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  3. Medizinische Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 06/19 Podcast
  4. In-vitro-Untersuchung zur Korrelation von Präparationsdesign und klinischer Haltbarkeit CAD/CAM-gefertigter Zirkondioxidkronen
Das Ziel dieser In-vitro-Studie war es, die Bruchfestigkeit von
Kronengerüsten aus Y-TZP-Zirkondioxid unter Berücksichtigung
unterschiedlicher Präparationsgeometrien zu untersuchen. Die
Prüfstümpfe aus einer CoCr-Legierung wurden hierzu mit fünf
unterschiedlichen Präparationsformen versehen: Tangentiale
Präparation, starke Hohlkehle, dezente Hohlkehle, Stufenpräparation
und Stufenpräparation mit Abschrägung. Die Kronengerüste für die
fünf unterschiedlichen Präparationsformen wurden über das
CAD/CAM-Verfahren CerconÒ von DeguDent (Hanau) hergestellt.
Insgesamt wurden für jede Präparationsfom 10 Prüfkäppchen gefräst
und aufgepasst. Es wurde auf eine gleich bleibende Wandstärke der
Zirkondioxidkäppchen von 0,4mm geachtet. Vor dem Bruchtest wurden
die Gerüste mit Glasionomer-Zement unter Zuhilfenahme einer
Zementiervorrichtung mit 50 N auf den Prüfstümpfen befestigt. In
der Universalprüfmaschine wurde die Zirkondioxidkeramik bis zum
Eintreten des Bruches belastet. Bei der anschließenden Auswertung
der Ergebnisse stellte sich heraus, dass sich die Stufenpräparation
mit einer mittleren Belastbarkeit von 2453 N signifikant von den
übrigen Präparationsformen abhob. Trotzdem diese Präparationsform
auch die größte Streuung mit einer Standardabweichung von ±628 N
aufwies, blieb sie dennoch über den geforderten Belastungswerten.
Die Tangentialpräparation ereichte einen Mittelwert von 1555 N, die
starke Hohlkehle 1508 N, die dezente Hohlkehle m1430 N und die
Stufenpräparation mit Abschrägung 1245 N. Als Ergebnis dieser
Untersuchung stellte sich heraus, dass alle Präparationsformen die
im Seitenzahnbereich geforderte minimale Bruchfestigkeit von 1000 N
erreicht haben, wobei sich jedoch die Stufenpräparation noch
signifikant nach oben hin absetzen konnte.
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„In-vitro-Untersuchung zur Korrelation von Präparationsdesign und klinischer Haltbarkeit CAD/CAM-gefertigter Zirkondioxidkronen“

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