Timestamps:
06:01 Frauen haben andere Symptome bei Herzinfarkt
11:22 Grundlagenforschung nur an männlichen Tieren
13:44 Gender-Data-Gap: Studien werden nicht geschlechtergetrennt ausgewertet
19:00 Medikamente haben andere Wirkungen und Nebenwirkungen
22:00 Contergan-Skandal - Frauen sind in Medikamentenstudien nicht eingeschlossen
26:50 Dokumentation der Medikamentenanwendung
29:10 Kommunikationsverhalten ist bei Frauen und Männern unterschiedlich
34:27 Studie: Chirurginnen erzielen ein besseres OP-Ergebnis
40:40 Das Präfix-Spiel
41:40 Gender-Empathy-Gap - Männer haben andere Symptome bei Depression
45:50 Resynchronisationsschrittmacher für Frauen - Consent ist wichtig
51:30 Geschlechtergemischte Teams - Wünsche der Patienten berücksichtigen
52:50 Bewusstsein für die eigenen Rollenbilder - Vorurteilen professionell begegnen
56:36 Vision für die Zukunft und Outro
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Guest Information:
Dr. Hildegard Seidl ist Fachreferentin für Gendermedizin an der München-Klinik, gelernte Intensivfachpflegekraft, Volkswirtin und hat am Helmholtz Zentrum in Humanbiologie promoviert.
Lesetipps und Quellenangaben:
https://www.muenchen-klinik.de/unternehmen/forschung-studien-lehre/gendermedizin/
https://protomag.com/neurology/pain-women-pain-men/
Criado Perez, Caroline. Unsichtbare Frauen, wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert. München: btb Verlag, 2020
Timestamps:
06:01 Frauen haben andere Symptome bei Herzinfarkt
11:22 Grundlagenforschung nur an männlichen Tieren
13:44 Gender-Data-Gap: Studien werden nicht geschlechtergetrennt ausgewertet
19:00 Medikamente haben andere Wirkungen und Nebenwirkungen
22:00 Contergan-Skandal - Frauen sind in Medikamentenstudien nicht eingeschlossen
26:50 Dokumentation der Medikamentenanwendung
29:10 Kommunikationsverhalten ist bei Frauen und Männern unterschiedlich
34:27 Studie: Chirurginnen erzielen ein besseres OP-Ergebnis
40:40 Das Präfix-Spiel
41:40 Gender-Empathy-Gap - Männer haben andere Symptome bei Depression
45:50 Resynchronisationsschrittmacher für Frauen - Consent ist wichtig
51:30 Geschlechtergemischte Teams - Wünsche der Patienten berücksichtigen
52:50 Bewusstsein für die eigenen Rollenbilder - Vorurteilen professionell begegnen
56:36 Vision für die Zukunft und Outro
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51 Minuten
Jo Meier und Basil Huwyler sprechen mit mir über den Begriff Queer, ihre Workshops zu dem Thema, wann Labels nützlich sein können und was sie bedeuten. Über Privilegien, Diskriminierung und Vielfalt, Frauenfußball und den gestrichenen Berufswunsch Prinzessin. Und wie schön es wäre, wenn wir viel sanfter mit einander umgehen.
Guest Information:
Jo Meier wohnt und studiert in Basel. Seit 2020 ist Jo in der Vermittlung verschiedener Museen tätig, unter anderem in der Austellung «Geschlecht» im Stapferhaus Lenzburg und «Queer» im Naturhistorischen Museum Bern.
Basil Huwyler arbeitet hauptberuflich als Grafiker und Fotograf im Raum Basel. Seit 2016 ist er zunehmend in der Jugend- und Erwachsenenbildung zum Thema Geschlecht & Sexualität mit dem Fokus Transidentität tätig. Dies im Rahmen von Outing-Begleitungen in Schulischen Kontexten und seit 2021 im Vermittlungsangebot der Ausstellung «Queer» am Naturhistorischen Museum Bern.
