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Alles klar, Amerika? Archiv

281 Episoden
33 Minuten
Donald Trump ist unterwegs. Er reist in all die US-Bundesstaaten, in denen das Rennen um einen Sitz im US-Senat besonders umkämpft ist. Das sind mindestens neun Staaten. Darunter sind auch solche, die eigentlich traditionell republikanisch wählen, sogar Alaska, wo der Demokratin Mary Peltola Wahlchancen eingeräumt werden. Deshalb reiste der Präsident sogar an den Polarkreis. 

Trump hat die Handschuhe ausgezogen, was seine Wahlkampfrhetorik betrifft. Im überraschend spannenden Rennen in Texas nannte er den demokratischen Kandidaten James Talarico bei einem Auftritt in Dallas nur «Talafreako» und machte sich über dessen Aussehen lustig, weil Talarico  etwas bubenhaft wirkt.

Dieser Midterm-Wahlkampf ist der teuerste der Geschichte. Trump hat seit September mehr als 244 Millionen Dollar in die Wahlkampagnen der Republikaner gesteckt, wie aus den am Dienstag veröffentlichten Unterlagen zur Wahlkampffinanzierung hervorgeht. Das schreibt der «Economist». In einem Beitrag in den sozialen Medien versprach der US-Präsident, bis zum Wahltag insgesamt mehr als 400 Millionen Dollar auszugeben. Auch die Demokraten investieren viel Geld, mit Trump mithalten können sie aber nicht. Die «New York Times» berichtete, dass Michael Bloomberg, ehemaliger Bürgermeister von New York City, den Demokraten 80 Millionen Dollar spenden würde.

Wie stehen die Chancen für die Demokraten, dass sie die Mehrheit im Senat tatsächlich holen? Wie sieht es für das Repräsentantenhaus aus? Mit welchen Schwierigkeiten hat in Michigan der demokratische Kandidat Abdul El-Sayed zu kämpfen? Und würde Charlotte Walser, Washington D.C., auf einen Sieg der Demokraten wetten, oder doch lieber nicht? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit der USA-Korrespondentin in einer neuen Folge von “Alles klar, Amerika”.

Produzent: Noah Fend

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Liveaufzeichnung von «Alles klar, Amerika?»: Wie weiter mit Donald Trump nach den Midterms? Am 17. November 2026 im Kaufleuten in Zürich. Infos und Tickets gibt es hier.

Unter allen Podcast-Hörerinnen und -Hörern verlosen wir 3x2 Tickets für den Live-Podcast am 17. November 2026. Um an der Verlosung teilzunehmen, schreibt Ihr eine E-Mail an podcasts@tamedia.ch. Teilnahmeschluss ist der 3. November.

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36 Minuten
Live-Aufzeichnung von «Alles klar, Amerika?»: Wie weiter mit Donald Trump nach den Midterms? Am 17. November 2026 im Kaufleuten in Zürich. Infos und Tickets gibt es hier.

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Für Donald Trump war die Briefwahl bis vor kurzem ein Synonym für Wahlbetrug. Mit verschiedenen Mitteln versuchte er, die Stimmabgabe per Post abzuschaffen oder wenigstens einzuschränken. Das Motiv hinter seinen Bemühungen ist erkennbar: Es waren zuletzt vor allem die Wählerinnen und Wähler der Demokraten, die brieflich abgestimmt haben. Vor wenigen Tagen forderte Trump seine Anhänger nun auf, bei den Midterms unbedingt zu wählen – auch brieflich. Denn: Seine Republikaner liegen in den Umfragen zurück, die Mehrheit im Repräsentantenhaus könnten sie verlieren, jene im Senat steht auf der Kippe, sie brauchen deshalb jede Stimme, auch jene, die per Post kommen. 

Allerdings ist die Briefwahl in den USA nicht vergleichbar mit jener in der Schweiz. Im amerikanischen Bundesstaat Alabama etwa ist die Briefwahl nicht für alle frei verfügbar. Man muss einen gesetzlich anerkannten Grund angeben, beispielsweise einen Aufenthalt ausserhalb des eigenen Wahlbezirks, oder auf bestimmte berufliche oder persönliche Umstände verweisen können. Generell wird einem das Wählen in den USA nicht so leicht gemacht wie in der Schweiz. 

Weshalb muss man sich in den USA, bevor man überhaupt wählen kann, registrieren lassen? Werden Afroamerikaner systematisch benachteiligt, oder ist das Wahlkampfpropaganda der Demokraten? Weshalb will Donald Trump am 3. November keine OSZE-Wahlbeobachter im Land haben? Und wie kann man sein demokratisches Wahlrecht trotz allem wahrnehmen? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter in Birmingham, Alabama.

Produzentin: Jacky Wechsler

Mehr zu Trump und den Midterms:

Trump leistet Wahlkampfhilfe, die eher schadet als nützt

Donald Trump importiert Diesel aus Russland – und brüskiert die Ukraine

Trumps «persönliche Kriegskasse» für die Midterms

 

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Donald Trump ist wieder auf Wahlkampftour. Vor den anstehenden Zwischenwahlen im November tingelt er durchs Land und tritt auf Rallyes auf. Er schimpft gegen die Demokraten, redet den Krieg im Iran klein, verspricht einfache Lösungen für die steigenden Benzin- und Dieselpreise.

Fast immer sind auch die Migrantinnen und Migranten Thema seiner Wahlkampfreden. Unter seiner Präsidentschaft seien die Grenzen sicherer, die kriminellen Ausländer weniger geworden. Seine Migrationspolitik sei deshalb ein voller Erfolg.

Erst kürzlich hat die Regierung einen Bericht veröffentlicht, den sie selbst als «Remigrationsreport» bezeichnet. Darin steht, die USA hätten in Trumps zweiter Amtszeit 94 Prozent der Asylgesuche abgelehnt. Über 3,3 Millionen Menschen hätten die USA freiwillig oder unfreiwillig verlassen. Gegen 39 Länder gebe es Einreiseverbote – und 250’000 Visa seien entzogen worden.

Was hat Donald Trump in der Migrationspolitik erreicht? Ist das tatsächlich ein Erfolg? Und was bedeutet diese Politik für die Menschen in den USA?

USA-Korrespondentin Charlotte Walser hat kürzlich die Geschichte der Deportation von Yagiz Doruk Hallac nachgezeichnet. In einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?» erzählt sie, was die Geschichte dieser Deportation über die Migrationspolitik von Donald Trump aussagt.

 

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Die Zwischenwahlen in den USA liegen nur noch einen guten Monat entfernt. Und für Präsident Donald Trump und seine Partei sieht es nicht gut aus. Betrachtet man den Durchschnitt verschiedener Umfragen, sind derzeit nur 37 Prozent mit ihm zufrieden. Die Chancen, dass die Demokraten im Repräsentantenhaus eine Mehrheit erobern können, stehen gut. Möglicherweise liegt auch der Senat in Reichweite.

Donald Trump reagiert darauf, indem er seine Anhängerinnen und Anhänger auf sich einschwört. Mehrfach forderte er seine Wählerinnen und Wähler in den letzten Tagen dazu auf, so zu tun, als stünde sein eigener Name auf dem Stimmzettel. Das halten aber längst nicht alle Republikanerinnen und Republikaner für eine gute Idee, wie nun deutlich wird.

Immer mehr republikanische Kandidierende distanzieren sich von Trump. Sie kritisieren seine Migrationspolitik, seine Zollpolitik oder die deutlich spürbaren Folgen des noch immer andauernden Iran-Kriegs.

Wer sind die Republikanerinnen und Republikaner, die sich nun offen von Präsident Trump abgrenzen? Ist das purer Opportunismus vor den Wahlen oder regt sich in der Partei tatsächlich Widerstand? Und was machen eigentlich die Demokraten mit all dem?

In einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?» erklärt USA-Korrespondentin Charlotte Walser, was in der Republikanischen Partei kurz vor den Zwischenwahlen gerade passiert – und welche Folgen das über den 3. November hinaus haben könnte.

Hier den Artikel von Charlotte Walser lesen: «Die letzte Schlacht»: Wird Donald Trump zur Bürde für die Republikaner?

Produktion: Jacky Wechsler

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33 Minuten
Donald Trump braucht positive Schlagzeilen: In knapp sechs Wochen finden die Midterms statt, bei denen die Republikaner ihre hauchdünnen Mehrheiten im Kongress verteidigen wollen. In den Umfragen liegen sie jedoch zurück. Der anhaltende Iran-Krieg und die steigenden Benzinpreise erschweren die Ausgangslage zusätzlich. Trump hat den Urnengang deshalb stark mit seiner eigenen Präsidentschaft verknüpft.

Anders als viele US-Präsidenten vor ihm hält sich Trump im Midterm-Wahlkampf nicht zurück. Er macht die Wahlen zum persönlichen Referendum und mobilisiert seine Anhänger mit allen Mitteln. Gleichzeitig fliessen enorme Summen von Tech- und Krypto-Milliardären in den Wahlkampf der Republikaner. Und es gibt Befürchtungen, dass der politische Druck auf Wählerinnen und Wähler bis hin zu möglichen Behinderungen des Urnengangs zunehmen könnte.

Kann Trump das Steuer noch herumreissen? Hilft ihm der pompöse Staatsbesuch von Xi Jinping diese Woche? Oder sorgt eine überraschende politische Entwicklung im Oktober für die Wende? Darüber sprechen Christof Münger, Leiter des Ressorts International, und der langjährige USA-Korrespondent Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.

Produktion: Jacky Wechsler

Trumps Wahlkampfoffensive:

Elon Musk öffnet wieder den Geldhahn für Trumps Re­publikaner

Trump verspricht jedem US-Bürger 5000 Dollar – die Kosten wären astronomisch

«Soll ich sie zur Hölle schicken?»: Trump droht vor der UNO mit der Vernichtung Irans

Mit dieser Rede bereitet Trump einen Angriff auf Wahlen in den USA vor

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40 Minuten
«Die KI-Industrie hat viel zu lange gelogen», räumt KI-Boss Dario Amodei ein. Amodei ist der CEO von Anthropic, dem Unternehmen hinter der Sprachmodellreihe Claude. Der KI-Forscher und Unternehmer hatte am Wochenende angeregt, bei der Entwicklung der Technologie das Tempo zu drosseln, um zu verhindern, dass sie binnen Monaten in der Lage sei, die Kontrolle über das Internet zu übernehmen und grosse Schäden anzurichten. Amodeis Aufruf, ausführlich dargelegt in einem Essay, hat weltweit für Aufsehen gesorgt.

Vor allem in den USA selbst, die in der KI-Entwicklung führend sind. Andere Branchenvertreter pflichteten Amodei bei und forderten eine stärkere staatliche Aufsicht der KI, darunter Sam Altman, Chef des Chat-GPT-Entwicklers Open AI, sowie Techmilliardär Elon Musk. 

Dagegen verwahrt sich der US-Präsident, die KI-Industrie zu regulieren. Davon würde nur China profitieren, der globale Rivale der USA und in der KI-Forschung die Nummer zwei der Welt, sagte Donald Trump: «Wer bei der KI gewinnt, gewinnt überhaupt.» Auf seinem Social-Media-Kanal schrieb er, es gebe eine «kranke Verschwörung» gegen KI und Datenzentren und Anthropic-Chef Amodei inszeniere sich als «perfekter kleiner Engel».

Was genau fordert Anthropic-CEO Amodei in seinem Essay? Was spricht für eine Regulierung der künstlichen Intelligenz und was dagegen? Was passiert, wenn sich die KI selbstständig macht, wie befürchtet wird? Wird die KI nun noch zum Wahlkampfthema? Und wie regelt das eigentlich die Schweiz? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter, Politikwissenschaftlerin in Birmingham, Alabama, in der neuen Folge von «Alles klar, Amerika?».

