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JUNG Talk Archiv

246 Episoden
35 Minuten
The future is changing faster than ever, whether through technological progress or unforeseen events such as the global corona pandemic. This has shown that designing a building is much more than just the aesthetic and functional parameters. Since its foundation over 30 years ago, UNStudio has always taken a different approach. With an experimental and architectural approach that has been refined over the years – from the master plan to the design object. The task of designing a completely new district in a grown european city is rarely offered nowadays. A great opportunity to look into the future viability of cities and their parameters. In today’s podcast episode we are talking about how architecture and urban planning can make people healthier and happier with our guest Ben van Berkel from UNStudio.
45 Minuten
„Vieles, was heute gebaut wird, ist charakterlos.“ Liegt es an der undankbaren Rolle des Architekten an der Schnittstelle zwischen verschiedenen, teils widersprüchlichen Interessenslagen? Oder dem mangelnden Interesse der Nutzer an einer zukunftsfähigen Umwelt? Oder haben wir einfach verlernt miteinander zu sprechen? Zu abstrakt, zu komplex sind die Erklärungen der Planer, zu leer die Geschichten, die das Bauwerk seinen Betrachtern und Bewohnern erzählen kann? Wir brauchen neue Wege um über Architektur zu diskutieren. Wie diese aussehen können, darüber sprechen wir mit Christian Heuchel in unserem Podcast.
33 Minuten
Internationale Bauausstellungen stehen seit über 100 Jahren für Innovation und Experiment. Die erste und wohl spektakulärste Werkbundausstellung fand 1927 unter dem Titel »Die Wohnung« in Stuttgart statt: Neben der Siedlung auf dem Weissenhof mit ihren 21 Musterhäusern präsentierte sie auf einem Messegelände in der Stuttgarter Innenstadt einer halben Million Besuchern modernes Design, zeitgenössische Materialien und neueste Technik. 100 Jahre später wird es 2027 wieder eine IBA in Stuttgart geben. Doch die heutigen Fragestellungen sind komplexer. Angefangen bei der Frage des gesellschaftlichen, technologischen und ökologischen Wandels und dessen Auswirkung auf die Stadtregion Stuttgarts bis zur Frage wie Bauten und Infrastrukturen zukunftsfähiger und lebenswerter gestaltet werden können. Wie man so ein Projekt strukturiert und über den Zeitraum von 10 Jahren mit Leben füllt, darüber sprechen wir heute mit Andreas Hofer, künstlerischer Intendant der IBA27, Stuttgart in unserem Podcast.
34 Minuten
Thinking about the future of our cities, we have to admit that it is no longer about iconographic architecture, but rather about the social responsibility of architects and urban planners. What shapes a sustainable environment? How can spaces be developed - from urban areas to private retreats - so it becomes better for the people to use and live in it? How do we bring human scale back into the city and what design tricks can we use to involve people more? In today’s podcast episode we talk about what makes people happy and how architecture can influence people and society with our guest Benedetta Tagliabue from Miralles Tagliabue EMBT.
43 Minuten
Unsere Welt befindet sich im Umbruch. Klimawandel, schwindende Ressourcen, demografischer Wandel sowie sich verändernde Anforderungen an Mobilität bestimmen die gesellschaftlichen und politischen Debatten. Auf der anderen Seite entstehen durch die Dynamik der Transformation innovative Möglichkeiten neue Materialien und Fertigungsprozesse voran zu treiben. Gleichzeitig dämmert uns, dass wir die Art, wie wir leben, ändern müssen, um auch zukünftigen Generationen die gleichen Lebensbedingungen zu ermöglichen. Die Bewegung „Fridays for Future“ ist das Symbol der Sehnsucht nicht nur über ökologische, sondern auch über gesellschaftliche Alternativen nachzudenken. Um Mensch, Raum und Umwelt wieder in Einklang zu bringen. Über die Frage wie diese Alternativen aussehen können um unseren Lebensraum langfristig resilient und zugleich „schön“ zu machen, sprechen wir mit Martin Haas von haascookzemrich Studio 2050.
