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Trump gegen die Medien: Wie weit geht die Einschüchterung?

Trump gegen die Medien: Wie weit geht die Einschüchterung?

Alles klar, Amerika? vor 1 Monat
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Es ist einer der gesellschaftlichen Höhepunkte in Washington,
wenn sich die Korrespondentinnen und Korrespondenten aus dem
Weissen Haus zum Galadinner treffen. Dieses Mal im Hotel Waldorf
Astoria, nachdem der Anlass im April im Washington Hilton
abgebrochen werden musste, als bei der Eingangskontrolle Schüsse
fielen. Die Rede war von einem mutmasslichen Attentatsversuch auf
den US-Präsidenten.

Donald Trump war diesmal dabei und sprach über eine Stunde. Sein
Auftritt galt als unbeholfen: Er griff Journalistinnen und
Journalisten an – etwa CNNs Kaitlan Collins, der er «Fake News»
vorwarf, sie mit einer bekannten Transfrau verglich und
bemängelte, sie lächle nie. Immer wieder hat Trump an
Journalistinnen etwas auszusetzen, auch an deren Aussehen. 

Trotz solcher Ausfälle hofieren ihn manche Medien: aus Angst, den
Zugang zu Quellen im Weissen Haus zu verlieren – oder aus Furcht
vor Konsequenzen für ihre Publikationen. Das kollidiert mit dem
First Amendment, das Pressefreiheit garantiert – ausgerechnet bei
einem Dinner, das dieser Freiheit gewidmet ist.

Weshalb ist das Verhältnis zwischen Trump und den Journalisten
derart angespannt? Wie gelingt es dem US-Präsidenten, sie
trotzdem für sich einzuspannen? Welche Medien schrecken nicht vor
Trump-Kritik zurück? Und schliesslich: Wer hat weshalb Angst vor
Donald Trump? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des
Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten
Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?».
Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.

Produzentin: Jacqueline Wechsler

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