Produzent: Noah Fend

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37 Minuten
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 sind ein Ereignis, das die Geschichte in ein Davor und ein Danach teilt. Wer es miterlebt hat vor dem Fernseher am Arbeitsplatz oder in der Schule, kann heute noch sagen, wann und wo er davon hörte, dass Terroristen Flugzeuge ins World Trade Center in New York und ins Pentagon in Washington gesteuert haben. So auch USA-Korrespondentin Charlotte Walser, die damals bei der Schweizer Nachrichtenagentur SDA arbeitete. Angestellt als Inlandredaktorin musste sie umgehend über die Ereignisse in den USA berichten. 9/11 traumatisierte die USA, die Folgen wirken bis heute nach. 

Wie erinnern sich die Amerikanerinnen und Amerikaner an 9/11? Was berichten Augenzeugen und Überlebende? Und wie sieht es heute aus mit der Gefahr des islamistischen Terrors? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Charlotte Walser in Washington.

Produzentin: Jacky Wechsler

Hier den Text von Charlotte Walser lesen: «Wir werden entführt»: Wie der 11. September 2001 seinen Lauf nahm

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40 Minuten
Würde heute, Anfang September, in den USA gewählt, bekämen die Demokraten die Mehrheit im Senat. Das sagen die Umfragen. Diese sind jedoch, wie inzwischen bekannt, nicht immer zuverlässig. Auch dauert es bis zu den Zwischenwahlen noch zwei Monate, aber die heisse Phase des Wahlkampfs hat begonnen.

Besonders umkämpft ist der ländlich geprägte Mittlere Westen, eigentlich republikanisches Hoheitsgebiet. Farmer und Rancher haben vor zwei Jahren mehrheitlich Donald Trump die Stimme gegeben. Nun aber rumort es bei den amerikanischen Bauern: Die hohen Benzin- und Düngerpreise haben ihre Einkünfte sinken lassen. 

Davon versuchen die Kandidatinnen und Kandidaten der Demokratischen Partei zu profitieren. Sie wollen die Midterms zum Referendum über Donald Trumps Politik machen. Was ihnen teilweise zu gelingen scheint: In den republikanisch dominierten Bundesstaaten Ohio, Iowa und Nebraska, in denen die Landwirtschaft wichtig ist, liegen demokratische oder unabhängige Kandidaten gemäss Umfragen vorn.

Donald Trumps Aussenpolitik strahlt auch auf die Wahlen in Alaska und Maine aus, beides Bundesstaaten, die an Kanada grenzen und mit dem Nachbarland wirtschaftlich verbunden sind. Der Zollstreit zwischen dem US-Präsidenten und dem kanadischen Premierminister Mark Carney hilft dort ebenfalls den demokratischen Bewerbern für den US-Kongress. Andererseits haben die Demokraten auch Kandidaten nominiert, die für viele US-Bürgerinnen und -Bürger nicht wählbar sind.

 

Haben die Demokraten tatsächlich eine Chance, im US-Senat die Mehrheit zu holen? Was würde das für Präsident Trump bedeuten? Und sind bereits Demokraten in Sicht, die sich für höhere Aufgaben empfehlen? Denn unmittelbar nach den Midterms beginnt der Präsidentschaftswahlkampf für 2028. Über all das spricht Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.

Produzentin: Jacky Wechsler

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31 Minuten
Die USA sind bewaffnet: Auf 100 Einwohner kommen 120 Schusswaffen, Revolver, Pistolen, Sturm- oder Jagdgewehre. Also mehr als eine Waffe pro Einwohner, Babys mitgezählt. Das ist Weltrekord. Die Waffen gehören zum amerikanischen Alltag, sie sind überall, zu Hause und auch am Arbeitsplatz. Und sie werden benutzt, oft mit tödlichen Folgen: 2024 starben in den USA 44’447 Menschen an Verletzungen durch Schusswaffen. Das entspricht 13 Todesfällen pro 100’000 Einwohner – eine hohe Zahl.

