Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Literatur Radio Hörbahn Podcast
  4. Rezensionen: “Jeder schreibt für sich allein” – Schriftsteller im Nationalsozialimus
Wer als Autor im Dritten Reich publizieren wollte, musste sich
offiziell registrieren lassen als Mitglied der
Reichsschrifttumskammer. Aber was bedeutete das? Wieviel
Anpassung wurde verlangt? Wie war das Verhältnis zum Staat und
wie das Selbstverständnis als Repräsentant des deutschen
Geisteslebens? Hielt man Kontakt zu emigrierten Kollegen? Und wie
stellte man sich zur Verfolgung und Deportation der Juden? Anatol
Regnier hat für dieses Buch Schriftstellernachlässe und
Verlagskorrespondenz gesichtet und lässt die Protagonisten
ausführlich selbst zu Wort kommen. Überzeugte Nazis sind
darunter, andere glaubten, das Richtige zu tun und taten das
Falsche. War man als Dagebliebener, wie man sich auch drehte und
wendete, Teil des Systems? Oder war es möglich, als
Schriftsteller im nationalsozialistischen Deutschland integer zu
bleiben? Die Befunde sind oft überraschend ambivalent und sehr
viel differenzierter, als die Schwarz-Weiß-Logik Nazi/Antinazi
vermuten lässt.

Dieses Buch handelt von Schriftstellern im
nationalsozialistischen Deutschland, ihrem Spagat zwischen
Anpassung und künstlerischer Integrität unter den Bedingungen der
Diktatur. Opportunisten und Konjunkturritter sind dabei, aber
auch Autoren, die nur ihrer Arbeit nachgehen wollten und
versuchten, moralisch sauber zu bleiben. Mit leichter Hand
verknüpft Anatol Regnier die Biografien von Hans Fallada und
Erich Kästner, Agnes Miegel und Ina Seidel, Gottfried Benn, Hanns
Johst und Will Vesper. Es sind Geschichten von überraschender
Widersprüchlichkeit, die das gesamte Spektrum menschlichen
Verhaltens im Dritten Reich abbilden.
Episode melden

„Rezensionen: “Jeder schreibt für sich allein” – Schriftsteller im Nationalsozialimus“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz