Wer glaubt, wird selig - Der Studio Omega-Religionspodcast Archiv
211 Episoden
44 Minuten
Am 14. Juli 2021, also vor ziemlich genau einem Jahr, zerstörte eine Flutkatastrophe einen ganzen Landstrich in Deutschland. 220 Menschen kamen dabei insgesamt ums Leben, 186 in Deutschland und 41 in Belgien. Besonders hart erwischte es das Ahrtal in Deutschland mit 134 Toten. Mehr als die Hälfe davon, 69, starben in Bad Neuenahr-Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. P. Jörg Meyrer ist seit fast 20 Jahren Pfarrer in dieser Stadt. Vor kurzem erschien sein Buch „Zusammenhalten. Als Seelsorger im Ahrtal“ im Bonifatius Verlag. Ich habe mich mit ihm via Zoom über sein Buch unterhalten und ihn gefragt, wie er jene schicksalshafte Nacht vor einem Jahr erlebte, welche Rolle er bei der Versorgung der Überlebenden gespielt hat und wie sich sein Verhältnis zu Gott seither verändert hat.
45 Minuten
Von 1945 bis 2020 sollen an die 200 Kleriker sexuellen Missbrauch an Minderjährigen begangen haben. Das ist das Ergebnis einer Studie, die ein Team der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster am 13. Juni vorgestellt hat. Einer der Hauptverantwortlichen ist der Historiker Thomas Großbölting, Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte der Universität Hamburg. Im Gespräch mit Udo Seelhofer erläutert Großbölting die erschütternden Ergebnisse und fasst zusammen, welche Konsequenzen sich für die Kirche daraus ergeben.
Foto: Maike Raap, FZH.
Foto: Maike Raap, FZH.
43 Minuten
„Der Herrgott hat gelacht. Mein Leben mit Hip-Hop und Kloster“ - So lautet der Titel des neuen Buches von Pater Sandesh Manuel. Erschienen ist es im Kösel Verlag. Darin erzählt er warum Glaube in seiner Familie wichtig ist, mit welchen Klischeevorstellungen und Rassismus er in Österreich konfrontiert wurde. Udo Seelhofer hat sich mit ihm im Wiener Franziskanerkloster getroffen und mit ihm über sein neues Buch, seine Kindheit und Jugend in Indien und sein Leben in Österreich gesprochen.
42 Minuten
75 Jahre Katholische Presseagentur in Österreich. Zu diesem Jubiläum haben wir Kathpress-Chefredakteur Paul Wuthe vor das Mikrofon gebeten. Im Gespräch mit Udo Seelhofer erzählt er unter anderem, warum Journalismus mit katholischem Profil wichtig ist, warum ihm die Ernennung von Papst Franziskus besonders in Erinnerung geblieben ist, und wie ein Medium wie die Kathpress in ihrer Berichterstattung mit Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche umgeht.
Mit Statements von Simon Varga, Gabriele Neuwirth, Ferdinand Kaineder, Klaus Schwertner und Doris Helmberger-Fleckl.
Foto: Michaela Greil
Mit Statements von Simon Varga, Gabriele Neuwirth, Ferdinand Kaineder, Klaus Schwertner und Doris Helmberger-Fleckl.
Foto: Michaela Greil
34 Minuten
In der aktuellen Folge geht es um die Frage, warum sich in Europa aufgewachsene Jugendliche radikalisieren. Was muss geschehen, um weitere dschihadistische Anschläge zu verhindern? Fabian Reicher arbeitet als Sozialarbeiter bei der Beratungsstelle Extremismus im Bereich der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit. Gemeinsam mit Anja Melzer, stellvertretende Chefredakteurin der Online-Tageszeitung ZackZack, schrieb er das im Westend Verlag erschienene Buch "Die Wütenden. Warum wir im Umgang mit dschihadistischem Terror radikal umdenken müssen". Im Gespräch mit Sandra Knopp und Udo Seelhofer erklärt das Autorenduo, wie man Jugendlichen beim Ausstieg aus der verlockend erscheinenden Subkultur helfen kann.
