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145 Episoden
36 Minuten
Ein neues Jahr beginnt: Anlass für viele Menschen, sich einen Jahresvorsatz zu überlegen. Wie werden Jahresvorsätze Wirklichkeit? Was hilft grundsätzlich bei Neuanfängen? Psychotherapeut Achim Menges gibt Tipps. Die Sektkorken knallen, ein Feuerwerk malt bunte Tropfen in den dunklen Himmel und man wünscht sich «Ein gutes Neues!»: Für viele Menschen ist der Jahreswechsel ein magischer Moment. «Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt, und der uns hilft, zu leben», dichtet Herrmann Hesse.  Stimmt das? Hat jeder Neubeginn etwas Zauberhaftes?  Was ist mit Neuanfängen, die man gar nicht erleben will – vielleicht, weil man das Gefühl hat, besser wird es sowieso nicht?!  Über gewollte und ungewollte Neuanfänge spricht Podcast-Host Ines Schaberger in dieser Podcastfolge mit Achim Menges. Er ist Psychotherapeut in privater Praxis und bei Miteinander leben, der evangelisch-reformierten Einzel-, Paar- und Familienberatung St.Gallen.  Er begleitet er Menschen in sogenannten «critical life events», in Umbruchszeiten. Als Psychotherapeut versuche er, den Menschen genau zuzuhören und ihre Beweggründe zu verstehen, erzählt er. Was hilft bei Neuanfängen? Achim Menges rät Folgendes: «Annehmen, Geduld haben, sich beraten lassen und darüber reden. Nicht alleine bleiben.» Dazu gehört, Geduld mit sich selbst zu haben und liebevoll mit sich selbst zu sein. Denn Neuanfänge brauchen Zeit und sind oft mit Unsicherheit verbunden. «Wer möchte schon ein Problem haben in unserer wunderbaren Gesellschaft? Und trotzdem haben wir immer wieder Dinge, mit denen wir uns auseinander setzen müssen. Das ist normal, gesund.» Der Psychotherapeut empfiehlt, sich in Krisen zu überlegen, was einem eine gute Freundin wünschen würde. Diese sagt vielleicht: «Sei nicht so streng mit dir selbst!»  Was Neuanfänge mit Grenzen setzen und Loslassen zu tun haben, erfährst du im Podcast.  Ein entspanntes und sehr persönliches Gespräch für alle, die ihre Jahresvorsätze umsetzen wollen oder vor einem Neuanfang stehen. Das sind die Themen des Podcasts: 04:25 So werden Neujahrsvorsätze Wirklichkeit 07:11 Was gibt Kraft in Zeiten der Unsicherheit? 09:35 critical life events: Wie begleitet man Menschen in Umbruchszeiten? 11:52 Die grössten Umbruchszeiten im Leben von Menschen 13:56 Was hilft bei Neuanfängen? 15:50 Diese Fehler gilt es zu vermeiden bei Neuanfängen 17:03 Wie lange darf Trauer dauern? Über Umbrüche durch Tod 18:51 Grenzen setzen, Altes loslassen und mutig Neues anpacken 21:48 Unfreiwillige Neuanfänge 23:29 Rituale für Neuanfänge 28:48 Abschied und Begräbnis 31:59 Jetzt aber! Mut, Wut - und Geduld 35:29 Verabschiedung Die evangelisch-reformierte Einzel-, Paar- und Familienberatung St.Gallen ist offen für alle. Die eidg. anerkannten Therapeut:innen Andrea Imper Kessler und Achim Menges beraten und begleiten in Beziehungs- und Lebensfragen. Klient:innen bezahlten einen reduzierten Tarif abhängig von ihrem Einkommen – so können sich auch Familien die Beratung leisten. Dazu unterstützen Kirchgemeinden und die evangelisch-reformierte Kantonalkirche die Beratungsstelle. «Miteinander leben» ist Teil des Netzwerkes Eheberatung Ostschweiz. Wenn dir der Podcast gefällt, dann abonniere ihn und empfiehl ihn gerne weiter!
32 Minuten
Im Zentrum von Weihnachten steht die Geburt eines Kindes, das bis heute unsere Welt prägt und Menschen inspiriert. In allen Kulturen und Religionen ist die Geburt ein Zeichen der Hoffnung und des Neubeginns. Ist Weihnachten für eine Hebamme ein spezielleres Fest als für andere Menschen? Das will Podcast-Host Gabriel Imhof von Beatrice De Pascalis wissen, die seit rund 40 Jahren Frauen bei der Geburt begleitet.  An einem verschneiten Winterabend macht sich unser Podcast-Gastgeber auf den Weg nach Gonten, wo ihn Beatrice De Pascalis schon schon mit Tee und Keksen erwartet... Eigentlich hatte Beatrice De Pascalis einen anderen Berufswunsch - doch heute ist Hebamme ihr Traumberuf. Im Podcast erzählt sie, wie es dazu kam und wie sie heute mit einem ganzheitlichen Ansatz Schwangere begleitet. Wie verändert sich die Sexualität eines Paares, das Nachwuchs bekommt? Und wie prägt die Coronavirus-Pandemie Schwangerschaft und Geburt? Darüber sprechen die beiden im Podcast. Ein weihnachtliches Gespräch, das nicht nur für werdende Mamas interessant ist - und am besten mit einer Tasse Tee und Keksen angehört werden kann. * Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert ihn und empfehlt ihn gerne weiter! * * Wir freuen uns über eine gute Bewertung auf Apple Podcasts * Im Podcast erfährt ihr: 01:34   welchen Bezug Beatrice zu Weihnachen hat 04:05   wie Beatrice Hebamme wurde. 06:59   inwiefern sich Beatrice neben ihrer Tätigkeit als Hebamme engagiert 08:00   was Salutogenese bedeutet. 11:07   was Beatrice in ihrer ganzheitlichen Praxis anbietet. 12:14   inwiefern sich Beatrice abgrenzen kann von der Arbeit. 13:00   weshalb Selbstfürsorge besonders wichtig für eine Hebamme ist. 13:50   welchen Einfluss die Coronaviruspandemie auf die Schwangerschaft hat. 15:16   inwiefern Geburt und Sterben verwandt sind. 16:21   was die Mutter-Kind-Einheit bedeutet. 18:36   welche Aufgabe der Vater hat. 20:43   weshalb werdende Mütter sich von einer Hebamme begleiten lassen. 22:59   welche Rolle Sexualität während der Schwangerschaft spielt. 28:28   was sich Beatrice von der Gesellschaft wünscht im Umgang mit Hebammen.
29 Minuten
Sie markieren Berge – symbolisieren das Ziel, sind manchen aber auch ein Dorn im Auge. Gipfelkreuze. Die einen fühlen sich bei Gipfelkreuzen besonders nahe beim Himmel und Gott, andere wünschen sich auf öffentlichem Gebiet keine religiösen Symbole. Gipfelkreuze sorgen für Kontroversen, diese hat auch Silvio Pellegrini erlebt.

