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Wer glaubt, wird selig - Der Studio Omega-Religionspodcast Archiv

211 Episoden
40 Minuten
"Seinen Kindern" schenkte er Geborgenheit in ungewissen Zeiten: In Frankreich kümmerte sich der Wiener Pädagoge Ernst Papanek um 283 jüdische Kinder, deren Eltern sie zum Schutz vor den Nationalsozialisten dorthin geschickt hatten. Als er im September 1940 in die USA emigrierte, engagierte Papanek sich dafür, dass die Kinder nachkommen konnten. Obwohl er in der österreichischen Sozialdemokratie vernetzt war, in den USA als Pädagoge erfolgreich war und viele Kinder vor der Verfolgung durch die Nazis bewahrte, ist Ernst Papanek heute eher unbekannt. Das will die Historikerin Lilly Maier mit ihrem neuen Buch ändern. Der Titel: "Auf Wiedersehen Kinder." Die 29-jährige begab sich auf eine historische Spurensuche und zeichnet ein lebendiges Bild des Revolutionärs, Reformpädagogen und Retters jüdischer Kinder. Infos unter: ernst-papanek.at Foto: Papanek Familienarchiv
16 Minuten
Mit einer ökumenischen Gebet- und Kunstaktion sind junge Christinnen und Christen unterschiedlicher Konfessionen am Sonntag, 7. Februar, in Wien für eine "ehrliche, menschenfreundliche Asylpolitik" und die Evakuierung der Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln eingetreten. Sie können den Umgang mit Flüchtlingen in den griechischen Lagern nicht mehr mit ihrem Glauben vereinbaren. Mit der Initiative soll die österreichische Regierung zu einem Umdenken bewogen werden. Die Aktion wird auch an den kommenden Sonntagen fortgesetzt. Desirée Prammer war beim ersten Gebet dabei.
31 Minuten
Extreme Armut, Perspektivenlosigkeit und falsche Versprechungen: Die Hoffnung auf ein besseres Leben bewegt Frauen dazu ihre Heimat zu verlassen: Doch oft geraten sie in finanzielle Abhängigkeit und leben in ausbeuterischen Beziehungen. Einige werden zur Prostitution gezwungen, manche sogar von der eigenen Familie. Seit mehr als 20 Jahren unterstützt die Franziskanerin Anna Mayrhofer im Rahmen der Initiative „Solwodi“ Frauen, die Opfer von Menschenhandel, sexueller Gewalt und Ausbeutung geworden sind. „Solwodi“ steht für „Solidarity with women in distress“ zu Deutsch: „Solidarität mit Frauen in Not.“ In Wien betreibt die Initiative seit mehreren Jahren eine Beratungsstelle, in einer Schutzwohnung finden Frauen und ihre Kinder eine temporäre Bleibe. Wie die Frauen neue Perspektiven entdecken und wie die Corona-Krise das Zusammenleben in dieser besonderen Wohngemeinschaft verändert hat, erzählt die Ordensfrau im folgenden Gespräch mit Sandra Knopp, das diese anlässlich des Weltgebetstages gegen Menschenhandel am 8. Februar 2021 mit ihr führte. Fotocredit R. Sigl (rechts Anna Mayrhofer)
31 Minuten
In der vorherigen Episode haben wir Ihnen die berührende Geschichte von Marcello Martini erzählt. Mit 14 Jahren überlebte er drei Konzentrationslager. Vor seinem Tod verfügte er, dass ein Teil seiner Asche auf dem ehemaligen KZ-Gelände von Hinterbrühl bestattet wird. Ein Zeichen der Vergebung. Im Buch „Mit 14 Jahren im KZ“, dass sein Freund Pater Jakob Mitterhöfer über ihn geschrieben hat, lebt seine Geschichte weiter. Um das Gedenken geht es auch im folgenden Beitrag. Denn es gibt immer weniger Zeitzeugen und Zeitzeuginnen, die aus erster Hand über ihre Erfahrungen sprechen können. Aufgezeichnete Gespräche mit Holocaust-Überlebenden und Gedenkorte spielen eine zentrale Rolle in der Erinnerungskultur. Ein Gedenkort mit einer spannenden Entstehungsgeschichte befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers in Hinterbrühl. Welche Widerstände es zu überwinden galt und wie der Gedenkort heute angenommen wird, erzählt der Furche-Herausgeber, Autor und Journalist Heinz Nußbaumer. Das Buch "Mit 14 Jahren im KZ. Das Leben des Marcello Martini" von P. Jakob Mitterhöfer ist in der Pfarre (nach und vor den Gottesdiensten bzw. im Pfarrbüro), im Bürgerservice des Gemeindeamtes, in der Trafik und in der Buchhandlung Kral (Mödling und St. Gabriel) erhältlich. Der Erlös aus dem Verkauf des Buchs kommt der Pfarre Hinterbrühl zur Erhaltung der KZ-Gedenkstätte zugute.
41 Minuten
Ich wünsche mir einen Zauberstab, um drei Worte für immer auszulöschen: Hass, Gewalt und Rache. - Diese Worte stammen von Marcello Martini. Als Jugendlicher überlebte er drei Konzentrationslager. Mit seinem letzten Willen setzte er ein Zeichen für Vergebung und Versöhnung. Marcello wünschte sich, dass ein Teil seiner Asche auf dem ehemaligen KZ-Gelände von Hinterbrühl beigesetzt wird. Das geschah im Oktober 2020. In einer feierlichen Zeremonie wurde auch ein Gedenkstein zu seinen Ehren enthüllt. Ermöglicht hat das der Einsatz von Pater Jakob Mitterhöfer. Der Altpfarrer der Marktgemeinde Hinterbrühl war ein enger Freund von Marcello Martini. In seinem Buch "Mit 14 Jahren im KZ" lässt MItterhöfer die Geschichte seines Freundes weiterleben.

