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Die anstehenden Bundestagswahlen rücken brisante Fragen zur
Zukunft der Demokratie in den Fokus: Wieso ist der radikalisierte
Konservatismus ein prägendes Phänomen unserer Zeit? Woher kommt
der inzwischen seit Jahrzehnten währende Absturz der SPD – und
gelingt ihr tatsächlich vor der Wahl noch die Kehrtwende? Und wie
müsste ein funktionierendes demokratisches Zusammenleben heute
überhaupt aussehen? Moderator Max Spallek spricht dazu mit
Politikwissenschaftlerin und Publizistin Natascha Strobl,
Soziolog:in Sabine Hark und Suhrkamp-Lektor Heinrich
Geiselberger.

Natascha Strobl analysiert in ihrem Buch »Radikalisierter
Konservatismus« die rhetorischen und politischen Strategien der
konservativen Mitte-rechts Parteien in Europa und beschreibt
damit ein Phänomen, das auf diese Weise bisher noch nicht
zusammenfassend in den Blick genommen wurde.

Seit vielen Jahren lässt sich beobachten, wie die SPD die
Beziehung zu ihren Wählerinnen und Wählern verliert. In »Vorwärts
oder abwärts?« beschrieb Franz Walter bereits vor zehn Jahren die
Ursachen für den Niedergang der Sozialdemokratie, der, so Walter,
schon 1973 begann.

In »Gemeinschaft der Ungewählten« entwirft Sabine Hark ein
politisches Ethos für ein plurales, demokratisches Zusammenleben.
Sie erzählt die Geschichte von Zugehörigkeit und Gleichheit
ausgehend von den Leben jener, deren Stimmen sonst unerhört
bleiben.

Der Sammelband »Unbedingte Solidarität«, erschienen 2021 im
Unrast Verlag, beschäftigt sich mit der Frage, was Solidarität
heute bedeutet, was ihr entgegensteht und diskutiert aus
unterschiedlichen Perspektiven Beispiele praktizierter
Solidarität.

Die Bücher zur Folge:

»Radikalisierter Konservatismus« von Natascha Strobl:
http://shrk.vg/Konservatismus-P

»Vorwärts oder abwärts« von Franz Walter:
http://shrk.vg/Vorwaerts-P

»Gemeinschaft der Ungewählten« von Sabine Hark:  
http://shrk.vg/Gemeinschaft-P

»Unbedingte Solidarität«:  http://shrk.vg/Solidaritaet-P
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„#45 Demokratie und Wahlen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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