Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Und dann kam Punk Archiv

274 Episoden
2 Stunden 46 Minuten
In dieser Folge setzen sich Christopher und Claude ohne Gäst*in zusammen und reden sich einmal quer durch das musikalische Universum, von Herford Hardcore bis Solar-Punk und zurück in den Keller nach Erfurt.

Los geht’s mit euren Einsendungen (danke dafür
1 Stunde 54 Minuten
Christopher & Jobst im Gespräch mit Lee. Wir reden über Heimat, Bärte wachsen, eine Band-Familie verlassen, The Island in Houston Tx, The Who ohne Keith Moon, "Condition Red" von den Red Rockers, rustikale Eindrücke von Kaiserslautern, das Glockencafé, der bodenständige Punkrock der Toten Hosen, Ian MayKaye ist schuld an allem, drei Leute - fünf Bands, Platinen löten, einmal die Woche bei der Polizei melden, es gibt keinen Ersatz für Musik, auf keinen Fall nur alte Songs spielen wollen, die neue Band FUMO., das kommende Buch "I was Born", seine Zeit ernster nehmen, uvm

Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lied, das Lee an seine Zeit in den USA erinnert: ANGRY SAMOANS - Gas Chamber

2) Ein richtig guter deutscher Punk/HC-Song: PARTY DIKTATOR - Stand Behind Me

3) Ein aktuelles Lied, das Lee gern hört: DELGRES - 4 ed maten
2 Stunden 28 Minuten
Christopher & Jobst im Gespräch mit Hollow Skai. Wir reden über Daily Terror, Lesungen zum Buch, sich an Prosa versuchen, der Mainstream hat sich so ergeben, lieber Gala als Stern beim Zahnarzt lesen, der Widerspruch von Punk & Coffee Table Books, im Arbeiterkampf über faschistische Punks gelesen haben, Vibrators in der UJZ Glocksee, fast Hans-a-Plast-Sänger geworden sein, die hannoversche Alternativ-Presse, selbst was machen stundenlang mit anderen diskutieren zu müssen, freiwillig bei der Leibstandarte melden, Jane & Scorpions, der 5-Uhr-Club, Live-Aufnahmen vom Vietnam-Krieg in der Tagesschau, schon immer Sponti, mit allen gut klar kommen, Michael Schenkers Fußball-Künste, bizarre Privatparties mit Musik, es gab auch auf die Fresse, Liliput & Kleenex, ganz entscheidend war die Korn, das Zeit verging schneller, die Schlattersche Krankheit, der Schneeball-Vertrieb, 100 Platten mit Katzenmusik auf Zick Zack Records, "Liebe im Funkhaus" von Mythen in Tüten, freier Mitarbeit bei der HAZ, Dinner mit Roland Gift von den Fine Young Cannibals, die Manchester Rave Szene, mit Marlene Jaschke verheiratet, Panzerkreuzer Rotkäppchen & Techno Treuhand, Fotos am Ortschild von Portishead, gern öfter mit Conny Lesch zusammenarbeiten, der Soßenfleck auf Joschka Fischers Krawatte, Hüsker Dü in Hannover, Deutscher Meister im FKK-Tischtennis, Christophers Tischtennis-Erlebnisse in Nord-Korea, die vierte Staffel von Lincoln Lawyer, "Schaut, wie wir tanzen" von Leila Slimani, Leonardo Padura, das letzte Solo-Album von Rio Reiser, Stone Roses auf Spike Island, uvm.

Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Hollow: JANE - Hang on to your dreams

2) Der beste No Fun Records-Song ever: HANS-A-PLAST - Es brennt

3) Ein aktueller Song, den Hollow richtig gut findet: BADCHIEFF x MIKKA x SIRA - Gut aus
2 Stunden 54 Minuten
Christopher & Jobst im Gespräch mit Izzy. Wir sprechen über den Vöner, der weiblichste Dönerladen Berlins, keine Scham vor Kreativität, beim Zuspätkommen leiden, sich auf Google Maps verlassen, eigentlich ausm Metal kommen, extra zwei Stunden früher für die Frisur aufstehen, 8-saitige Gitarren in Neon-Grün, zu schüchtern für Emo-Treffs, übelster Twilight-Fan, "Denim & Leather", Metal-Punk-Parties im Underground, das Kult in Rockenhausen, SOAD auf Klassenfahrt in der Waldbühne, Reitsport, Klavier zugewiesen bekommen, gern Tenacious D spielen, Dudelsack mögen, über Subkulturen forschen können, erstmal zwei Jahre Therapie verschreiben, Montagskonzerte, jeden Tag am Schlachthof in Wiesbaden, Wrust aus Botswana im Haus Mainusch, Erfahrungen junger Menschen mit vietnamesischem Background, eine richtig schlechter Stoner-Coverband, 24/7 Diva Heaven & ihr Grrrl Noisy Kollektiv, Gesangsunterricht, das Magic Voice Spray, Vocal-DVDs von Melissa Cross, das erste Mal auf der Bühne, in einer Motörhead-Coverband vorspielen wollen, Ole in der Nähe vom Flufffest aufgelesen, Klopausen in den Pyräneen, eigentlich nicht die einzige Flinta-Person in der Band sein wollen, Texte in Öffis schreiben, sich nach jeder Wendo Session gut fühlen, richtig gern in die Sauna gehen, shitty German Version von vietnamesischem Essen, Attila Hildmann, uvm.

Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingslied der 13-jährigen Izzy: MY CHEMICAL ROMANCE - The Black Parade

2) Ein richtig guter Black Metal Song: HYEMS - Nazi Black Metal Fuck Off

3) Ein aktueller Rap-Song, den Izzy richtig gut findet: BABSI TOLLWUT - Lächeln, Lachen, Zähne zeigen
2 Stunden 42 Minuten
Christopher & Jobst im Gespräch mit Steffen. Wir reden über potentielle Lifetime / State of the Nation-Tour, Spiegeleier für Walter Schreifels, die Geburt der Tochter, 1983 Bad Brains in Tübingen, Queen Ende der 70er, ein Internat in Königsfeld, nicht um Normahl rumkommen, Spiky Hair & Lederjacke, die amerikanische Base in Wertheim, Wertheim gibt´s quasi erst seit 1945, Blutmisch-Pipetten, das geile Jugendzentrum in Wertheim, Bluttat für 4DM, ein Anruf der Tourmanagerin von Toxic Reasons, SLapshot & Skeezicks, Auftrittsverbot im gesamten Main-Tauber-Kreis, Jingo de Lunch im AKW, Born Against & Rorschach, Sid von Cheetah Chrome Motherfuckers, heimlich Papas Faxrollen leerfaxen, First Strike Records & Jailcell Recipes, die erste SFA-Tour, abgezogen von Comin Correct, RadDev bei Don Fury, Live-Konzerte waren immer die Basis, eine schwache Gewerkschaft, Riesen-Respekt vor Berlin, das Frontkino in Berlin, das Abwickeln von Vaters Firma, die ganzen Plattensammlung verkaufen, beim Handstandlaufen die Schulter brechen, JFA in den USA, Bands per Soundcharts analysieren, Wolle ist die Excel-Tabelle, Catering ist das A & O, Walls of Jericho erfüllen die Quote nicht, Schwierigkeiten mit Johnny Rotten, ayurvedische Morgenroutinen, zwei Tassen heißes Wasser, eine der zehn schönsten Weitwanderwege Deutschlands, eine Clash-Hologram-Show, "Mein Vater ist Punker von Beruf", ein Punkrock-Damenchor, ein Tattoo von Henk Schiffmacher, uvm.

Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Steffen: QUEEN - We Will Rock You

2) Der beste Song NYHC-Song aller Zeiten: CRO-MAGS - Hard Times

3) Ein Lied, das Steffen über seine Tochter kennengelernt hat: WALK OFF THE EARTH - Somebody That I Used To Know
3 Stunden 12 Minuten
Caroline & Jobst im Gespräch mit Micha. Wir reden über Italien Anfang der 80er, ein Plattenladen mit Negazione-Shirt, heilfroh zu sein keine Kinder zu haben, sich Bush zurückwünschen, eins der geilsten Dinge der Welt, der ÖPNV in der Pfalz, der Zivilcourage-Sampler, die großartigen OMD, die Punk-Mentorin mit grünem Iro & Ratte, die Schulbusse nach Landau, Wasserstoffperoxid aus der Apotheke, gut wenn einen der Feind erkennt, italienische Dorffaschos von der Realschule, Speyer immer stabil, der Parallelklasse ins Pult kacken, mit dem Fahrrad nach Landau, Bestellungen bei Bullshirt, Platten bei Montanus Aktuell, 1988 bei Tankard, der Sozialarbeiter von Grup Tekkan, "No thought" von Doom, die großartigen Anomie, nerviges Sich-Raum-Nehmen, die Band Naevus, Diskussionen um Grindcore, Winzer Waldi von Ironkill, mit Diavolo Rosso in Zwiesel, die herzlichen Regensburger mit Velami-Broten, rauschmäßig nicht veranlagt sein, eine zwei Wochen lang getragene Unterhose als Dämmmaterial, mit Little Joe im Proberaum, komischer Vibe im Proberaum, die Gründung von Cop An Attitude, DIY aus der Not raus, immer noch angepisst mit Ü50, keine DIY-Vasektomie, Love is Blind, die innige Beziehung zu Mila, sensibler Dickschädel, vegane Hundeernährung mal wieder, Abdrücke in einen Artikulator stellen, die Zähne von Wolfpack & Sascha Hehn, die Morphologie eines Zahnes, Untergrombach, als Kind schon Spießer, Stangensellerie in Hommus, Black Forest Tofu, dreimal die Woche im Gym, Leute hassen die in der zweiten Lebenshälfte aktiv werden, Gesichtscreme & Augen-Roll-On, Schönheits-OPs, auf die meisten Menschen keinen Bock haben, die letzte Gauze-LP für 49€, Duplikate von einem angenagten Apfel, der Schwarze Keiler in Stuttgart, Bull Nakano aus Wien, uvm.

Drei Songs für die PlaylisT:

1) Ein Lieblingssong vom 12-jährigen Micha: THE CURE - Play for Today

2) Ein Hardcore‑Song, der Micha bis heute begleitet: POISON IDEA - Laughing Boy

3) Ein Pop-Song, der auf keiner Party fehlen darf: BRONSKI BEAT - Smalltown Boy
2 Stunden 16 Minuten
Christopher & Jobst im Gespräch mit Rudi. Wir reden über gesellige Bosonen, alte verkrustete Dinge aufbrechen, 1989 in die UdSSR, reformierte Oberstufenzeiten in Hannover, ein Punkrock-Super-8-Film im Kunstunterricht, Hans-A-Plast im Keller des Leibnizhauses, einfach im positiven Sinne, Stranglers, anders weil aus dem Ruhrgebiet, Streit über Aggregatzustände, Wasser unter hohem Druck, kein Wachs-Experte, springende Parameter, Glaube an den Fortschritt, sehr gern Elektronik basteln, Lektionen von Martin Fuchs, keine besonders aggressive Persönlichkeit gewesen sein, die Jubel-Tour von No Fun, der Wendepunkt im Studium, ein Interview mit Hollow Skai, ein Ton pro Song, makroskopische Quantenobjekte und quantenmechanische Zustände, komplizierte Schwingungen bei Obertönen, die Unvereinbarkeit von BUM & Physik, flogging a dead horse, "Ich mache alles falsch", Note ist nicht das wichtigste, der Typus Physiker, komplexe & teure Apparaturen, die Natur selbst fragen, kilometerlange Speicherringe in Kathedralen, die Sternstunden der Experimentalphysik, von Physik zum Consulting, Vorlesungen über thermodynamische Maschinen, der große Hype um Quantencomputer, einigen Jugendlichen fehlt der Biss, lernen im eigenen Tempo, thermische De-Broglie-Wellenlängen, endlich wieder das Bose-Einstein-Kondensat, mit ner Kamera die Atom-Wolke anschauen, die unfairen Nobelpreis-Sachen, klassisches Ballett, Musik nach dem Gala-Dinner, Hobby Video-Schnitt, drei Highlights aus der Innsbrucker Zeit, die Efimov-Zustände, uvm.

