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145 Episoden
16 Minuten
Von den ersten Filzstiften zur coolen Kappe: Generationen im ehrlichen Gespräch über das Kindsein! Grossmutter Beatrice Edelmann (71) und Enkel Felix Messerli (9) teilen ihre unterschiedlichen Kindheitserfahrungen. Anlässlich 200 Jahre St.Galler Kinderfest werfen sie einen Blick auf Kindsein in Vergangenheit und Gegenwart. Darum geht es im Video übers Kindsein damals & heute: 01:35 – Felix und Grossmutter Beatrice stellen sich vor 02:02 – Felix erzählt von seinen Zukunftsplänen: Eishockyprofi und Bauer 03:16 – Welche Zukunftspläne hegt eine Grossmutter? 04:11 – Geburtstagsgeschenke und Spiele damals und heute 05:35 – Kirche aus Kindersicht damals & heute 07:00 – Schule damals & heute 09:30 – Das Wichtigste in der Kindheit 10:20 – Gegenstände aus der Kindheit 12:02 – St.Galler Kinderfest damals & heute Das Gespräch mit Fadegrad-Gastgeber Gabriel Imhof ist auch eine reflexive Reise und lädt ein, darüber nachzudenken: Was würdest du deinem jüngeren Selbst sagen? Wie möchtest du sein, wenn du erwachsen bist? **Ihr wollt mehr FADEGRAD aufs Ohr?** Zur Website: https://fadegrad-podcast.ch/ Fadegrad ist ein ökumenisches Projekt und wird präsentiert von den katholischen und reformierten Kirchen der Kantone St.Gallen und Appenzell.
33 Minuten
EndlessLife – vom Leben mit Sucht und den Weg hinaus

Aus eigenen Erfahrungen heraus Unterstützung anbieten und Menschen mit Suchterkrankung helfen. Dieser Aufgabe haben sich die Mitarbeitenden der Non-Profit Organisation EndlessLife angenommen.

Auch dem 37-jährigen Sandro Rüegg, welcher im März 2024 die Geschäftsleitung der Organisation übernehmen durfte, ist diese Aufgabe ein Herzensanliegen.

Er hat selbst eine Lebensgeschichte, welche von Sucht geprägt wurde. Schon früh konsumierte er Alkohol & Zigaretten, später Cannabis, bis schliesslich noch andere Substanzen in Spiel kamen. Im Podcast-Gespräch erzählt er Sam de Keijzer, welche Erfahrungen er in dieser Zeit gemacht hat und auch, wie ihm der Weg aus der Sucht gelang.

Offen und authentisch beantwortet er auch Fragen zur Sucht an sich und welche Arbeit EndlessLife leistet.

Themen:

02:58    Wer ist Sandro Rüegg

05:52    Wie Sucht entstehen kann

13:18    Unterschiedliche "Trips"

19:50    Sein Weg aus der Suchterkrankung

26:03    Was EndlessLife alles macht

Ein interessantes Gespräch, welches mich, Sam de Keijzer, noch lange sehr bewegt hat.

Für alle, die mehr über EndlessLife erfahren möchten:

Website: Frontpage - Verein EndlessLife

Instagram: Endlesslife (@endlesslife_verein) • Instagram-Fotos und -Videos
29 Minuten
Erlebe in unserer neuesten Podcastfolge ein faszinierendes Gespräch mit der Tänzerin und Choreografin Robina Steyer, die exklusiv für Wiborada2024 ein beeindruckendes Stück geschaffen hat.

Erfahre, wie sie die Geschichte der Inklusin Wiborada von St.Gallen in eine zeitgenössische Tanzperformance verwandelt und warum sie sich mit der mittelalterlichen Heiligen verbunden fühlt.

Tauche ein in die Welt der Kunst, des Glaubens und der persönlichen Transformation.