29 Minuten
„Hospitality“ ist der Schlüsselbegriff für das Konzept, das hinter dem Neubau des Bettenhauses der Waldkliniken Eisenberg steht. In dem englischen Begriff für Gastfreundschaft verbirgt sich nicht nur das Wort „Hospital“ – also Krankenhaus, sondern auch das griechische Wort „Hospis“ für Gast. Denn eigentlich funktioniert der Neubau wie ein Hotel und die Patienten sind Gäste – ein außergewöhnliches Konzept für ein kommunales Krankenhaus. Auch die Architektur und das Design ist Teil der ganzheitlichen Planung – von der Entscheidung für einen Holzbau bis zur Espressotasse mit dem eigens für den Neubau kreierten Logo. Am 10. September 2020 wurde das Bettenhaus vom Thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow eingeweiht, ab dem 31. Oktober werden die ersten Patienten zu Gast sein. Über dieses Leuchtturmprojekt und weitere Ansätze sprechen wir heute im Podcast mit unseren Gästen Stefan Opitz und Katja Schober von HDR, die als Architekten dieses außergewöhnliche Projekt begleitet haben.
32 Minuten
Die google-Suche nach dem Wort Building Information Modeling ergibt 11.400.000 Treffer. Ergänzt durch die Fragen „Was ist BIM?“ und „Chancen und Risiken“. Dies ist auf den ersten Blick erstaunlich, denn inzwischen ist bei vielen Planern angekommen, dass digitale Technologien zur Kostentransparenz, Effizienz und Termintreue beitragen können, weil Kosten und Risiken einfacher, früher und präziser ermittelt werden können. Auch sorgt die Verfügbarkeit von Daten und Informationen für alle am Bauprojekt Beteiligten für Transparenz und Vernetzung. Als eines der ersten Büros in Deutschland setzen Nattler Architekten seit 2007 Building Information Modeling für flexible Architektur und effektive Prozesse ein. Über ihren Ruf als “BIM-Power-User“ und die Herangehensweise des Büros, darüber sprechen wir heute mit unserem Gast Thomas Höxtermann.
39 Minuten
Unsere Innenstädte haben ein riesiges Problem: ihre Monotonisierung. Waren es erst die hohen Mieten, kam dann das Online-Geschäft hinzu, das den stationären Handel immer stärker bedroht. Die Folgen sind große Handelsketten und multinationale Marken, die ein austauschbares Bild erzeugen – mit fatalen Folgen für das Stadtbild und den Einzelhandel. Anfang des Jahres wurde die Studie „retail in transition“ veröffentlicht, die nicht nur in der Fachwelt Aufmerksamkeit erregte. Sie stellt unterschiedliche Stadt-Szenarien dar, die das Büro caspar. weltweit im Austausch mit Zukunftsforschern, Wissenschaftlern und Stadtplanern entwarf. Sie scheinen für die Zeit nach der Krise wie gemacht. Welche Perspektiven sich daraus für die Stadt ergeben, darüber haben wir mit unserem Gast Caspar Schmitz-Morkramer gesprochen.
29 Minuten
In Gedanken frei Der Begriff der Begrenzung ist aktuell wieder ein Thema, wir sprechen in Zeiten der Pandemie von „social“ und „physical“ distancing, dem Spagat zwischen dem Abstand halten voneinander, ohne die menschliche Nähe zu verlieren. Über die Frage wie viel Nähe aber auch Distanz der Mensch braucht, darüber sprechen wir heute mit Monika Lepel von LEPEL & LEPEL Köln in unserem Podcast.
25 Minuten
Der Strukturwandel im Handel – vom stationären Laden zum Onlinehandel – wirkt sich auf die Funktion der Innenstadt und damit dem gesamten Gefüge des Zentrums aus. Der Immobiliendruck ist riesig, lokale Geschäfte werden verdrängt und durch die immer gleichen Ketten ersetzt. Gleichzeitig verbrauchen wir viel zu viel Fläche, ein Großteil davon an den Stadträndern, für Einfamilienhaussiedlungen und Gewerbegebiete. Auf der grünen Wiese baut es sich leichter als im Bestand. Dann kam die Corona-Pandemie und bis dato waren lebendige Innenstädte von heute auf morgen gespenstisch leer. Was für eine Chance sich hier bietet, darüber sprechen wir in dieser Podcastfolge mit Jan und Benjamin Wirth.
