Wer glaubt, wird selig - Der Studio Omega-Religionspodcast Archiv
211 Episoden
1 Stunde 7 Minuten
Erzabt Korbinian Birnbacher steht seit 2013 dem Benediktinerstift St. Peter in Salzburg vor. Zudem ist er seit Anfang 2020 Vorsitzender der Österreichischen Ordenskonferenz. Im Podcast erzählt er sehr persönlich darüber, wie das so ist, im Kloster zu leben, wie die Mönche mit Corona umgehen, aber er nimmt etwa auch zur Missbrauchsproblematik in der Kirche Stellung und er denkt darüber nach, warum immer weniger junge Menschen den Weg in eine Ordensgemeinschaft finden.
32 Minuten
Der steirische evangelische Superintendent Wolfgang Rehner im Gespräch mit der jungen Musicaldarstellerin Anja Wendzel. Die aus Fürstenfeld stammende Künstlerin erzählt über ihren Werdegang, ihre Familie und welche Rolle Gott dabei spielt.
35 Minuten
Geschlossene Museen, Cafés und Restaurants: Im Zuge des zweiten Lockdowns hat sich der Alltag in Österreich wieder mehr in die eigenen vier Wände verlagert. In unserer heutigen Episode möchten wir sie aber zumindest virtuell auf eine Reise in die Vergangenheit einladen. Österreich im Jahr 1920: Der erste Weltkrieg ist noch nicht lange vorbei, auch die Habsburger-Monarchie ist Geschichte. Die erste Republik steckt noch in den Kinderschuhen und muss sich erst selbst finden. In dieser Zeit erhält ein junger Jurist einen historischen Auftrag: Hans Kelsen war an der Entstehung der österreichischen Verfassung maßgeblich beteiligt. Zum 100-jährigen Jubiläum stellt das Jüdische Museum Wien Kelsens Leben und Werk in den Mittelpunkt. Udo Seelhofer besuchte das Museum kurz vor dem Lockdown und sprach mit Ausstellungskuratorin Adina Seeger über den Menschen Hans Kelsen, wie die Idee zu einer Graphic Novel über ihn entstand und was ein Kanaldeckel am Wiener Zentralfriedhof mit ihm zu tun hat.
50 Minuten
Im Kaukasus tobt ein erbitterter Krieg um die Region Berg-Karabach zwischen Aserbaidschan und Armenien. Die Salzburger Wissenschaftlerin Jasmin Dum-Tragut war vor Ort. Sie erklärt die Hintergründe dieses Krieges, erzählt über ihre vielen erschütternden und bewegenden persönlichen Erlebnisse und auch über ihr Hilfsprojekt, das sie nun starten will, um den Kriegsopfern zu helfen.
53 Minuten
Der österreichische Sozialwissenschaftler und Publizist Thomas Schmidinger ist seit vielen Jahren im Orient unterwegs. Kaum jemand kennt etwa den Nordosten Syriens so gut wie er. Wie geht es den Christen in den von den Kurden dominierten Teilen Syriens, wie in jenem Gebiet unter der Kontrolle der Türkei und wie dort, wo islamistische Milizen das Sagen haben? - Schmidinger weiß mehr darüber. Und er hält auch mit seiner Meinung zu den westlichen Wirtschaftssanktionen gegen Syrien nicht hinter dem Berg und erklärt, warum sich die Kirchen und Christen im Westen mehr dafür engagieren sollten, dass es in Syrien zu einer Aussöhnung zwischen den Religionsgemeinschaften kommt.
41 Minuten
Durch die Coronakrise haben sich viele Pfarren mit der Frage befasst, wie sie ihre Gottesdienste den Menschen auch dann zugänglich machen können, wenn diese die Kirchen nicht besuchen können. Im Gespräch mit der Theologin Viera Pirker von der Universität Wien – ihr Forschungsschwerpunkt betrifft Kirche und Digitalisierung – erklärt mir diese, welche Vorteile die digitale Welt den Kirchen bieten kann. Außerdem befassen wir uns mit einem hierzulande recht neuen Phänomen,das in den USA seinen Anfang nahm: Den Christfluencern. Das sind Menschen, die ihre religiösen Botschaften mit Kanälen wie YouTube oder Instagram verbreiten. Zu den bekanntesten zählen die PräsentantInnen der Global Video Church wie zum Beispiel Li Marie, oder andere Kanäle, wie jener von Pastor Gunnar Engel.
28 Minuten
Wer an pflegende Menschen denkt, denkt meistens an ältere Menschen, also zum Beispiel an ältere Ehepaare, von denen ein Partner pflegebedürftig ist. Über Kinder und Jugendliche, die einen Elternteil pflegen müssen wird hingegen kaum berichtet. Das Projekt Superhands von den Johannitern hilft diesen jungen Menschen. Wie, das erklärte die Gründerin und langjährige Leiterin der Pflegedienste der Johanniter, Anneliese Gottwald, in diesem Gespräch mit Udo Seelhofer zum Tag der pflegenden Angehörigen am 13. September.
34 Minuten
Am 14. September 2020 begeht Kardinal Christoph Schönborn sein 25-jähriges Jubiläum als Erzbischof von Wien. Markante Ansagen, wichtige Botschaften und zeitlos gültige Bemerkungen des polyglotten und zugleich um die Erzdiözese Wien sehr bemühten Kardinals zum Nachhören.