Der 77-jährige Bauingenieur aus Thusis hat in seinem Leben bereits vier Gipfelkreuze im Kanton Graubünden aufgestellt. Das war nicht immer einfach und kam nicht überall gut an. Im Podcast erzählt er von den Schwierigkeiten, Kontroversen und der Faszination in Bezug auf Gipfelkreuze. Aber auch von seinem spannenden Leben als Sprengmeister, Bergretter oder Vater von vier Töchtern und wie er manchmal bedauert, nicht zuhause gewesen zu sein.

Ein Gespräch im wunderschönsten Bündnerdialekt mit einem gmögigen Interviewpartner, dem man stundenlang zuhören könnte.

Bei Fragen oder Anregungen zum Podcast schreibt mir doch direkt an lara@fadegrad-podcast.ch – dort nehme ich übrigens auch gerne Geschichten zu euren Gipfelkreuzen entgegen, die ihr in eurem Leben bereits erreicht habt.

#20 Sexarbeit

33 Minuten
Sexarbeit ist legal in der Schweiz. Dennoch würden die wenigsten Frauen zugeben, als Prostituierte zu arbeiten. Dieser Beruf ist mit zu vielen Vorurteilen und Tabus behaftet.

Im Buch „Ich bin Sexarbeiterin“ erzählen zehn Sexarbeiterinnen und ein Sexarbeiter, wie sie zu diesem Beruf gekommen sind, was sie daran mögen und inwiefern sich ihre Arbeitsbedingungen verbessern sollten.

Herausgegeben wurde das Buch unter anderem von ProCoRe – dem nationalen Netzwerk zur Verteidigung der Interessen von Sexarbeitenden in der Schweiz. Im Podcast spreche ich mit Rebecca Angelini, der Co-Geschäftsleiterin von ProCoRe.