Link zum Buch!
Link zum Buch!
46 Minuten
Wie wird über Frauen in der Bibel gesprochen? Und was sagt das über die Verfasser der Texte aus? Die Bibelwissenschaftlerin Eva Puschautz erzählt mir im Gespräch, warum feministische Exegese wichtig ist und auf welche überraschenden Erkenntnisse frau dabei stoßen kann. Puschautz erklärt dies zu Beginn am Beispiel der Prophetin Isebel. Wie muss frau die Texte "gegen den Strich lesen"? Was ist zwischen den Zeilen zu erkennen? Und: Welche Rückschlüsse können daraus gezogen werden, was NICHT in diesen Texten steht?
17 Minuten
Im "Quartier 16" in Vöcklabruck finden Frauen, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, eine temporäre Wohnmöglichkeit sowie Orientierung und Begleitung, um das eigene Leben und den Alltag wieder in den Griff zu bekommen. Die Einrichtung wird von den Franziskanerinnen von Vöcklabruck betrieben. Die junge Ordensfrau Sr. Ida Vorel gibt Einblicke ins "Quartier 16" und die vielen weiteren Aufgabenfelder der Franziskanerinnen. (Ein Gastbeitrag der Podcast-Serie "Orden on air")
16 Minuten
Kardinal Christoph Schönborn im Oster-Podcast über die Notwendigkeit des Gebets, den Tod seiner Mutter, was er von Wiedergeburt hält und warum er keine Osterbotschaft für die Kriegsopfer in der Ukraine hat, sondern diese gerne selbst zu Wort kommen ließe.
fotocredit: Wuthe/Kathpress
fotocredit: Wuthe/Kathpress
35 Minuten
Am 2. Februar 1947, also vor 75 Jahren, gründete der Franziskanerpater Petrus Pavlicek die Gebetsgemeinschaft „Rosenkranz-Sühnekreuzzug um den Frieden der Welt“, kurz RSK. Zeit zurückzublicken und auch ein wenig in die Zukunft zu schauen. Dazu hat Udo Seelhofer sich mit der RSK-Vorstandsvorsitzenden Traude Gallhofer und dem geistlichen Leiter, Pater Benno Mikocki im Wiener Franziskanerkloster getroffen. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie aus einer Gebetsgemeinschaft zur Beendigung der österreichischen Besatzung eine Organisation wurde, die heute in mehr als 130 Ländern aktiv ist, was für eine Persönlichkeit Petrus Pavlicek war und welche Rolle die Stigmatisierte Resl von Konnersreuth in seinem Leben spielte. Zunächst erzählt P. Benno, wie er zum RSK kam.
Fotos: RSK
Fotos: RSK
33 Minuten
„Jesus begegnen: suchen – finden – bekennen“ heißt der Titel des im November im Kösel Verlag erschienen Buches des Jesuiten Andreas Batlogg. Darin schreibt er von der Faszination, die von Jesus ausgeht, von seinen eigenen Fragen und seinen Zweifeln. Sein Fazit ist klar: Es lohnt sich auch heute, Jesus zu entdecken. Dieser Weg mit Jesus eine Lebensschule, betont er in seinem Buch. Im Gespräch mit meinem Kollegen Udo Seelhofer geht der Theologe und Publizist auch auf den aktuellen Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche ein und erklärt, warum der emeritierte Papst Benedikt XVI seiner Ansicht nach sein Lebenswerk nachhaltig zerstört hat. Am Anfang erzählt der Vorarlberger, wie ihm Jesus schon als Kind begegnet ist, und welche Verbindung es zwischen den Don Camillo Filmen und der Coronapandemie gibt.
38 Minuten
In unserer heutigen Folge spricht Udo Seelhofer mit der Pastoraltheologin Regina Polak über die Frage, wie wir mit der derzeitigen Situation rund um Impfgegner-Demonstrationen und den Spannungen in der Gesellschaft umgehen können. Dabei erklärt Polak auch, warum sie nicht von einer Spaltung der Gesellschaft sprechen würde und welche Rolle die Kirche dabei spielen kann. Am Anfang des Gesprächs erklärt Polak, wo genau die Bruchlinien derzeit liegen und wo sie ihre Ursprünge haben.