32 Minuten
Durchschnittlich 7,3 Tage ist die Verweildauer von Patienten in deutschen Krankenhäusern, im Vergleich zu den 1990er-Jahren hat sich die Zahl fast halbiert. Dies liegt zum Teil an der Verbesserung der diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen, an der Umstrukturierung des deutschen Gesundheitssystems, aber eben auch an der Art und Weise wie heute Bauten für die Gesundheit gedacht und umgesetzt werden. Um der Zukunft gerecht zu werden, bedarf es neutraler, flexibler Lösungen. Zugleich ist es enorm wichtig ein positives Umfeld zu schaffen, für die Genesung der Patienten, aber auch für die Ärzte und das Pflegepersonal. Aus aktuellem Anlass kommt noch eine neue Komponente hinzu – gesundheitliche Versorgungsstrukturen in kürzester Zeit und maximaler Flexibilität umzusetzen. In unserem heutigen Podcast ist Barbara Schott von Heinle Wischer und Partner zu Gast und wir sprechen gemeinsam über das „Bauen für die Gesundheit“ und ihre Leidenschaft dafür.
45 Minuten
Der Traum vom Fußball-Olymp wäre fast in der ersten Runde des Wettbewerbs für die DFB Akademie in Frankfurt am Main gescheitert. Der Legende nach hat Oliver Bierhoff persönlich das Modell zurückgeholt, der Rest ist Geschichte. Das Büro kadawittfeld konnte den Wettbewerb für sich entscheiden, 2018 erfolgte der Spatenstich für den Neubau und ohne Corona hätte diesen Sommer das Richtfest stattgefunden. Unter dem Motto „Alles unter einem Dach“ finden verschiedene Nutzungen im Gebäude einen zentralen Standort – von A wie Athletenzimmer bis Z wie Zentralverwaltung. 428 Mitarbeiter – vom Juristen bis zum Pfleger der Tartanbahn – werden hier einziehen und daran arbeiten den deutschen Fußball an der Spitze zu halten. Wir haben heute Kilian Kada vom Büro kadawittfeldarchitektur zu Gast in unserem Podcast und wir sprechen über Fußball… und mehr…
17 Minuten
Bis 2021 wird am Alexanderplatz in Berlin das zum Teil unter Denkmalschutz stehende Ensemble um das Pressehaus sein zweites Leben beginnen. Zum Zeitpunkt der Planung 1970 bis 1973, sollte das 16-stöckige Gebäude die Neugestaltung des Alexanderplatzes mitprägen. Die im Laufe der Jahre überformte Fassade wird nach der Planung von gmp im Duktus der Originalfassade mit einer prägnanten „Brise-Soleil“ rekonstruiert. Im bewussten Kontrast dazu, entsteht mit dem Neubau „New Podium“ ein zeitgenössischer Baukörper, der das Ensemble in eine neue Zeit katapultiert. Über die Strategien zum "Weiterbauen", sprechen wir mit Markus Pfister vom Büro gmp.
33 Minuten
The Scandinavian countries are a model for us in many ways, from business to education. We find a design culture anchored in society, where the size of the objects does not matter. Regardless of whether it is a public space, a building, a piece of furniture or a luminaire for example, there is a discussion about context, appearance and also usability. The Scandinavians obviously have a different "recipe" for perceiving their environment, but also for designing it. In today’s podcast episode we talk about where that comes from with our guest Julian Weyer from CF Møller.
24 Minuten
So einfach die Handlung des Zuhörens erscheint, so komplex ist sie. Jeder kennt den Spruch „Zum einen Ohr rein, zum anderen raus“. Denn Hören ist noch nicht zuhören. Auch gilt es die eigene Position zu definieren – ist man in der Rolle des Akteurs oder doch der des Zuhörers? Was das Zuhören im Arbeitsleben von Elke Reichel und Peter Schlaier mit der Architektur zu tun hat, darüber sprechen wir in diesem Podcast.
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