Ich treffe Rebecca in Zürich in ihrem Büro an der Langstrasse. Es ist klein und alt und gleich neben einem Tanzstudio. Der Lärm der Strasse ist trotz geschlossener Fenster zu hören. Sie selbst war nie Sexarbeiterin, hat aber mit vielen gesprochen und einen Teil der Frauen im Buch interviewt. Im Podcast gehen wir auf einige Geschichten der Sexarbeitenden ein.

Da ist beispielsweise Lady Kate. Sie ist in den USA aufgewachsen, die Mutter lebt in der Schweiz. Sie verliebt sich bei einem Besuch in eine Frau. Sie erzählt von den Schwierigkeiten, als lesbische Frau mit Männern Sex zu haben. Für sie war die Arbeit ein Lernprozess und sie schreibt, dass die Sexarbeit ihr geholfen habe, ins Reine zu kommen mit ihrem Körper. Sie ist keine, die die Sexarbeit aus Armut tut – sie sieht sie als Kunstform. Ob es viele Frauen gibt, die die Sexarbeit als Lifestyle sehen oder aus welchen Gründen Frauen als Sexarbeiterin werden, hört ihr im Podcast.
30 Minuten
Hallo zusammen!

Kennt ihr vielleicht jemanden, der oder die an einer unheilbaren Krankheit leidet? 

Was, wenn diese Person keine ärztliche Betreuung rund um die Uhr benötigt, aber dennoch zu komplexe Krankheitsbilder aufweist, um zuhause betreut zu werden? 

Das Hospiz St. Gallen im Stadtquartier Heiligkreuz bietet genau diesen Menschen Raum, um ihre letzten Lebenstage mit möglichst wenig Stress zu verbringen. Neben dem Raum in Form einer wunderschönen, altehrwürdigen Villa, wird den Bewohnerinnen und Bewohnern (bewusst nicht Patientinnen und Patienten) Zeit, professionelle, speziell geschulte Mitarbeiter und ärztliche Betreuung geboten. Daniela Palacio verantwortet die Pflegeabteilung im Hospiz St. Gallen. 

Ich habe sie besucht und ihr einige Fragen zum Thema Tod und Sterben gestellt. Aber hört selbst, was sie, die hautnah beruflich mit dieser Thematik konfrontiert ist, uns mit in den Alltag geben kann. 

In dieser Podcast-Folge erfährt ihr unter anderem: 

01:22 wie Daniela zu dieser aussergewöhnlichen Arbeit gekommen ist. 

03:50 wie Danielas Bezug zum Thema Sterben ist. 

05:06 was wir von Daniela bezüglich Lebensende mitnehmen dürfen. 

06.56 wie die Bewohner des Hospizes mit der Endlichkeit umgehen. 

08:49 ob sich Daniela schon einmal zum eigenen Lebensende Gedanken gemacht hat. 

10:07 ob wir unserer Endlichkeit auch etwas Positives abgewinnen können. 

12:02 wie hoch der Altersdurchschnitt im Hospiz ist. 

13:00 ob Spiritualität für die Betroffenen eine Rolle spielt. 

14:17 weshalb Rituale wichtig sind im Hospiz. 

18:03 Danielas Umgang mit dem Tod von Menschen, die sie begleitet hat. 

19:50 was Spiritualität für Daniela bedeutet. 

21:22 dass teilweise Distanz zur "Seel-Sorge" besteht. 

24:21 wie das Hospiz in St. Gallen finanziert wird. 

26:21 ob Daniela eine Vision hat, die sie durch den Tag trägt. 

27:56 was uns Daniela mit auf den Weg geben möchte. 

Daniela und ihr Team freuen sich über euren Besuch! 

Schreibt ihnen auf info@hospizstgallen.ch oder besucht die Internetseite https://www.hospizstgallen.ch/aktuell/aktuell/ oder den Facebook-Auftritt: https://www.facebook.com/HospizSt.Gallen/ 

Fadegrad wird präsentiert von den katholischen und reformierten Kirchen der Kantone St.Gallen und Appenzell. Wenn euch der Podcast gefallen hat, dann abonniert ihn und empfiehlt ihn gerne weiter. Wir freuen uns über eure Kommentare und Nachrichten. www.fadegrad-podcast.ch/abonnieren/
34 Minuten
Wie gelingt es, durch Krisen zu kommen? Das will Ines in dieser Podcastfolge von der Bestsellerautorin Melanie Wolfers wissen. Diese ist überzeugt: Zuversicht ist weder Glück noch Sache der Gene, sondern eine Haltung, die ich mir aneignen kann.

