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Das Werteversprechen des Arbeitgebers oder auch die sogenannte
Employer Value Proposition: Ein Thema, was konstant viele
Unternehmen bewegt… Schonmal vorweg: Natürlich ist es wichtig,
Unternehmenswerte zu definieren und diese dann auch umzusetzen.
Aber einen Zahn ziehen wir heute die ausformulierte Employer
Value Proposition ist nicht das höchste Ziel in einem
Unternehmen.

Der ganze Prozess rund um die hochgelobte Employer Value
Proposition beginnt oft schon mit einem schwierigen Task: Die
tatsächlichen Werte im Unternehmen definieren. 
Marketingleute kennen das: Du sollst einen Claim/Slogan für ein
Produkt schreiben und darin die sogenannte Unique Sellling
Proposition (dein einzigartigen Verkaufsvorteil) verständlich für
den Kunden herausarbeiten, das klingt schlüssig, ist aber
Königsdisziplin. Genauso ist das mit der Employer Value
Proposition. Wichtig ist hier, dass wir es mit Tatsachen zu tun
haben – mit existenten Werten und kein Wunschkonzert festlegen,
was nicht umsetzbar ist. 

Gefragt sind wie immer die Mitarbeitenden – nur so werden Kultur,
Traditionen und Werte einer Prüfung unterzogen. Wie ist die
Wahrnehmung. 

Was schätze ich an meinem Arbeitgeber? 

Warum arbeite ich gerne dort? 

Welche Werte wären mir in Zukunft wichtig? 

Wie passen die Werte meines Unternehmens zu meinen privaten
Werten? 

Was finde ich an meinem Arbeitgeber, naja, sagen wir mal nicht so
gut und wie sollte es verbessert werden?

Alle diese Fragen bieten eine großartige Grundlage für die Werte
eines Unternehmens und damit am Ende der Formulierung einer
authentischen Employer Value Proposition. Aber hier gilt: Focus
on the good things! Es ist immer besser, erst die guten Dinge zu
stärken, bevor man die schlechten Dinge angeht! So bildet sich
bereits ein guter Grundstock, auf dem man neue und verbesserte
Werte aufbauen kann und dann sind die schlechten Werte auch nicht
mehr so ätzend zu bearbeiten. Die Employer Value Proposition ist
keine To Do-Liste, die man einfach abhakt, sondern ein
langfristiger Prozess, der ständig an Trends und Wandel, egal ob
in der Branche oder im Unternehmertum, angepasst werden
muss. 

Themen

Employer Value Proposition: Welches Ziel wird damit verfolgt?

Unique Selling Proposition vs. Employer Value Proposition:
Gar nicht so unterschiedlich wie es vielleicht scheint

Define your values: Wer und wie man Werte am besten bestimmt.

Wertekarussel: Stärken stärken – den Shit nach und nach
bearbeiten

Links von Nadine

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„Kommt Zeit, kommt Employer Value Proposition“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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