Das erwartet dich in der Podcastfolge: 00:56 Wer ist Tänzerin Robina Steyer? 02:06 Tanz, Freiheit, Kunst und eine freiwillig eingeschlossene Frau: Wie passt das zusammen? 03:07 Premiere Sancta Wiborada: Hinter den Kulissen 03:49 Was Robina Steyer und Wiborada von St.Gallen verbindet 05:21 Warum hofft Robina auf Wiboradas Beistand bei ihrer Knie-OP? 06:38 Was würde Wiborada heute sagen? 07:36 Aus der DDR nach St.Gallen: Robina Steyers Zugang zum Christentum 09:42 Ist Tanz ein Ausdruck für Glaube? Robina Steyers Perspektive 10:46 Frausein zu Zeiten Wiboradas vs. heute 15:02 Inspirationsquelle 17:22 Robinas Morgenritual 18:08 Könnte Robina Steyer sich vorstellen, eine Woche in der Wiboradazelle zu leben? 19:50 Wie findet man einen guten Umgang mit dem eigenen Körper? 21:34 Über die Flüchtigkeit der Kunstform "Tanz" 22:54 Wirtschaftlicher Druck, Familienplanung & Älterwerden: über die Herausforderungen beim Tanz 26:38 Vorfreude auf die Uraufführung am 02.Mai 2024 in der St.Mangenkirche
31 Minuten
«Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön», heisst ein altes Lied. Doch die Realität sieht ganz anders aus: Für Seefahrer ist sie ein lebensgefährlicher Beruf mit langen Arbeitszeiten, befristeten Verträgen und kaum Ferien.

Manuela Schäfer hat einen Teil ihres Bildungsurlaubes in der sogenannten Bremer Seemannsmission im Norden Deutschlands verbracht – und erzählt im Fadegrad-Podcast von der Sehnsucht der Seefahrenden, dem harten Alltag auf See sowie Frauen in der Seefahrt.

Das sind die Themen der Podcastfolge:

01:32   Warum Manuela Schäfer Pfarrerin wurde

05:19   Traumberuf Seefahrer (?)

08:12   Der Arbeitsalltag eines Seefahrers

12:14   Unverzichtbar, aber wenig wertgeschätzt

13:25   Risiken der Seefahrt

17:59   Warum Depressionen und die Suizidrate bei Seefahrern besonders hoch ist

19:19   Seemannsmission: ein Zuhause für Seefahrende

23:20   Seit 1852: Warum Seemanns-«MISSION»?

28:28   Wo sind die Frauen in der Seefahrt?

Manuela Schäfer ist selbst keine Seefahrerin, sondern reformierte Pfarrerin in Uster im Kanton Zürich. Davor war sie 12 Jahre in Berneck im Rheintal tätig. Die Seemannsmission ist eine Form der Spezialseelsorge, die sich an bestimmte Personengruppen richtet (wie z.B. Gefangenen- oder Krankenhausseelsorge).

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Fadegrad

ist ein Podcast mit inspirierenden Lebensgeschichten, direkt und ohne Tabus! Wir fragen Menschen, warum sie tun, was sie tun und wie sie geworden sind, wer sie sind.

Fadegrad wird präsentiert von den röm.-kath. und evang.-ref. Kirchen der Kantone St. Gallen, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden.

Feedback, Themenvorschläge oder Fragen?

an feedback(at)fadegrad-podcast.ch
28 Minuten
Für diese Podcastfolge fuhr ich (Lara) nach Uetliburg, dieser Ort gehört zur Gemeinde Gommiswald. Eine kurvige Strasse führte zu einem abgelegenen Bauernhof, dem Erlebenshof von Sara Kaufmann. Die 27-Jährige übernahm den Hof von ihren Eltern, die einen konventionellen Bauernhof betrieben und wandelte ihn in einen Lebenshof um. Nun dürfen Tiere dort ihren Lebensabend verbringen. 

Ein Lebenshof ist wie ein Gnadenhof. Tiere, die sonst keinen Platz oder für den Betrieb «ausgenutzt» haben, kommen zu Sara. Hier müssen sie nichts leisten, sondern können bleiben, bis sie sterben. Zu Sara kamen beispielsweise Kühe, die sonst geschlachtet worden wären, Hühner aus einem Legehennenbetrieb, die aussortiert wurden oder Schafe, die auf dem vorherigen Hof keinen Platz mehr hatten. 

Die Lehrerin führt den Betrieb nebenbei. Im Podcast erzählt sie, wie schwer es für sie war, den Lebenshof aufzubauen, was ihre Eltern, die den Betrieb auf herkömmliche Art führten, sagen, und wie sie sich einen bewussteren Umgang mit Tieren und Tierprodukten vorstellt.