Wir befinden uns in einer Krisenzeit. Schon einenhalb Jahre lang. Die Coronaviruspandemie hört einfach nicht auf. Manche waren zuversichtlich, dass der erste Lockdown schnell vorbei sein würde. Dann hoffte die Gesellschaft, dass die Impfung für Normalität sorgen würde. Mittlerweile traut sich kaum jemand eine Prognose zu erstellen, wie lange uns diese Gesundheitskrise noch beschäftigen wird.

Zuversicht ist eine Kraft, die man gut brauchen kann: Ob in der Coronaviruspandemie oder in Krisen, die einen Menschen persönlich betreffen. Wenn ich mich überfordert, orientierungslos und ohnmächtig fühle.

Für diese Podcastfolge habe ich mit einer Expertin in Sachen Zuversicht gesprochen, der Bestsellerautorin und Ordensfrau Melanie Wolfers. Ihr neues Buch „Zuversicht. Die Kraft, die an das Morgen glaubt“ zeigt Wege auf für ein Leben voller Zuversicht.

Doch was unterscheidet Zuversicht von einem naiven Optimismus?

Wie gelingt es in schweren Krisenzeiten, nicht die Hoffnung zu verlieren?

Kann man selbst etwas dazu beitragen, zuversichtlicher zu werden?

All diese Fragen beantwortet Melanie Wolfers im Podcast – mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, Bildern und Anekdoten.

Diese Themen erwarten euch:

02:00 Was unterscheidet Zuversicht von naivem Optimismus?

06:14 Melanie Wolfers - zuversichtlich oder nicht?

07:58 Quellen der Zuversicht

11:19 Quelle: Kultur der Erinnerung

13:41 Quelle: Ein Warum finden

16:42 Das Glas ist immer halb leer. Was hilft?

21:57 Wie umgehen mit schweren Schicksalsschlägen?

23:57 Die kopernikanische Wende: Vom Warum zum Wozu

26:57 Glaube, Spiritualität & Zuversicht

28:50 "vor Gott sein Herz ausschütten"

31:13 Mach es wie die Sonnenblume!

Zuversicht. Die Kraft, die an das Morgen glaubt ist im bene! Verlag/Droemer Knaur erschienen.

Zum Buch und zum Podcast von Melanie Wolfers geht es über ihre Website: www.melaniewolfers.de

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Feedback ist willkommen an: feedback@fadegrad-podcast.ch.
31 Minuten
Papst Franziskus hat einen synodalen Prozess für die gesamte Weltkirche ausgerufen. Lernt die Kirche jetzt zuhören? Lohnt es sich, da mitzumachen? Das bespricht Ines in dieser Folge mit dem kirchlichen Jugendarbeiter Claude Bachmann.

Das sind die Themen des Podcasts:

01:31 Junge Leute und die Kirche

02:54 Was ist der synodale Weg?

04:31 Was sind Zeichen der Zeit?

05:36 Was passiert beim synodalen Weg? 3 Phasen

08:13 Aber wird da nicht nur Papier produziert?

09:10 Eine neue Haltung

09:53 Welche Fragen werden diskutiert?

11:32 Wer entscheidet am Schluss?

14:37 Was bringt es, mitzumachen?

16:20 Papst Franziskus und die Bischöfe sind ganz Ohr - wirklich?

19:20 Ist es schon zu spät?

21:11 Wie der Prozess Claude Bachmann verändern wird...

23:22 Kirchenaustritt: Ja oder Nein?

26:27 Ein Tattoo zum synodalen Prozess

28:52 Wie kann man mitmachen?

https://www.wir-sind-ohr.ch/ ist die deutschweizer Website zum synodalen Prozess.

Unter https://pastatalk.ch/#synode23 gibt es Ideen und Methoden, wie junge Leute ins Gespräch kommen können.

Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert ihn und empfehlt ihn gerne weiter! 

Neu gibt es einen Newsletter, der euch an die neuste Podcastfolge erinnert. Jetzt anmelden unter fadegrad-podcast.ch!
36 Minuten
Mit Musik Erinnerungen schaffen. Isabelle Iten und ihre Mutter Ruth Zahner leiten einen Chor für Menschen mit Demenz in Mörschwil. Seit dem Sommer 2020 gibt es den Chor, der rund zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat. Nicht alle sind dement. Es hat auch Angehörige oder sonstige Interessierte dabei.

