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Auf der Kippe - Philosophie für das digitale Zeitalter
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Beschreibung
vor 5 Jahren
In dieser Folge werfen wir zum ersten Mal einen Blick auf das
Thema "Künstliche Intelligenz". Dabei schauen wir uns die Dynamik
der KI-Entwicklung an und die "Singularität", auf die diese
Entwicklung nach Auffassung zahlreicher KI-Forscher zuläuft.
Schließlich filtern wir die Kernfrage heraus, die die Entwicklung
von künstlicher Intelligenz an den Menschen stellt.
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Kommentare (1)
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Lieber Ziad Mahayni, durch eine Suche im Internet bin ich auf Ihren spannenden Podcast gestoßen. Die Aussage oder Vermutung "Menschen verstehen, aber sie glauben nicht", erinnert mich an das von mir selbst formulierte "Verstehen-Verständnis-Paradoxon". Auf beiden Seiten, seitens der Menschen, für sich genommen, als auch auf der Seite von KI, für sich genommen. Und dann insgesamt, übergeordnet. KI versteht nicht bewusst, zeigt aber Verständnis. Denken wir nur an ein Gespräch mit ChatGPT. Wurden Sie da schon mal persönlich angegriffen oder verletzt? Und das, obwohl KI "noch nicht mal" Bewusstsein hat - Stand heute. Bei uns Menschen vice versa. Wir haben Bewusstsein. Wir können verstehen, bewusst denken, sogar uns selbst hinterfragen, wobei hier psychologisch wohl schon die Probleme anfangen. Obgleich dieser eigentlich unglaublichen und fantastischen Fähigkeiten - wir besitzen Bewusstsein, yay - zeigen wir oft kein Verständnis. Übergeordnet kommt dann noch hinzu, dass wir uns selbst für die Größten (i.e., Intelligentesten) halten. Vielleicht hängt das ja auch mit einer Angst zusammen, dass wir an Bedeutung verlieren könnten auf unserem schönen Planeten Erde. Als Individuen und als Spezies. Ich melde mich vermutlich außerdem noch per Email zur Kontaktaufnahme. Der Podcast ist, soweit ich es auf den ersten schnellen Blicken (und dem ersten Lauschen) beurteilen kann, interessant und bietet vermutlich einiges an Schnittpunkten unser beiden Perspektiven und Ideen. Herzlich grüßend - Ja, wir Menschen können auch freundlich sein. Ich nenne das "Potenzialethik". :-) Michael M. Roth