Aber, und das ist die gute Nachricht, im vergangenen Jahr ist gemäss der amerikanischen Bundespolizei FBI die Gewaltkriminalität um fast 10 Prozent zurückgegangen. Trotzdem sind Waffen in den USA omnipräsent, insbesondere in einem konservativen Südstaat wie Alabama, wo die Schweizer Politikwissenschaftlerin Tina Kempin Reuter lebt und arbeitet. Kürzlich musste die Highschool eines ihrer Kinder unvermittelt geschlossen werden. Ein Mail an den Schulleiter enthielt die Drohung eines Massakers.

Wie reagiert man in einer solchen Situation? Kommt es öfter vor, dass Schulen wegen einer akuten Bedrohung den Unterricht einstellen müssen? Weshalb gibt es in den USA diesen Waffenkult, und wie einfach ist es, an eine Pistole oder an ein Gewehr zu kommen? Und lässt sich die Situation in den USA mit jener in der Schweiz vergleichen, wo ebenfalls viele Waffen im Umlauf sind? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter in Birmingham, Alabama, bei «Alles klar, Amerika?».

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4 Minuten
In der 5-teiligen Podcast-Serie «Tod einer Millionärin» rekonstruieren Anielle Peterhans, Catherine Boss und Roland Gamp vom Tamedia-Recherchedesk ein aussergewöhnliches Tötungsdelikt im Kanton Luzern. Es geht um ein Millionenerbe, um eine Kindheit im goldenen Käfig, um Verzweiflung – und Gewalt. Um die Frage, wie eine Frau dazu kommt, ihre eigene Mutter zu töten. Und ob man den Tod von Dagmar W.* hätte verhindern können.

Die Serie erscheint am 25. August beim Schweizer True-Crime-Podcast «Unter Verdacht». Die erste Folge hört ihr kostenlos. Neue Folgen erscheinen immer am Dienstag. Mit einem Abo des «Tages-Anzeigers», der «Berner Zeitung», der «Basler Zeitung», des «Bund» und eines anderen Tamedia-Titels könnt ihr bereits ab dem 25. August alle fünf Folgen der Podcast-Serie am Stück hören.

Diese Podcast-Serie ist eine Produktion des Recherchedesks und des Podcast-Teams von Tamedia.

Recherche, Skript & Hosts: Anielle Peterhans, Catherine Boss & Roland Gamp

Konzept und Skript: Noah Fend & Sara Spreiter

Schnitt und Produktion: Noah Fend & Sara Spreiter

Dramaturgische Beratung: Mirja Gabathuler

Sounddesign: Simon Meyer

Rechtliche Beratung: Matthias Seemann

Sprecherinnen: Jacky Wechsler, Sibylle Hartmann

Sprecher: Boris Gygax

Visuelle Umsetzung: Patrick Vögeli

Illustrationen: Michael Treuthardt Gann

Planung und Koordination: Annik Hosmann

Produkt: Lea Nowack und Franca Soriano

*Namen sind geändert. 

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31 Minuten
Karoline Leavitt hatte auf alles eine Antwort. Meistens musste sie dazu nicht eine Sekunde lang überlegen. Was dann folgte, war meist weder sorgfältig abgewägt noch besonders respektvoll. Sie griff Medienschaffende an, brach Medienkonferenzen ab, verweigerte einzelnen Medien die Möglichkeit, Fragen zu stellen – ganz im Stile (und ganz im Sinne) ihres Chefs, Donald Trump.

Seit dem Beginn seiner zweiten Amtszeit war sie Sprecherin des Weissen Hauses. Wegen ihres konfrontativen Stils und ihres Tempos verglich Trump sie auch mit einem «Maschinengewehr».

Letzte Woche hat Karoline Leavitt angekündigt, per Ende August als Sprecherin des Weissen Hauses zurückzutreten. Die erst 28-Jährige ist vor rund zwei Monaten zum zweiten Mal Mutter geworden und will sich nun mehr Zeit für ihre Familie nehmen. So lautet die offizielle Begründung für ihren Rücktritt.