Link zum Erlebenshof: www.erlebenshof.ch
30 Minuten
Ein neues Gerät kann mittels Fingernägel-Analyse herausfinden, ob zwei Menschen zusammen passen oder nicht. So wird sichergestellt, dass es zu keiner Beziehungskrise, Trennung oder Scheidung mehr kommt, weil man gar nicht erst den «falschen» Partner auswählt.

Klingt nach Science Fiction? Ist es auch. Im Film «Fingernails» besitzen Anna und Ryan ein Dokument, das ihre wahre Liebe bescheinigt. Trotzdem gerät ihre Beziehung in eine Krise. Beim Versuch, sie zu retten, verliebt sich Anna ausgerechnet in ihren neuen Arbeitskollegen Amir…

Im aktuellen Fadegrad-Podcast geht es um Beziehungskrisen. Psychotherapeutin Andrea Imper Kessler berät und coacht seit zehn Jahren Menschen bei der evangelisch-reformierten Einzel-, Paar- und Familienberatung St.Gallen.

 «Die Idee, einander in einer Beziehung permanent glücklich zu machen, ist eine grosse Täuschung. Nach vielen Jahren Beziehung kann es gar nicht sein, dass man immer dieselbe Weltsicht, dieselben Träume und Bedürfnisse hat», sagt die Psychotherapeutin, die selbst seit 20 Jahren in einer Beziehung ist und zwei Kinder im Teenageralter hat.

Diese Themen erwarten dich im Podcast über Beziehungskrisen:

01:16   Andrea Imper Kessler und die evangelisch-reformierte Einzel-, Paar- und Familienberatung St.Gallen

02:44   Beziehungskrise! Lieber alleine oder gemeinsam in die Beratung?

03:44   Warum Paarbeziehungen in eine Krise geraten

05:25   Religion als Ressource sowie als Hindernis für gelingende Beziehungen

06:29   Raus aus dem Alltagstrott mit der «VW»-Regel

09:11   Wie kann man neu Verbundenheit in der Beziehung aufbauen?

13:50   Was tun, wenn man an der eigenen Beziehung zweifelt?

15:56   Warum Harmonie nicht alles ist in einer Beziehung

18:42   Tipps fürs gute Streiten

22:59   Haben Sie schon einmal an eine Trennung gedacht?

26:13   So gelingt eine «gute» Trennung

Das sind laut Psychotherapeutin Andrea Imper Kessler die häufigsten Gründe, warum Paare in eine Krise geraten:

Entfremden und Distanz z.B. durch Stress oder fordernde Familiensituationen

Kommunikationsprobleme und häufige Konflikte durch negative Interaktionsmuster

Vertrauensbrüche, z.B. durch Untreue oder Verheimlichungen, z.B. bei Sucht

 Zweifel an der Beziehung zulassen

Andrea Imper rät dazu, Zweifel in der Beziehung ernst zu nehmen. «In einer Krise sind die «Nein» zu einer Beziehung im Vordergrund. Da geht es darum, zu sehen, ob man auch noch das «Ja» finden kann. In was habe ich mich verliebt? Diese Frage kann helfen, die positiven Aspekte der Beziehung zu sehen».

Sie schlägt vor, das Gespräch früh mit der Partnerperson zu suchen, um der Beziehung eine Chance auf Veränderung zu geben.

Wie der Film «Fingernails» ausgeht und ob Anna sich schliesslich für ihre langjährige Beziehung mit Ryan oder für die frischen Gefühle zu Amir entscheidet, wird hier nicht verraten. Auch die Paarberatung bei Andrea Imper Kessler ist ergebnisoffen: «Wer in die Paarberatung kommt, wünscht sich, beisammen zu bleiben.» Dennoch gäbe es im Verlauf der Beratung manchmal den Punkt, an dem sie frage, «Haben Sie schon einmal an eine Trennung gedacht?» Für manche Paare sei diese Frage eine Entlastung, für viele jedoch eine Motivation, zu sagen: «Wir möchten zusammenbleiben, wir möchten an unserer Beziehung arbeiten».

Beratungsstelle Miteinander-Leben

Die Beratungsstelle wird finanziert von evangelisch-reformierten Kirchgemeinden, der evangelisch-reformierten Kantonalkirche St.Gallen sowie der evangelisch-reformierten Kirche der beiden Appenzell. Sie steht allen Personen aus dieser Region offen, unabhängig von ihrem Zivilstand oder ihrer Religionszugehörigkeit.

https://www.miteinander-leben.ch/

 

Weitere Links:

Podcastfolge: Was Kinder erleben, wenn Eltern sich trennen: https://fadegrad-podcast.ch/geschockt-oder-erleichtert-was-kinder-erleben-wenn-eltern-sich-trennen/

Trailer zum Film «Fingernails» von Christos Nikou: https://www.youtube.com/watch?v=__ISSgNuxIE

Fadegrad auf Instagram: https://www.instagram.com/fadegrad_podcast
32 Minuten
Was löst bei euch Herzklopfen aus? Einen schnellen Puls? Wann bekommt ihr Angst? Bei mir, Lara, löst die Höhe so ein Gefühl aus. Ich habe Höhenangst und trotzdem vor einigen Jahren einen Kletterkurs gemacht. Mittlerweile liebe ich es, in den Bergen zu sein. Sei dies auf Wanderungen oder Klettertouren.

 

Lukas Hinterberger hat keine Höhenangst. Das wäre schwierig in seinem Beruf. Der 30-Jährige ist Bergführer aus Appenzell und unternimmt mit Gästen verschiedene Bergabenteuer: Das können Skitouren, Hochtouren oder Klettertouren sein. In Soloprojekten mit seinem Kletterfreund Michael Wohlleben probiert er sich an schwierigeren Bergen wie beispielsweise am Salbitschijen. An diesem 2985 Meter hohen Berg in den Urner Alpen hat er im Winter alle Gräte durchklettert. Sie waren die ersten, denen diese Trilogie im Winter gelang. Über dieses und andere Projekte spricht er in der aktuellen Folge.

 

Ausserdem erzählt er, wie sein Alltag als Bergführer aussieht, in welchen Situationen er an seine Grenzen kam oder wie die Nachhaltigkeit sowie Familienpläne seine Zukunft beeinflussen.

 

Lukas Hinterbergers Kletterabenteuer gibt es auch auf seinem Instagramkanal zu sehen unter @lukas_hinterberger_
16 Minuten
Wir befinden uns inmitten der Fasnachtszeit und farbige Gewänder, bunte Konfetti und laute Guggenmusik prägen die Tage. Viele Menschen lösen sich aus ihrem Alltag und begeben sich in eine andere Welt. 

In unserer neuen Podcast-Folge geht es gewissermassen auch darum, in eine andere Rolle zu schlüpfen oder zumindest Abstand vom Alltagzu nehmen: Wir sprechen über Psychedelika. Dr. Florian Elliker, ständiger Dozent für Soziologie an der Universität St. Gallen, angestellt an der «School for Humanities and Social Siences (SHSS)» forscht zum Thema Drogen und hat sich dazu mit Gabriel Imhof, unserem Podcast-Host unterhalten. 

Was sind Psychedelika, was machen sie mit dem Menschen und weshalb befinden wir uns in einer sogenannten «zweiten Renaissance» der bewusstseinserweiternden Substanzen? Diese und andere Fragen gehen wir in diesem intensiven Gespräch an. 

Das erwartet dich in der Podcast-Folge über Psychedelika:

00:40 Renaissance der Psychedelika

05:24 Psychedelika und der Umgang mit dem Tod

07:11 Was Psychedelika und das Urchristentum gemeinsam haben könnten

Hier findet Ihr den Google-Talk von Michael Pollan zu seinem im Podcast besprochenen Buch «How to change your mind»:

⁠https://youtu.be/KuhmZSFvhL0?si=1e2kB1STN2WkOOlr⁠

Wenn euch das Thema näher interessiert, findet ihr hier einige spannende Bücher zum Thema Psychedelika: 

Pollan, Michael: How to change your mind / Verändere dein Bewusstsein

Muraresku, Brian: The immortality code

Huxley, Aldous: Die Pforten der Wahrnehmung – Erfahrungen mit Drogen

Und wenn ihr mehr über unseren Gesprächspartner Dr. Florian Elliker erfahren wollt, findet ihr auf dieser Seite weiterführende Informationen:

⁠https://www.unisg.ch/de/universitaet/ueber-uns/organisation/detail/person-id/205f58fb-71b2-42cf-925b-a2cab1ee29db/⁠
22 Minuten
Wir befinden uns inmitten der Fasnachtszeit und farbige Gewänder, bunte Konfetti und laute Guggenmusik prägen die Tage. Viele Menschen lösen sich aus ihrem Alltag und begeben sich in eine andere Welt.

