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#0216 - Die unglaubliche Geschichte des ersten bosnischen Teilnehmers - Mit Fazla

#0216 - Die unglaubliche Geschichte des ersten bosnischen Teilnehmers - Mit Fazla

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Update 2021: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus
dieser Episode entfernt!

Wir haben bereits in der Episode #0211 von Merci, Cherie den
Fokus auf das kleine Land gesetzt. Die beiden gebürtigen Bosnier
Muhamed Mešić und Nedad Memić haben uns ihre Erinnerungen an die
Beiträge erzählt. Mit Fazla, eigentlich Muhamed Fazlagić, haben
wir den ersten Interpreten Bonsiens vor das Zoom-Mikrofon
bekommen.

Er erzählt, wie die bosnische Delegation es unter Lebensgefahr
und unter abenteuerlichen Umständen es zuerst nach Zagreb
geschafft haben, wo sie frische Kleidung und etwas Studiozeit
bekommen haben, um den Song einzuspielen. Von dort aus ging es
nach Slowenien, wo ein 'kleiner Vorentscheid' darüber entscheiden
sollte, welches Land des ehemaligen Ostblocks es zu Eurovision im
irischen Millstreet schaffen sollte.

Das Lied "Sva bol svijeta" wurde von Fahrudin Pecikoza-Peca, dem
Texter von "Lejla" und dem mehrmaligen Eurovision-Teilnehmer Dino
Merlin geschrieben und beschreibt die damals andauernde
Kriegssituation in Bosnien und Sarajevo im speziellen.

Fazla erzählt von den positiven Erfahrungen, die die Delegation
in Irland gemacht hat, von der Hilfsbereitschaft der meisten
Delegationen aus den anderen Ländern, aber auch von den
Animositäten mit der kroatischen Delegation, denn die
Staatspolitik Kroatiens lehnte den bosnischen Staat damals ab.

Fußball war eigentlich die größere Leidenschaft von Fazla, neben
der Gesangskarriere war er auch professional als Spieler bei
einigen internationalen Vereinen. Eine wissenschaftliche Karriere
führte ihn in die USA, jetzt ist er sowohl in den USA als auch in
Bosnien beheimatet.

Die drei Standardfragen waren natürlich auch dabei:

Fazlas Liebslingssong aus dem aktuellen Jahr 2020 ist "You" von
Vasil aus Nord Mazedonien.

Die Anekdote zu seinem Auftritt? An was er gedacht hat? Wer ihn
sehen würde - angesichts der Stromausfälle im belagerten Bosnien
kein abwegiger Gedanke.

Sein Lieblingssong aller Zeiten war ungleich schwerer zu
beantworten, da er einige Favoriten hat. Fazla legte sich dann
auf einen Act fest, der  gleichzeitig einer der
unglücklicheren Auftritte war: Azucar Moreno aus Spanien mit
"Bandido" aus dem Jahr 1999.

In der kleinen Geschichte am Schluss erzählt Alkis von eben jenem
Vorentscheid 1993 "Kvalifikacija za Millstreet", an dem nur
Länder des ehemaligen Ostblocks teilnehmen durften. Von sieben
teilnehmenden Songs durften nur die ersten drei mit nach
Millstreet: Slowenien, Bosnien und Kroatien kamen weiter, Ungarn,
Rumänien, die Slowakei und Estland durften nicht. Das Bühne des
Fernsehstudios hatte ungefähr die Größe einer mittleren
Briefmarke, das Orchester musste ebenfalls noch Platz haben und
so gab es nur überschaubar wenige Zuschauer. Jeder Fernsehsender
hatte einen Juror, der vor Ort im Saal saß und seine Punkte
durchgab.

Creators: Marco Schreuder
& Alkis Vlassakakis
& Simon Graser

Merci Chérie Online:

www.MerciCherie.at

Facebook: MerciCheriePodcast

Instagram: mercicherie.at

TikTok: @merci_cherie_podcast

bluesky: @mercicherie.at

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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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