Damit reiht sich Karoline Leavitt ein in eine Serie hochrangiger Beamter und Beraterinnen, die in den letzten Monaten ebenfalls ihr Amt abgegeben haben – oder abgeben mussten: Heimatschutz­ministerin Kristi Noem, Justiz­ministerin Pam Bondi, Geheimdienst­koordinatorin Tulsi Gabbard oder Arbeits­ministerin Lori Chavez-DeRemer sind nur ein paar von ihnen.

Was ist da los? Sind es mehr Abgänge als noch in Trumps erster Amtszeit? Und was sagt das über die Regierung aus?

USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die Kaskade an Kündigungen und Rücktritten in und um Trumps Regierung ein – in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?».

Host: Noah Fend

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Karoline Leavitt tritt zurück – diese Momente bleiben in Erinnerung

Generalstaatsanwältin entlassen: Der Aufstieg und der Fall von Pam Bondi

Kristi Noem verärgerte Trump – und wurde jetzt entlassen

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Lori Chavez-DeRemer: Partys, Rosé-Wein und eine Affäre: Darum tritt Trumps Arbeitsministerin zurück

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35 Minuten
Oft heisst es, Donald Trump agiere bei seinen aussenpolitischen Entscheiden ohne Strategie, vor allem was den Krieg gegen den Iran betrifft. Die nach wie vor gesperrte Strasse von Hormuz und das ungelöste Problem des waffenfähigen Urans im Besitz des Regimes in Teheran scheinen diese Sicht zu bestätigen.

Dem widerspricht Elbridge Colby, Unterstaatssekretär im US-Verteidigungsministerium und damit die Nummer drei im Pentagon. Elbridge Colby, Enkel des früheren CIA-Chefs William Colby, gilt als Chefstratege der Regierung Trump. Er fordert seit Jahren, dass die USA möglichst umfassend auf die Rivalität mit China fokussieren. Die kommunistische Führung in Peking dürfe keine regionale Hegemonie erlangen.

Wie erfolgreich ist Elbridge Colbys Anti-China-Strategie? Hat er Donald Trump vom Angriff auf den Iran abgeraten? Was sind die Folgen der strategischen Abkehr von Europa? Und wie reagieren die sogenannten Mittelmächte von Kanada über die Türkei bis Saudiarabien auf Colbys Strategie? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.

Produzent: Noah Fend

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Geschwächte Supermacht: Trump steht vor den Trümmern seiner Politik

Elbridge Colby: Das ist der Mann, der Europas Sicherheits­architektur auf den Kopf stellen könnte

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37 Minuten
Donald Trump will den Flughafen Washington Dulles umfassend umbauen lassen. Veranschlagte Kosten: 22 Milliarden Dollar. Gleichzeitig driftet das Land wirtschaftlich weiter auseinander. Viele Amerikanerinnen und Amerikaner kämpfen trotz Vollzeitjob darum, Essen auf den Tisch zu bringen und die Miete oder die Arztkosten zu bezahlen. 2024 besass die ärmere Hälfte nur 2,5 Prozent des Vermögens, die reichsten zehn Prozent hingegen zwei Drittel – und die zehn Top-Milliardäre vergrösserten ihr Vermögen zuletzt um 698 Milliarden Dollar.

Das scheint dem Zeitgeist zu entsprechen: Im Weissen Haus regiert ein Präsident, der seit Jahrzehnten für Gold, Marmor, Luxus und Reichtum steht. Für viele seiner Anhänger verkörpert Trump den amerikanischen Traum, Wohlstand allein gilt als Zeichen von Leistung und Erfolg. Kritiker sehen darin hingegen eine Kultur, die wirtschaftlichen Erfolg glorifiziert, während die Lebensrealität von Menschen mit niedrigem Einkommen weniger Beachtung findet. Amerika war schon immer ungleich. Heute aber scheint das Land in zwei Welten zu zerfallen. 

Ist das Zufall, eine Zeiterscheinung – oder weist es auf einen tieferen gesellschaftlichen Wandel hin? Wie leben Reiche und Arme in den USA? Und: Haben Trumps Steuersenkungen den Einkommensschwachen etwas gebracht? Darüber spricht Christof Münger, Leiter International, mit der Politikwissenschaftlerin Tina Kempin Reuter in «Alles klar, Amerika?». Kempin Reuter lehrt und forscht in Birmingham, Alabama.

Produzentin: Jacky Wechsler

Arm und reich in den USA:

Armut erreicht in den USA neuen Rekordwert

«Die Superreichen besitzen alles, die anderen fast nichts»

«Je grösser das Vermögen, desto gefährdeter ist der Charakter»

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34 Minuten
Es ist einer der gesellschaftlichen Höhepunkte in Washington, wenn sich die Korrespondentinnen und Korrespondenten aus dem Weissen Haus zum Galadinner treffen. Dieses Mal im Hotel Waldorf Astoria, nachdem der Anlass im April im Washington Hilton abgebrochen werden musste, als bei der Eingangskontrolle Schüsse fielen. Die Rede war von einem mutmasslichen Attentatsversuch auf den US-Präsidenten.

Donald Trump war diesmal dabei und sprach über eine Stunde. Sein Auftritt galt als unbeholfen: Er griff Journalistinnen und Journalisten an – etwa CNNs Kaitlan Collins, der er «Fake News» vorwarf, sie mit einer bekannten Transfrau verglich und bemängelte, sie lächle nie. Immer wieder hat Trump an Journalistinnen etwas auszusetzen, auch an deren Aussehen. 

Trotz solcher Ausfälle hofieren ihn manche Medien: aus Angst, den Zugang zu Quellen im Weissen Haus zu verlieren – oder aus Furcht vor Konsequenzen für ihre Publikationen. Das kollidiert mit dem First Amendment, das Pressefreiheit garantiert – ausgerechnet bei einem Dinner, das dieser Freiheit gewidmet ist.

Weshalb ist das Verhältnis zwischen Trump und den Journalisten derart angespannt? Wie gelingt es dem US-Präsidenten, sie trotzdem für sich einzuspannen? Welche Medien schrecken nicht vor Trump-Kritik zurück? Und schliesslich: Wer hat weshalb Angst vor Donald Trump? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.

Produzentin: Jacqueline Wechsler

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32 Minuten
Das grosse Interesse an der Fussballweltmeisterschaft in den USA scheint Donald Trump zu euphorisieren. Er brachte Gianni Infantino sogar als möglichen UNO-Generalsekretär ins Spiel und regte an, die WM in vier Jahren erneut in den USA auszutragen. Tatsächlich haben die Amerikanerinnen und Amerikaner aus dem Turnier ein Fussballfest gemacht, obwohl Soccer nicht zu ihren Lieblingssportarten zählt. Weniger begeistert sind sie von ihrem Präsidenten: Viele kritisieren die gestiegenen Lebenshaltungskosten, werfen seiner Regierung Korruption und Inkompetenz vor und lehnen gemäss Umfragen den Irankrieg mehrheitlich ab.

Trump lässt sich davon nicht beirren. Er soll eine Ausweitung des Konflikts mit Angriffen auf die Region um die Strasse von Hormuz erwägen, während die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen mit einer Blockade der Meerenge zum Roten Meer, die Bab-al-Mandab-Strasse, drohen. Zugleich bekräftigte Trump, den Iran am Bau einer Atomwaffe hindern zu wollen, und kündigte einen baldigen, heftigen Angriff auf die unterirdische Anlage Pickaxe Mountain südlich des Atomkomplexes Natanz an.

Wird die Begeisterung für die Fussball-WM Donald Trump bei den Zwischenwahlen helfen? Können die Demokraten davon profitieren, dass Trump im Irankrieg ohne klare Strategie vorzugehen scheint? Und was droht dem US-Präsidenten, falls er am 3. November das Repräsentantenhaus an die Demokraten verliert? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.

Produzentin: Jacky Wechsler

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