In unserer neuen Podcast-Folge geht es gewissermassen auch darum, in eine andere Rolle zu schlüpfen oder zumindest Abstand vom Alltagzu nehmen: Wir sprechen über Psychedelika. Dr. Florian Elliker, ständiger Dozent für Soziologie an der Universität St. Gallen, angestellt an der «School for Humanities and Social Siences (SHSS)» forscht zum Thema Drogen und hat sich dazu mit Gabriel Imhof, unserem Podcast-Host unterhalten.

Was sind Psychedelika, was machen sie mit dem Menschen und weshalb befinden wir uns in einer sogenannten «zweiten Renaissance» der bewusstseinserweiternden Substanzen? Diese und andere Fragen gehen wir in diesem intensiven Gespräch an.

Das erwartet dich in der Podcast-Folge über Psychedelika:

Teil 1

02:13 Wer ist Florian Elliker und was macht er an der HSG

05.55 Zur Begriffserklärung von Drogen und Psychedelika

07:28 Was geschieht beim Konsum von Psychedelika?

17:12 Was hat es mit dem All-Eins Gefühl auf sich?

Hier findet Ihr den Google-Talk von Michael Pollan zu seinem im Podcast besprochenen Buch «How to change your mind»:

https://youtu.be/KuhmZSFvhL0?si=1e2kB1STN2WkOOlr

Wenn euch das Thema näher interessiert, findet ihr hier einige spannende Bücher zum Thema Psychedelika:

Pollan, Michael: How to change your mind / Verändere dein Bewusstsein

Muraresku, Brian: The immortality code

Huxley, Aldous: Die Pforten der Wahrnehmung – Erfahrungen mit Drogen

Und wenn ihr mehr über unseren Gesprächspartner Dr. Florian Elliker erfahren wollt, findet ihr auf dieser Seite weiterführende Informationen:

https://www.unisg.ch/de/universitaet/ueber-uns/organisation/detail/person-id/205f58fb-71b2-42cf-925b-a2cab1ee29db/
30 Minuten
Stell dir vor: Wasserlassen auf der Toilette tut weh, Sex macht keinen Spass und vor der Geburt deines Kindes fürchtest du dich, weil das vernarbte Gewebe dem Baby den Weg versperren wird. Mehr als 22.600 Mädchen und Frauen in der Schweiz sind von der Mädchenbeschneidung betroffen oder gefährdet, weibliche Genitalverstümmelung zu erleben.

Bella Glinski leitet die Anlaufstelle gegen Mädchenbeschneidung Ostschweiz. Im Kanton St.Gallen leben rund 2.000 Betroffene. Im Podcastgespräch mit Ines Schaberger teilt sie ihre Erfahrungen und gibt Einblicke in ihre Arbeit. Erfahre mehr über medizinische Versorgung, psychosoziale Beratung und Community-Arbeit. In diesem Podcast erfährst du ausserdem, wie du aktiv gegen Mädchenbeschneidung vorgehen kannst.

Diese Themen erwarten dich in der Podcastfolge über weibliche Genitalverstümmelung:

02:06 Verschiedene Typen der weiblichen Genitalverstümmelung

03:13 Woher kommt weibliche Genitalverstümmelung und wo ist es verbreitet?

03:51 Gibt es weibliche Genitalverstümmelung auch in der Schweiz?

13:12 Wie Bella Glinski mit Präventionsgesprächen gefährdeten Mädchen hilft

18:19 In welchem Alter werden Mädchen beschnitten?

20:15 Kann man weibliche Genitalverstümmelung rückgängig machen?

21:54 Psychosoziale Beratung für von der Mädchenbeschneidung betroffenen Frauen

24:26 Community-Arbeit der Anlaufstelle gegen Mädchenbeschneidung

29:20 Selbst aktiv werden: Was tun gegen weibliche Genitalverstümmelung?