Foto: Pernsteiner/Kathpress
Foto: Pernsteiner/Kathpress
20 Minuten
Prof. Thomas Mark Nemeth ist Professor für Ostkirchen an der Universität Wien und Priester der Ukrainischen Griechisch-katholischen Kirche. Dem Podcast "Mit Herz und Haltung" der Katholischen Akademie der deutschen Diözese Dresden-Meißen hat er ein Interview zum Ukraine-Krieg und den kirchlichen Hintergründen gegeben. Mit sehr markanten und sehr persönlichen Aussagen. So übt er etwa heftige Kritik an der Führungsebene der Russisch-orthodoxen Kirche, zugleich aber auch an "naiven" westlichen Theologen, die um der Ökumene Willen zu Moskau-freundlich sind. Studio Omega präsentiert den Podcast mit Prof. Nemeth als Gastbeitrag. Mehr Infos zur Podcast-Serie „Mit Herz und Haltung“ finden Sie unter: www.katholische-akademie-dresden.de/formate/podcast
Fotocredit:
okk-ktf.univie.ac.at
Fotocredit:
okk-ktf.univie.ac.at
30 Minuten
In den letzten Wochen war vor allem ein Thema in der katholischen Kirche vorherrschend: Der Missbrauchsskandal rund um den emeritierten Papst Benedikt XVI. Der Pastoraltheologe Paul Zulehner nannte das in diesem Zusammenhang erstellte Münchner Gutachten ein „Dokument der Versäumnisse“. Im Gespräch mit Udo Seelhofer erklärt Zulehner, was die schlimmsten Versäumnisse gewesen sind und wie man Missbrauch in der Kirche effektiv entgegentreten könne. In diesem Zusammenhang kommt Zulehner auch auf den Fall Hans Hermann Groër zu sprechen und erzählt, welche Konsequenzen damals in Österreich daraus gezogen wurden.
Bild: Pernsteiner/Kathpress
Bild: Pernsteiner/Kathpress
35 Minuten
Junge Jüdinnen und Juden besuchen den Geschichts- oder Religionsunterricht einer Schule und beantworten alle Fragen zum Judentum, die die Schülerinnen und Schüler haben. Genau das macht das Dialogprojekt „Likrat“ (deutsch: Auf jemanden zugehen) der jüdischen Gemeinde Wien seit 2015. Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in denen Jugendliche angstfrei alle Themen, das Judentum betreffend, ansprechen können, die sie interessieren. Viktor Zirelman ist ein „Likratino“, also einer jener jungen Menschen, welche die Schulen besuchen. Zirelman und Likrat-Projektverantwortliche Betty Kricheli erzählen mir im Online-Gespräch, mit welchen Fragen die SchülerInnen zu ihnen kommen, wie das Projekt entstand und wie sie sich fühlen, wenn auf Demonstrationen Coronaleugner Davidsterne mit der Aufschrift „Ungeimpft“ tragen.
Infos unter Likrat.at
Fotos:
Betty Krichel/Foto IKG Wien
Viktor Zirelman/ Foto Info Point Jewish Vienna
Infos unter Likrat.at
Fotos:
Betty Krichel/Foto IKG Wien
Viktor Zirelman/ Foto Info Point Jewish Vienna
15 Minuten
Am 17. Jänner feierten die Kirchen in Österreich den Tag des Judentums. Initiiert wurde dieser vor über 20 Jahren vom ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich. Die Katholische Privatuniversität Linz ging daher in einer Onlineveranstaltung der Frage nach, warum Jüdinnen und Juden in Österreich nach wie vor so viele antisemitische Anfeindungen erleben.
Veranstalter war das Christlich-jüdische Komitee OÖ.
Foto: Diana Polekhina via Unsplash.
Veranstalter war das Christlich-jüdische Komitee OÖ.
Foto: Diana Polekhina via Unsplash.