Isabelle Itens Vater, Ruth Zahners Mann, leidet selbst an Demenz. Der Chor hilft den beiden auch im Umgang mit ihrem Familienmitglied. Im Podcast hört ihr eine Kostprobe des Chors. Ausserdem erzählen Isabelle und Ruth wie der Chor entstand, was er ihnen und den Mitgliedern bedeutet und wie sie selbst gelernt haben, mit Betroffenen umzugehen.

Für alle, die den Chor einmal besuchen wollen. Gesungen wird wieder nach den Herbstferien ab dem 26. Oktober jeden Dienstag um 13:45 Uhr im Katholischen Gemeindezentrum in Mörschwil. Wenn ihr weitere Informationen wollt, könnt ihr uns gerne über Instagram oder via feedback@fadegrad-podcast.ch kontaktieren.
38 Minuten
Manche Mentalmagier lassen ihr Publikum im Zweifel, ob sie nicht doch magische Fähigkeiten haben. "Das Publikum zu täuschen, ist völlig in Ordnung, so lange man dazu steht", meint Klaus Gremminger. Er gebe nicht vor, übernatürliche Fähigkeiten zu haben. Doch er liebt es, das Publikum mit Witz und Poesie zu überraschen... Klaus Gremminger ist Zauberkünstler und Seelsorger in Niederuzwil. Was Seelsorge und Zauberei voneinander lernen können, verrät er im Podcast. Darüber sprechen Podcast-Host Ines Schaberger und Zauberspieler Klaus Gremminger in diesem Podcast: 03:39 Der erste Auftritt 08:49 Was ist der Trick beim Zaubern? Das Handwerk 11:27 Wie eine neue Show entsteht: Tief un-sinnig 16:18 Logik gegen Gefühle: Narziss und Goldmund 22:44 Was ein Zauberer (nicht) kann... 23:53 Mentalmagie 25:58 Was Seelsorge (nicht) kann... 27:59 Das oberste Gebot: Du sollst nicht langweilen! 31:07 Was kann Kirche vom Zaubern lernen? 31:59 Was kann Show vom Gottesdienst lernen? 32:31 War Jesus der grösste Zauberer von allen? Mehr Infos: Zauberkünstler Klaus Gremminger: https://klausgremminger.com/ Podcastfolge zu Hellseher Mike Shiva: https://open.spotify.com/episode/1s93PVb06cRoMTxYW4ntWG Euch hat die Podcast-Folge gefallen? Dann abonniert diesen Podcast, um keine weitere Folge zu verpassen! Folgt uns auf Instagram für Stories und Videos rund um den fadegrad-Podcast!
32 Minuten
Es geht um Minuten. Kommt die Hilfe nicht schnell genug, kann das den Tod bedeuten. Bergretter kommen in alpinem Gelände dort zum Einsatz, wo die übrigen Rettungskräfte wie Polizei oder Krankenwagen nicht hinkommen. Mithilfe der Rega oder zu Fuss gelangen sie zu Unglücksstellen, leisten Erste Hilfe und sichern Personen. Der 47-jährige Toggenburger Beat Oehler ist Rettungschef der Station Wildhaus-Amden. Im Podcast erzählt er, wie er zum Bergretter wurde, welche Erfahrungen ihn besonders prägten und wie so ein Rettungseinsatz abläuft. Wie hat euch der Podcast gefallen? Schreibt uns eure Meinung auf feedback@fadegrad-podcast.ch. Abonniert diesen Podcast, um keine Folge zu verpassen. Wenn ihr wollt, folgt uns auf Instagram @fadegrad-podcast für Storys und Videos rund um die Podcastfolgen.
27 Minuten
Jael Filliger ist gerade von ihrem Auslandspraktikum in Südafrika zurück gekehrt. Dort war sie etwas mehr als fünf Monate. Voyage Partage hat mit ihr gemeinsam ihr Praktikum vorbereitet und begleitet.

"Ich wurde sehr gut aufs Volontariat vorbereitet", sagt sie. 

Gegangen ist sie eher aus spiritueller Motivation. "Nach 12 Jahren Schule wollte ich etwas Neues sehen, in eine andere Kultur eintauchen, und das nicht nur als normale Touristin", sagt sie. 