Wichtige Links zum Thema Mädchenbeschneidung:

⁠Female Pleasure - Fünf Frauen, Fünf Kulturen, Eine Geschichte — #Female Pleasure⁠

⁠Waris Dirie - Desert Flower Foundation⁠

Anlaufstelle gegen Mädchenbeschneidung Ostschweiz und Liechtenstein (agm-ost.ch)

Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz (maedchenbeschneidung.ch)

Feedback, Themenvorschläge oder Fragen?

an feedback(at)fadegrad-podcast.ch

Videos mit Bella Glinski findest du auf Instagram und Youtube:

Fade_grad (@fadegrad_podcast) • Instagram-Fotos und -Videos

Ist Mädchenbeschneidung schmerzhaft? (youtube.com)
31 Minuten
Sie begleiten Sterbende, trösten Angehörige und entlasten Pflegende: Maja Franziska Friedrich und Sepp Koller gehören zum ökumenischen Team der Spitalseelsorge im Kantonsspital St.Gallen.

https://www.kssg.ch/seelsorge

Im Podcast sprechen sie mit Gastgeberin Ines Schaberger über Liebeserklärungen am Sterbebett, herausfordernde Situationen beim Pikettdienst und wie Spitalseelsorge für alle Religionen aussieht.

Das erwartet euch in der Podcastfolge:

01:45 Vorstellung Spitalseelsorgende Maja Franziska Friedrich und Sepp Koller

02:08 Warum braucht es Spitalseelsorge?

03:31 Wie wird man Spitalseelsorger:in?

06:26 Was macht man als Spitalseelsorger:in?

07:26 Notfälle im Kantonsspital St.Gallen

09:36 Der herausforderndste Moment in der Spitalseelsorge

16:40 Wie es dem Spitalpersonal, z.B. den Pflegenden geht

18:58 Zum Stellenabbau im Kantonsspital St.GAllen

22:02 Spitalseelsorge für Angehörige aller Religionen

24:44 Rituale für Sterbende im Kantonsspital St.Gallen

28:04 Ausblick: Wird Spitalseelsorge ersetzt durch Roboter oder KI?
24 Minuten
Das sagt Franziska Oberberger, die im Februar ihr erstes Kind erwartet.

In dieser Spezial-Weihnachtsfolge will Podcast-Gastgeberin Ines Schaberger der Bedeutung des Weihnachtsfestes auf den Grund gehen. Denn zu Weihnachten feiern Christ:innen die Geburt von Jesus.

Dazu spricht Ines mit zwei Frauen, die gerade selbst ein Baby erwarten: Franziska Oberberger und Tabea Wendelin.

Ausserdem fragt sie die Familien- und Babyfotografin Helena Görtler, worin der Zauber der ersten Tage nach der Geburt liegt.

Für ein rundum-Weihnachtsfeeling erklingt das Weihnachtslied «Maria durch ein Dornwald ging», präsentiert von Gesangspädagoge und Sänger Georg Schaberger.

Das erwartet dich in der Podcastfolge:

02:25 1.Strophe von Maria durch ein Dornwald ging (gesungen von Georg Schaberger)

03:37 2. Strophe von Maria durch ein Dornwald ging

04:49 Wie Franziska Oberberger und Tabea Wendelin die Schwangerschaft erleben

09:59 Warum Paar-, Hochzeits- und Familien-Fotografin Helena Görtler ihre Arbeit liebt

16:24 Wie eine Schwangerschaft den Blick auf Weihnachten verändert

18:43 3.Strophe von Maria durch ein Dornwald ging (gesungen von Georg Schaberger)

Franziska Oberberger arbeitet als pastorale Mitarbeiterin in der Pfarre Neumarkt in der Oberpfalz, Bayern und initiiert innovative Projekte in der Kirche. Im Februar erwartet sie ihr erstes Kind. Angst vor der Geburt hat sie keine, verrät sie im Fadegrad-Podcast. «Eine Geburt ist eine Grenzerfahrung. Es ist für mich eine Ehre, das erleben zu dürfen», sagt die 31-Jährige.