 

Foto: Steyler Missionare
27 Minuten
TikTok, Instagram, YouTube, Twitter & Facebook: Vor allem junge Menschen konsumieren diese Medien nicht nur, sie stellen selbst häufig Inhalte online. Wie spielt sich das religiöse Leben junger Menschen on- und offline ab? Dieser Frage geht das Projekt „Young Believers Online“ - kurz „YouBeOn“ - geht dieser Frage nach. Udo Seelhofer hat sich in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften mit Projektleiterin Astrid Mattes getroffen. Im Gespräch mit der Politik- und Religioswissenschaftlerin geht es um die Fragen, was die Kirche von den „Sinnfluencern“ lernen, wie sie ihre Botschaft moderner präsentieren kann und warum das nicht gleich bedeutet, dass Papst Franziskus nun jeden Tag sein Frühstück posten muss. Am Beginn erzählt Mattes, worum es bei „YouBeOn“ genau geht. Nähere Infos unter: www.youbeon.eu Foto: ÖAW/Klaus Pichler
34 Sekunden
 ACHTUNG: Aufgrund der aktuellen Kontroversen rund um Wilhelm Buntz ist diese Folge bis auf weiteres offline, bis wir die gegen ihn geäußerten Vorwürfe überprüfen konnten. Siehe auch: https://www.idea.de/artikel/der-bibelraucher-wer-ist-wilhelm-buntz-wirklich

Solltet ihr Hinweise bezüglich der Vorwürfe haben, schickt sie bitte an udoseelhofer426@msn.com.
18 Minuten
Weihnachtsgedanken 2020 von Kardinal Christoph Schönborn, Bischof Michael Chalupka, Diakoniedirektorin Maria Katharina Moser, Caritaspräsident Michael Landau, Landessuperintendent Thomas Hennefeld, Superintendent Stefan Schröckenfuchs und Metropolit Arsenios.
44 Minuten
Kardinal Christoph Schönborn im großen Weihnachtsinterview über die Coronakrise, wichtige gesellschaftspolitische Fragen und seine persönliche Weihnachtsmeditation 2020.
55 Minuten
Der Grazer Bibelwissenschaftler Prof. Christoph Heil erläutert die historischen Wurzeln aber vor allem auch die theologische Bedeutung der biblischen Texte zur Geburt Jesu. - Eine spannende biblische Entdeckungsreise zum Ursprung von Weihnachten.
58 Minuten
Caritas-Präsident Michael Landau hat eine lange Liste mit Hausaufgaben, die es zu erledigen gilt, damit auch in Zukunft ein Leben ohne existenzielle Sorgen für möglichst viele Menschen in Österreich und darüber hinaus möglich sein wird. Landaus Weihnachtsbotschaft 2020 ist ermutigend und anspruchsvoll zugleich – denn es kommt auf jeden einzelnen an, wie wir die Corona-Krise meistern werden.
27 Minuten
Das Dommuseum Wien zeigt in seiner neuen Ausstellung „Fragile Schöpfung“ die vielfältige Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt. Im Gespräch mit Sandra Knopp und Udo Seelhofer erklärt Museumsdirektorin Johanna Schwanberg, warum das Thema gerade jetzt besonders treffend ist und warum die Kunst- und Kulturszene gerade jetzt Unterstützung braucht. Foto (c) eSeL.at - Lorenz Seidler
24 Minuten
Diakoniedirektorin Maria Katharina Moser in einem adventlichen Podcast über Hoffnung trotz schwierigen Coronazeiten, wichtige aktuelle gesellschaftspolitische Anliegen und ihren heurigen größten Weihnachtswunsch. Fotocredit: Simon Rainsborough
15 Minuten
Wie läuft der Arbeitsalltag in einem Hospiz in Zeiten von Corona? Können Angehörige weiterhin die dortigen Gäste besuchen? Dürfen Ehrenamtliche weiterhin im Hospiz arbeiten? Über diese und andere Fragen hat Udo Seelhofer sich mit Andrea Schwarz, Bereichsleiterin im Caritas Socialis Hospiz Rennweg in Wien unterhalten. Zunächst geht es um die Frage, wie sich der Alltag im Hospiz für Personal, Gäste und Angehörige verändert hat.
22 Minuten
Seit sieben Jahren ist die Journalistin, Filmemacherin und evangelische Theologin Renata Schmidtkunz die Stimme der Ö1-Sendung "Im Gespräch". Die Liste ihrer GesprächspartnerInnen ist lang und umfasste schon Persönlichkeiten wie den katholischen Theologen Johann Baptist Metz, den Ökonom Ewald Nowotny und die ehemalige Politikerin und Juristin Heide Schmidt. Im Interview mit Désirée Prammer erzählt Renata Schmidtkunz, wie ein tiefsinniger Austausch entstehen kann. Prammer absolviert gerade den Kurs "Beruf Journalist" an der Katholischen Medien Akademie. Sie hat mit der langjährigen ORF-Journalistin auch darüber gesprochen, was sie geprägt hat und was für sie fundierten Religionsjournalismus ausmacht. Fotocredit: Lukas Beck/edition a