Mit Englisch konnte sie sich gut verständigen. Dazu habe sie ein paar Worte Setswana aufgeschnappt.

Während des Volontariats hat sie in einem ökumenischen Jugendbildungszentrum, das an die Taizé-Spiritualität angelehnt ist, mitgearbeitet. Jugendgruppen verbringen dort Zeit miteinander. Dazu gibt es 1,5-jährige Trainingsprogramme für junge Erwachsene.

Sie habe in der Küche gearbeitet, Bürojobs erledigt oder Gästezimmer geputzt. "Es blieb aber viel Zeit für einen selbst und die Gemeinschaft mit den anderen Freiwilligen".

Sie habe sich sehr wohl gefühlt. Die ersten zwei Monate habe es gebraucht um anzukommen. Am Anfang habe sie noch viel Zeit für sich verbracht, doch gegen Ende habe sie jeden Moment mit den Leuten vor Ort genutzt.

"Es war schön, als ich gemerkt habe: Jetzt bin ich in der Community angekommen", lächelt sie.

Die grundsätzliche Akzeptanz von anderen Menschen habe sie sehr inspiriert. 

Ausserdem habe sie gelernt, im Moment zu leben und achtsam, wach zu sein. Sie nehme sich vor, entspannter zu sein und Dinge, die sie nicht ändern könne, zu akzeptieren.

Sie würde sich selbst nicht als religiös bezeichnen, doch: "In Südafrika habe ich gesehen, wie wichtig der Glaube für die Menschen ist. Glaube ist für viele Menschen dort eine Kraftquelle."

Einen Kulturschock habe sie erst bei der Rückkehr in der Schweiz erlebt. Denn diese sei "sehr überwältigend" gewesen.

Im fadegrad-Podcast spricht die 19-jährige auch über Herausforderungen.

Im Volontariatsprogramm «Voyage-Partage»

engagieren sich Menschen während vier bis zwölf Monaten in einem kirchlichen Projekt in Asien, Afrika, Lateinamerika oder Osteuropa. Dabei erhalten sie Einblick in das einfache Leben der Bevölkerung und in die Arbeit der lokalen Ordensgemeinschaft. Das Programm versteht sich als Teil zeitgemässer und reflektierender Mission. Dabei werden Leben und Glauben miteinander geteilt, im Sinne von Solidarität, Dialog, Austausch, Begegnung und gegenseitigem Lernen. «Voyage-Partage» legt grossen Wert auf eine gute Vorbereitung der Volontär*innen und vermittelt individuell abgestimmte Projekte.

Weitere Infos: www.voyage-partage.ch 

Weitere Organisationen für Auslandpraktiken findet man ebenfalls unter www.auslandpraktikum.ch 
40 Minuten
Ehe für alle - ja oder nein? Darüber entscheiden Schweizerinnen und Schweizer am 26. September. Der Theologe Arnd Bünker erzählt im Podcast fadegrad aus seinem Leben als schwuler Mann in der katholischen Kirche und welche Gründe für die "Ehe für alle" sprechen.

"Schwule und Lesben, Transpersonen und Queers werden in der katholischen Kirche oft ausgegrenzt. Ich bleibe in der Kirche, weil ich mich im Bistum St.Gallen akzeptiert und willkommen fühle", sagt Arnd Bünker. Der Theologe hat eine klare Meinung zur Ehe für alle: "Ja ich will!"

Im Podcast verrät Arnd Bünker, ob er jemals wegen seiner sexuellen Orientierung mit Gott gehadert hat, was die Bibel zu Homosexualität sagt und was sich ändern muss, damit queere Menschen sich in Kirche und Gesellschaft willkommen fühlen.

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Darüber sprechen Podcast-Host Ines Schaberger und Podcast-Gast Arnd Bünker im fadegrad-Podcast:

03:29 Schwul - und gläubig?!

05:10 Aufwachsen in einem katholischen Elternhaus

08:13 Warum Arnd Bünker das Priesterseminar verlassen hat

11:06 Das Coming-Out

15:19 Der erste Queer-Gottesdienst

19:31 LGBTQ-Angebote in der Ostschweiz

22:30 Ehe für alle - Argumente zur Abstimmung in der Schweiz

28:17 Was sagt die Bibel zu Homosexualität?

32:25 Vatikan und LGBTQ

34:47 Wie wird Kirche und Gesellschaft queerfreundlicher?