Tabea Wendelin hat bereits Erfahrung mit Schwangerschaft und Geburt: Die 31-jährige Musicaldarstellerin ist derzeit in Karenz, also zu Hause mit ihren zwei Söhnen. Für April hat sich ein dritter Bub angekündigt. «Wenn das erste Trimester der Schwangerschaft erst mal rum ist, dann beginnt es, Freude zu machen», erzählt sie.

Helena Görtler ist Hochzeits-, Paar- und Familienfotografin und hat Kommunikationswissenschaften studiert. Wie sie Video- und Fotografin wurde, erzählt die 30-Jährige im Fadegrad-Podcast.

«Ich frage vor den Baby-Fotoshootings immer, wie die Geburt war. Da hört man Geschichten wie «Alles super, so schnell gegangen!», aber auch, dass es drei Tage gedauert hat und dann doch in einem Notkaiserschnitt endete», sagt Helena. Sind die Babys erst mal da, habe sie aber bislang nur glückliche Gesichter gesehen, versichert sie.

Helena Goertler | Familien- & Hochzeitsfotografin St.Gallen
37 Minuten
Enrico Lenzin «steppt mit dem Alphorn»: So beschreibt SRF den Musiker Enrico Lenzin.

Der gebürtige Rheintaler gilt mittlerweile als einer der vielseitigsten Rhythmuskünstler und Schlagzeuger der Schweiz. Der Startschuss zu seiner internationalen Karriere war 2016 sein Auftritt in der Show der «Grössten Schweizer Talente».

Seine einmalige Handschrift: das Verschmelzen von traditioneller und moderner Musik. Da mischen sich beispielsweise Alphorn-Klänge mit Schlagzeug, Kuhglocken und dem Grunzen vonHundespielzeug-Schweinchen.

«Ich habe eine Sehnsucht in mir, die mich extrem vorantreibt. Und diese Sehnsucht verspüre ich 24/7 und immer», sagt Enrico Lenzin.

In dieser Podcastfolge wollte Fadegrad-Host Sam de Keijzer den Menschen hinter dem multitalentierten Künstler und seine Lebenseinstellung näher kennenlernen. Daraus entwickelte sich ein inspirierendes und unterhaltsames Gespräch.

In der Folge erfahren wir von Enrico Lenzin: 02:22    Mehr über seine Laufbahn

06:09    Warum Enrico Lenzin alleine Musik macht

07:45    Von seinem Auftritt in der Schweizer Talentshow

15:22    Wie sich das Musikerleben mit Familie vereinbaren lässt

16:43    Wie es Enrico Lenzin gelingt, bescheiden zu bleiben

18:44    Wie es mittlerweile um sein Lampenfieber steht

21:11    Wieso überhaupt Alphorn?

25:03    Was ihn antreibt

26:37    Was ihn inspiriert

28:46    Welche Musik Enrico Lenzin selbst hört

29:54    Wieso er nicht längst ausgewandert ist

In der Folge eingebaut sind ausserdem Ausschnitte aus seinen Liedern mit Andi Pupato:

«Alphorndisco»

«Tikal»

«Moos Ruef»

und sein Cover des Hits «Shape of You» von Ed Sheeran.

Wer mehr zu Enrico Lenzin’s Werken erfahren will, wird unter diesen Links bestimmt fündig:

Website: https://enricolenzin.com/

Spotify: https://open.spotify.com/intl-de/artist/0igluwb5P6d7FeVqgYg0Pf?si=2IPfpFjXQduNk39mayHdUg Youtube-Video Alphorndisco: https://www.youtube.com/watch?v=2PAdamycjf8
33 Minuten
Der Krieg im Nahen Osten fordert jeden Tag Opfer. Die Ereignisse überschlagen sich täglich und es herrscht eine humanitäre Tragödie vor allem im Gazastreifen

Die Hilfsorganisation HEKS, das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen der Schweiz, ist seit vielen Jahren in der Region präsent. So hat es ein Landesbüro in Jerusalem und ist seit 2006 im Gazastreifen tätig. Angela Elmiger ist Programmbeauftragte des Nahen Osten von HEKS. Sie spricht im Podcast über die Nothilfe vor Ort, die Situation von Betroffenen und Möglichkeiten zur Lösung des Konflikts in vielen Jahren.

