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Episoden

27 Minuten
Athens is a city full of contradictions. Planned and chaotic at the same time. Monumental and improvised. Historically layered and constantly transforming. It is exactly between these opposites that the master thesis Brave New Axis by Spyridon Loukidis, Markos Georgios Sakellion and Georgios Thalassinos from the National Technical University of Athens unfolds. The three architects received the prestigious EUmies Young Talent Award 2025 for their work — one of the most important European awards for emerging architects, presented during the Venice Biennale. Their project begins with a nearly forgotten historical axis running through the center of Athens. But instead of understanding the city as a rigid geometric order, they reinterpret Athens as a network of relationships, fragments, atmospheres and public spaces. Their work moves somewhere between urban design, architectural theory, collage, political vision and spatial storytelling. The drawings recall Archigram, Superstudio and radical architectural visions — while simultaneously addressing very real issues such as public space, housing, urban voids and the future of European city centers. Today, we talk with them about Athens, urban fragments, new strategies for European cities and why architecture today may be less about objects and more about relationships.
37 Minuten
Der Name klingt beinahe beiläufig: „Hell und freundlich“. Doch hinter dem Kölner Büro steckt weit mehr als klassisches Interior Design. Seit über 20 Jahren entwickelt das Team Arbeitswelten, die die Unternehmenskultur sichtbar machen sollen – lange bevor Möbel ausgesucht oder Farben definiert werden. Denn für sie beginnen die entscheidenden Fragen oft schon vor dem Mietvertrag: Wie arbeiten Menschen eigentlich zusammen? Warum kommen sie noch ins Büro? Und wie entstehen Räume, die Identifikation schaffen statt Austauschbarkeit? Ob historische Industriehallen, denkmalgeschützte Bestandsgebäude oder komplexe Unternehmensstrukturen – hell und freundlich versteht Innenarchitektur nicht als Oberflächengestaltung, sondern als strategisches Werkzeug zwischen Atmosphäre, Kommunikation und Organisation. In dieser Podcast-Episode sprechen wir mit Patricius Schalkwijk und Teresa Senft über die Zukunft des Büros, Phase 0, „Beamtenmuff“, die Psychologie privater Bauherren und darüber, warum gute Räume heute vor allem eines können müssen: Menschen zusammenbringen.
35 Minuten
„Nicht alles, was trendy erscheint, altert gut.“ Kaum ein Satz beschreibt die Haltung von Sergei Tchoban besser. Seine Architektur denkt in Zeiträumen statt in Trends: Sie ist präzise, materialbewusst und geprägt von einem tiefen Interesse daran, wie Gebäude Teil einer Stadt werden – und es bleiben können. Im JUNG Talk Podcast sprechen wir mit Sergei Tchoban über nachhaltiges Bauen zwischen Holz, Bestand und Ressourcenschonung, über Materialien, die altern dürfen, und über die Frage, warum Dauerhaftigkeit heute vielleicht radikaler ist als permanente Neuerfindung. Es geht um Architektur als Weiterbauen, um Leichtigkeit und Atmosphäre, um das Verhältnis von Bestand und Gegenwart sowie um Gebäude, die mehr sein wollen als nur kurzfristige Bilder. Außerdem sprechen wir über das Museum für Architekturzeichnung, die Handskizze als Denkwerkzeug und die Veränderung des architektonischen Entwerfens im Zeitalter von KI.
35 Minuten
Jan Kampshoff betrachtet Architektur nicht als abgeschlossenes Objekt, sondern als offenen Prozess. Mit seinem Büro modulorbeat bewegt er sich seit vielen Jahren zwischen Architektur, Kunst, Stadtforschung und kultureller Praxis. Ob Freihaus MS, temporäre Interventionen im öffentlichen Raum, Zwischennutzungen, Installationen oder experimentelle Lehrformate – es geht immer um die Frage, wie Räume Austausch ermöglichen, Konflikte sichtbar machen und gesellschaftliche Transformation begleiten können. Auch in der Lehre sucht er nach offenen, kollaborativen und experimentellen Formaten jenseits der klassischen Architekturlehre. ⁠Im JUNG Talk Podcast sprechen wir heute mit Jan Kampshoff über Verhandlungsräume, temporäre Architektur, kollektive Prozesse, die Schönheit des Unfertigen und die Frage, ob die Welt vielleicht längst gebaut ist.⁠
30 Minuten
Für KO/OK beginnt Architektur nicht mit einem Bild, sondern mit Material, Konstruktion und Nutzung. Seit der Gründung im Jahr 2016 arbeiten Fabian Onneken und Jan Keinath zwischen Leipzig und Tübingen an Projekten, die nicht laut, sondern wirksam sein wollen – im Alltag, im Bestand und im öffentlichen Raum. Ihre Architektur entsteht aus dem Handwerk, dem genauen Blick auf Materialität und der Frage, wie Gebäude altern, genutzt und verändert werden können. KO/OK interessiert weniger der Ausnahmefall als das, was tragfähig ist: räumlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Gebäude sollen sich aneignen lassen, Wandel zulassen und im besten Fall über Generationen Bestand haben. 2026 wird das Büro zehn Jahre alt – ein guter Moment, um innezuhalten und die eigene Haltung neu zu definieren. Was das konkret bedeutet, warum eine Kegelbahn zum Schlüsselprojekt wurde und weshalb Wirtschaftlichkeit für KO/OK kein Widerspruch zur Gestaltung ist, darüber sprechen wir heute mit Jan Keinath und Fabian Onneken in unserem Podcast.
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Über diesen Podcast

Worüber spricht man, wenn JUNG und Architektur in einem Satz aufeinandertreffen? Über Farbe, Form und Architektur. Materialität, Stil und Begegnung. Aber auch über Nachhaltigkeit und Fragestellungen innerhalb des täglichen Baugeschehens – zwischen Planern, Architekten, Bauherren, Partnern und Interessierten. Die JUNG Architekturgespräche sind kein Format nur für Experten. Die regelmäßige Veranstaltungsreihe steht für rege Diskussion und Netzwerk zu pulsierenden Themen der Architektur in angenehmer Atmosphäre. In der nationalen als auch internationalen Architekturszene ist der aktuelle Dialog mittlerweile zu einem festen Bestandteil der internationalen Baukultur avanciert. Unsere Diskussionsreihe hat das Bestreben, den fachlichen Dialog an eine Vielzahl der Teilnehmer heranzutragen, denen virulente Themen des baukulturellen Alltags ein Anliegen sind. Nun möchten wir die Architekturgespräche für Euch hörbar machen, egal wo, egal wann … Wir, das sind Dijane Slavic, Nicole Heptner und Wiebke Becker. Bei JUNG sind wir für die nationale und internationale Architekturkommunikation zuständig, und wer weiß, vielleicht sind wir uns ja bereits persönlich bei den JUNG Architekturgesprächen begegnet.
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„JUNG Talk“

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