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Was können wir gegen die fehlende Gleichberechtigung von Frauen
in unserer Sprache, Geschichte und Gesellschaft tun? Wie kann
eine feministische Revolution aussehen? Und warum lohnt sich in
diesem Kontext ein Blick auf die Protestbewegung in Belarus?

In ihrem Buch »Im Wir und Jetzt« sucht die Schriftstellerin Priya
Basil nach ihrer eigenen feministischen Stimme. Dabei verbindet
sie persönliche Erfahrungen – insbesondere das Aufwachsen
zwischen einer Mutter und einer Großmutter mit grundlegend
gegensätzlichen Ansichten – mit einer scharfen Gegenwartsanalyse.

Im direkten Dialog mit dem Denken Simone de Beauvoirs untersucht
Manon Garcia in ihrem Buch »Wir werden nicht unterwürfig geboren«
die Mechanismen der Selbstunterwerfung von Frauen gegenüber
Männern. Denn diese zu verstehen, so Garcias These, ist die
notwendige Voraussetzung für jede Emanzipation.

Als Reaktion auf die gefälschten Präsidentschaftswahlen im August
2020 entstand in Belarus eine von Frauen iniziierte, friedliche
Protestbewegung. Philosophin und Aktivistin Olga Shparaga
beschreibt in ihrem Buch »Die Revolution hat ein weibliches
Gesicht – Der Fall Belarus«, wie Frauen auf die Gewaltexzesse des
Regimes antworteten und stellt die Ereignisse in den Kontext
europäischer und globaler Emanzipationsbewegungen.

Lyrikerin Volha Hapeyeva, 1982 in Minsk geboren, blickt in ihrem
Gedichtband »Mutantengarten«, der 2020 in der Edition Thanhäuser
erschien, aus einer dezidiert weiblichen Perspektive auf die
Politik und Geschichte von Belarus.

Die Bücher zur Folge:

• »Im Wir und Jetzt« von Priya Basil: http://shrk.vg/Basil-P

• »Wir werden nicht unterwürfig geboren« von Manon Garcia:
http://shrk.vg/Garcia-P

• »Die Revolution hat ein weibliches Gesicht – Der Fall Belarus«
von Olga Shparaga: http://shrk.vg/Shparaga-P

• »Mutantengarten« von Volha Hapeyeva:
http://shrk.vg/Mutantengarten-P
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„#43: Feminismus und Revolution“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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