Wie ist das HEKS in Kontakt mit Menschen vor Ort? 2:03

Was sind aktuell die grössten Herausforderungen? 4:33

Weshalb kommen die Hilfsgüter nicht an? 13:19

Was brauchen die Menschen am dringendsten? 14:29

Welche Rolle spielt die Religion in diesem Konflikt? 17.58

Welches persönliche Erlebnis hat dich geprägt? 24:23

Was gibt dir Hoffnung? 29:51

Das HEKS fordert einen Waffenstillstand, damit die notleidende Bevölkerung mit dem wichtigsten versorgt werden kann. Das Hilfswerk hat jüngst die Nothilfe auf 1 Million Franken erhöht. Wer das HEKS mit Spenden unterstützen möchte, kann das unter diesem Link:

www.heks.ch/nothilfe-israel-palaestina
24 Minuten
10.000 Gegenstände besitzt ein Erwachsener durchschnittlich in Europa. Bücher, Schuhe, Töpfe und Pfannen. Handtücher, Bleistifte, Souvenirs aus den Ferien. Es ist ganz schön schwer, da nicht den Überblick zu verlieren. Regelmässig aussortieren kann helfen. Stefan Kemmer ist ein Meister im Sortieren und Entscheiden, was wichtig ist.

Darüber spricht Archivar Stefan Kemmer im Fadegrad-Podcast über das Aufräumen:

02:10   Lokalaugenschein im bischöflichen Archiv

08:25   Was ist Ordnung und wie schafft man sie?

10:18   Wie archiviert man für die Zukunft?

11:41   Ordnung zu Hause schaffen: Tipps und Tricks vom Archivar

15:48   Drei Kuriositäten aus dem bischöflichen Archiv

22:11   Tipp gegen das Platzproblem

Als bischöflicher Archivar des Bistums St.Gallen bewahrt Stefan Kemmer die Akten auf, welche die bischöfliche Verwaltung produziert – und muss dabei entscheiden, was für die Nachwelt aufbewahrt werden soll. Im Gespräch verrät er, ob er schon als Kind gerne aufgeräumt hat und welcher Zufall dazu geführt hat, dass er bischöflicher Archivar wurde.

 

Der Archivar gibt auch Tipps für mehr Ordnung und gegen das Platzproblem zu Hause:

«Alles, was man besitzt, kostet Geld. Nicht nur bei der Anschaffung, sondern auch bei der Lagerung. Habe ich viele Bücher, brauche ich eine grössere Wohnung. Habe ich viel Kleidung, brauche ich ein grösseres Schlafzimmer. Welche Objekte sind wirklich zentral in meinem Leben? Beim Rest muss man lernen, grosszügig wegzuwerfen.»

Weiterführende Links

https://vsa-aas.ch/der-beruf-archivarin/

https://www.bistum-stgallen.ch/bistum/bischoefliches-archiv/

Missbrauch und das bischöfliche Archiv

Wir haben uns dazu entschieden, den Fokus des Gesprächs auf Aufräumen und Ordnung halten zu legen. Wer nachlesen will, wie der bischöfliche Archivar Stefan Kemmer mit Akten zum Thema Missbrauch umging, kann dies in der Vorstudie der Universität Zürich tun. Ab Seite 33 wird dies beschrieben: «Wie auch Verantwortliche in anderen Bistümern hat der aktuelle bischöfliche Archivar, Stefan Kemmer, ein Verzeichnis mit «problematischen Priestern» angelegt. In diesem Verzeichnis sind zufällige Archivfunde, die auf Täter hinweisen, aber auch medial verhandelte Fälle und deren Beschuldigte hinterlegt. Solche Verzeichnisse sind von grossem Wert, weil die Suche nach flüchtigen Spuren in den Beständen – das kann eine kleine Bemerkung in einer sonst unauffälligen Personalakte sein – enorm zeitaufwändig ist und sich durch das Führen eines Verzeichnisses die Hinweise aus Jahren oder Jahrzehnten des Arbeitens mit den Beständen an einem Ort finden lassen. Auch darüber hinaus wurde das Forschungsteam vom Archivar vollumfänglich unterstützt.»

Link zur Vorstudie: ⁠https://www.kath.ch/wp-content/uploads/sites/2/2023/09/2023_09_04_BerichtPilotprojekt_finale-Version_de_Sperrfrist.pdf⁠
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