37:05 Zu spät?! Eine Aufforderung zum Schluss...

Weiterführende Links aus dem Podcast:

Netflix-Dokumentation "Pray away" zur Konversionstherapie in den USA: https://de.wikipedia.org/wiki/Pray_Away

LGBTQ+ Pfarrerin Priscilla Schwendimann: https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/seelsorge-fuer-queer-community-in-zuerich-predigt-neu-eine-regenbogen-pfarrerin

Fachstelle Partnerschaft-Ehe-Familie des Bistums St.Gallen: https://pef-sg.ch


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29 Minuten
Heimat: ein Ort, ein Gefühl oder der Lieblingsmensch? Das klären die Sozialarbeiterin und Kosmopolitin Luamar Zwahlen und Podcast-Host Ines Schaberger in dieser Podcastfolge.

Die Sommerferien stehen vor der Tür und viele Menschen zieht es ins Ausland - andere bleiben wegen der Coronaviruspandemie sicherheitshalber Daheim. Anlass für Ines, sich mit dem Begriff "Heimat" zu beschäftigen. 

Ihre Gesprächspartnerin ist die Sozialarbeiterin und Soziologin Luamar Zwahlen. Die 30-jährige Wahl-St.Gallerin hat bereits in Lateinamerika, in Schweden und Hongkong gelebt und ist gerade am Sprung nach Madagaskar. "Heimat" ist für sie aber bis heute die Kleinstadt, in der sie aufgewachsen ist.

Luamar Zwahlen erzählt ganz persönlich von ihren Auslandserfahrungen, von enttäuschten Erwartungen und warum sie die Bibel inspiriert, anderen Menschen eine Heimat zu bieten.

In dieser Podcastfolge erfährt ihr ausserdem, was es bedeutet, seine Heimat unfreiwillig zu verlassen und warum das Ankommen in einem neuen Land so schwer ist: Luamar Zwahlen erzählt von ihrer Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen bei der Gravita, dem Zentrum für Psychotraumatologie des Schweizerischen Roten Kreuzes St.Gallen. 

Was bedeutet Heimat für euch? Schickt uns euere Antwort als Sprachnachricht auf Instagram! (https://instagram.com/fadegrad_podcast)

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Darüber sprechen Luamar Zwahlen und Ines Schaberger im Podcast:

01:14 Vorstellung Podcastgast: Sozialarbeiterin Luamar Zwahlen

03:31 Heimat: der kleine Ort, an dem man grossgeworden ist, und den man dennoch verlassen hat

05:00 Warum Luamar Brasilien nicht als ihre Heimat bezeichnet

07:16 Warum sich Luamar in Hongkong "heimisch" gefühlt hat

09:23 Wenn Menschen zur "Heimat" werden

10:20 Was hat Glaube mit Heimat zu tun?

12:18 Flucht: Was bedeutet es, seine Heimat verlassen zu müssen?

17:19 Was braucht es, um sich im Ausland heimisch zu fühlen?

19:45 Katholischer Sozialdienst: Kirche als Heimat

21:17 Neuanfang: Luamar bricht auf nach Madagaskar

25:37 Heimweh! Was hilft dagegen?

#10 Jugend

39 Minuten
"Die heutige Jugend" Ein Satzteil, der schnell gewisse Vorurteile hervorruft. 5 davon bespricht Sam mit dem Jugendarbeiter David Krättli. Was ist vielleicht Wahres dran, wo muss man aufpassen und wieso will man eigentlich Jugendarbeiter*in werden? Wie hat euch dieser Podcast gefallen? Schreibt uns eure Meinung an feedback (at) fadegrad-podcast.ch! Abonniert diesen Podcast, um keine Folge zu verpassen. Und wenn ihr mögt, dann folgt uns auf Instagram @fadegrad_podcast für Stories und Videos rund um die Podcastfolgen.
32 Minuten
"Gefangene erzählen mir manchmal mehr als einem Staatsanwalt." Christian Leutenegger ist Gefängnisseelsorger in St.Gallen und erzählt im Podcast über seinen Alltag mit den Gefangenen. Er spricht über schwierige Fälle und darüber, wer ihm hilft, wenn es ihm nicht so gut geht.

Ausserdem liess er sich selbst im Rahmen des Wiborada-Projekts (www.wiborada2021.ch) eine Woche einsperren. Was es damit auf sich hat, hört ihr im Podcast. Viel Spass.
Fadegrad

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