23 Minuten
Wer an handgeschriebene Bibeln denkt, der denkt nicht selten an Mönche, die im Mittelalter im Skriptorium ihres Klosters sitzen und in kunstvoller Arbeit Bibelseiten abschreiben. Dass es so etwas auch in unserer Zeit und nicht nur hinter klösterlichen Mauern möglich ist, wird derzeit in der Schweiz bewiesen. Der Schweizer Theologe Uwe Habenicht hatte zwei Tage vor Beginn des Lockdowns eine Idee: Die Menschen sollten während des Lockdowns von zuhause aus Kapitel der Bibel abschreiben und einschicken. Im Gespräch mit Udo Seelhofer erzählt Habenicht, wie es zu der Initiative kam, wie diese umgesetzt wurde und erklärt außerdem, was genau "Freestyle Religion" ist. Infos zur Coronabibel gibt es ab Ende September unter www.coronabibel.ch
22 Minuten
"United not absorbed" - Vereint, nicht absorbiert: So lautet der Titel von Daniel Sepers neuem Buch. Das Thema: Anglikanische KatholikInnen. Dabei handelt es sich um ehemalige AnglikanerInnen, die zum Katholizismus konvertiert sind. Sie feiern ihre Messen nach anglikanischem Ritus. Vormals anglikanische Priester dürfen - sofern sie es vor ihrer Konvertierung bereits waren - verheiratet bleiben. Im Gespräch mit Udo Seelhofer erzählt Seper, wieso das möglich ist und aus welchen Gründen sich manche AnglikanerInnen entscheiden, zu konvertieren. Foto: Seper SEPER, Daniel: "United not absorbed. Geschichte und Gottesdienst der Katholiken anglikanischer Tradition", LIT-Verlag, Wien 2020, €48,97.
37 Minuten
Ihr im Kösel Verlag erschienenes Buch trägt den Titel „Trotzdem! Wie ich versuche, katholisch zu bleiben“. Die römisch katholische Kirche habe derzeit kein gutes Image, sagt die deutsche Journalistin und Autorin Christiane Florin. Das liege unter anderem am Umgang mit sexuellem Missbrauch und der Rolle der Frauen in der Kirche. Dennoch sei sie katholisch sozialisiert und die Kirche könnte auch anders sein. Im Gespräch mit Udo Seelhofer erzählt Florin unter anderem, warum sie in Bezug auf das katholisch sein eine innere Zerrissenheit fühlt, wie die Menschen auf ihre Bücher reagieren und wie sie die Bewegung Maria 2.0 sieht. Foto: Antje Siemon FLORIN, Christiane: "Trotzdem! Wie ich versuche, katholisch zu bleiben", erschienen im Kösel Verlag, März2020, €20.
40 Minuten
Wie kann ich die Verantwortlichen in den Pfarren für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen sensibilisieren? Wohin kann ich mich wenden, wenn ich bemerke, dass jemand bei Kindern und Jugendlichen Grenzen überschreitet oder ich selbst Opfer eines Übergriffs werde? Sabine Ruppert ist seit März 2020 die neue Leiterin der Stabsstelle für Missbrauchs- und Gewaltprävention, Kinder und Jugendschutz der Erzdiözese Wien. Im Gespräch mit Udo Seelhofer beantwortet Ruppert nicht nur die oben genannten Fragen, sondern auch, welche strukturellen Probleme Organisationen wie die Kirche in Sachen Kinder- und Jugendschutz haben und welche Parallelen es da zwischen Kirche und Pflegebereich gibt. Nähere Infos gibt es unter www.hinsehen.at
44 Minuten
Welche Bedeutung hat die Shoah für junge Menschen in Österreich? Welche Rolle spielt der Israel-Palästina-Konflikt für sie? Wie erleben diese den Besuch von KZ-Gedenkstätten? Welche Bilder von Jüdinnen und Juden herrschen bei Jugendlichen hierzulande vor? Mit diesem Thema befasst sich die Historikerin Bernadette Edtmaier in ihrer Dissertation, die heuer vom Theodor Körner Fonds im Bereich Geistes- und Kulturwissenschaften ausgezeichnet wurde. Edtmaier befragte insgesamt 330 Jugendliche in Oberösterreich und Salzburg. Im Gespräch mit Sandra Knopp erzählt Edtmaier auch, welche Bilder von jüdischen Menschen sie im Kopf hatte, als sie im Alter der Befragten war.
47 Minuten
Er ist YouTuber, Maler, Rapper und Mönch. Seine Kappe gehört genauso zu ihm, wie sein Habit, die Musik ist sein ständiger Wegbegleiter. Pater Sandesh Manuel ist Franziskanermönch und ein Fan von Metallica und Falco. Seit er in Wien lebt, rappt und singt er auch auf Deutsch. Das sei eine gute Sprachübung, wie er Sandra Knopp und Udo Seelhofer im folgenden Gespräch verrät. Außerdem sprechen wir mit ihm über den Unterschied zwischen österreichischem und indischem Humor, sein Leben im Konvent und wie er darauf reagiert, wenn er mit rassistischen Ressentiments konfrontiert ist. YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCAisf4KcQ34jnFHAIsKdWjw Lieder: "Unterschätze nicht, was du kannst" & "Wir gewinnen Corona Rap" Folgt uns auf Facebook, Instagram und Twitter! Foto: Tobias Bosina/Vocation Music Award
29 Minuten
Seit Jänner 2018 ist Sandra Szabo Moderatorin der ORF-Religionssendung Orientierung. Szabo, die vor ihrem Wechsel 2014 in die Redaktion von Orientierung Redakteurin in der Ö1 Abteilung Religion war, erzählt im Gespräch mit Udo Seelhofer, was sich durch Corona an der Produktion der Sendung geändert hat und worin für sie die größte Umstellung vom Radio zum Fernsehen lag. Außerdem spreche ich mit Szabo, die auch Kursleiterin der Katholischen Medien Akademie ist, worauf sie bei jungen Journalistinnen und Journalisten wert legt. Fotocredit: ORF/Günther Pichlkostner Sendung Orientierung