Instagram: basil.mahu
Lesetipps und Quellenangaben:
Ausstellung Bern, Naturhistorisches Museum, Queer - Vielfalt ist unsere Natur. Noch bis 19.03.2023
https://www.nmbe.ch/de/queer
Eine Privilegien-Checkliste
https://sites.google.com/a/u.boisestate.edu/social-justice-training/about-us/our-training/privilege-checklist
Ein sehr schönes Glossar
https://www.cevi.ch/files/cevi/pdf/LGBTQ+/Glossar_Break%20Free.pdf
Informationen zu non-binärem Geschlecht
https://www.nonbinary.ch/
Transgender Network Switzerland
https://www.tgns.ch/de/information/
Rebekka Endler: Das Patriarchat der Dinge, Köln: DuMont, 2021
https://www.dumont-buchverlag.de/buch/endler-das-patriarchat-9783832170912/
Timestamps:
02:15 Was bedeutet Queer? Und wie reagieren die Menschen in den Workshops?
11:33 Die vielen Ebenen über Geschlecht zu sprechen. Wozu brauchen wir Labels?
17:40 Was heißt eigentlich pansexuell?
21:55 Körperliche Vielfalt
24:33 Wissenschaft wird von Kultur geprägt und beeinflußt
25:20 Sportunterricht, patriarchale Strukturen und Frauenfußball
27:55 Spiel in der Ausstellung - Diskriminierung verstehen
30:13 Sich der Privilegien bewußt werden
39:00 Wie früh beginnt die Prägung? Welche Geschlechtererwartungen werden auf uns projiziert?
42:40 Das Präfix Spiel
44:16 Was ist eure Vision für die Zukunft?
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Guest Information:
Jo Meier wohnt und studiert in Basel. Seit 2020 ist Jo in der Vermittlung verschiedener Museen tätig, unter anderem in der Austellung «Geschlecht» im Stapferhaus Lenzburg und «Queer» im Naturhistorischen Museum Bern.
Basil Huwyler arbeitet hauptberuflich als Grafiker und Fotograf im Raum Basel. Seit 2016 ist er zunehmend in der Jugend- und Erwachsenenbildung zum Thema Geschlecht & Sexualität mit dem Fokus Transidentität tätig. Dies im Rahmen von Outing-Begleitungen in Schulischen Kontexten und seit 2021 im Vermittlungsangebot der Ausstellung «Queer» am Naturhistorischen Museum Bern.
Instagram: basil.mahu
Lesetipps und Quellenangaben:
Ausstellung Bern, Naturhistorisches Museum, Queer - Vielfalt ist unsere Natur. Noch bis 19.03.2023
https://www.nmbe.ch/de/queer
Eine Privilegien-Checkliste
https://sites.google.com/a/u.boisestate.edu/social-justice-training/about-us/our-training/privilege-checklist
Ein sehr schönes Glossar
https://www.cevi.ch/files/cevi/pdf/LGBTQ+/Glossar_Break%20Free.pdf
Informationen zu non-binärem Geschlecht
https://www.nonbinary.ch/
Transgender Network Switzerland
https://www.tgns.ch/de/information/
Rebekka Endler: Das Patriarchat der Dinge, Köln: DuMont, 2021
https://www.dumont-buchverlag.de/buch/endler-das-patriarchat-9783832170912/
Timestamps:
02:15 Was bedeutet Queer? Und wie reagieren die Menschen in den Workshops?
11:33 Die vielen Ebenen über Geschlecht zu sprechen. Wozu brauchen wir Labels?
17:40 Was heißt eigentlich pansexuell?
21:55 Körperliche Vielfalt
24:33 Wissenschaft wird von Kultur geprägt und beeinflußt
25:20 Sportunterricht, patriarchale Strukturen und Frauenfußball
27:55 Spiel in der Ausstellung - Diskriminierung verstehen
30:13 Sich der Privilegien bewußt werden
39:00 Wie früh beginnt die Prägung? Welche Geschlechtererwartungen werden auf uns projiziert?
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14 Minuten
Wunderwesen ist noch ein ganz junger Podcast, aber in fast jedem Gespräch habe ich die Frage gestellt: “Was bedeutet Freiheit für dich? Und ist sie für die Arbeit und das Leben wichtig?“ Die Antworten der Gäste der ersten Folgen gibt es hier zu hören. Außerdem habe ich diese Frage auf der Straße und in meinem Umfeld gestellt.
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