ZWEI SONGS FÜR DIE PLAYLIST

1) Ein Lieblingslied des 15‑jährigen Rudi: THE SWEET - Ballroom Blitz

2) Ein Punk‑Song, der Rudi bis heute begleitet: STRANGLERS - Hanging Around
2 Stunden 6 Minuten
Christopher & Jobst im Gespräch mit Magdalena. Wir reden über eine Neudefinition von Luxus, selbstgestaltete Sweater, viel schwarz tragen, "Never Mind the Bollocks" auf CD dank der Hippie-Mutter einer Freundin, viel Wut in der Pubertät, die Casba in Konstanz, Chemie war gut, endlich mal wieder Verbal Razor, endlich weg aus Konstanz, zu groß für die Schwaben, das Altersheim am Bodensee, sich mit Vivienne Westwood verbunden fühlen, Hennes & Mauritz, in einer alten Villa in Halle, die BSE-Krise, Wechsel nach Berlin, zum eigenen Label erzogen werden, die Firmenkultur von H&M, "No Logo" von Naomi Klein, Baby-Bodies von Bayern München, superspannendes Projekt von der Senatsverwaltung, als Punk wieder zurück ins Leben kam, jetzt endlich in den Moshpits, die unglaubliche Energie von Musik, mehr Freude und ein paar blaue Flecken, ein Gefühl von frei sein, Eisbaden, da sein wenn´s drauf ankommt, uvm.
3 Stunden 2 Minuten
Christopher & Jobst im Gespräch mit Jonas. Wir reden über Schluckleser, Struktur & Verantwortung, schöne Lego-Sets, das Selbstbewusstsein sich nicht als Hochkultur zu verstehen, die wunderbaren Kix-Comics, Punk auf verschiedenen Medien spielen, Mangareihen zum 87. Mal lesen, die Bänker-Mentalität des Großvaters, japanische Buch-Schutzhüllen, unterschiedliche Wahrnehmungen von Wertschätzung, super-diszipliniert sein, alle Plattenkäufe dokumentiert, Gedanken zu "Ich sehe die Schiffe den Fluss herunterfahren" von Abwärts, die sich ständig neu erfindenden NoMeansNo, das Zap im Wuppertaler Plattenladen, Nonoyesno im Juz Bingen, Rasmus Englers "Tobende Mumie", ein Gymnasium am Fuß der Loreley, pre-Grüne-friedensbewegte Birkenstockträger, fanatischer ???-Fan sein, das Klausner-Fanzine von Kai Damkowski, "Lipstick Traces", billige Kurt-Schwitters-Collagen, das Komparatistik-Studium, man kann auch in der Pflege arbeiten und trotzdem Bücher lesen, Martin Büsser im Vorprogramm von The Notwist im Juz Bingen, ehrfürchtig beim Praktikum im Ventil Verlag, spontan als Kollektivist einsteigen, die (Nicht)Wahrnehmung als Vegan-Verlag, der Literatur-Zirkus, Martins Krebserkrankung, "Die Heebie Jeebies im CBGB´s", die Reflektion jüdischen Lebens im Punk, die Tradition des Luftmenschen-Denkens, die wichtigsten Bücher für Jonas im Ventil Verlag, mit 40 die erste Festanstellung, die Schwierigkeit linker Politik, die Streitlust & das Abprallenlassenkönnen des Punk, X-Ray Spex > Sex Pistols, die Schlagerpiloten in ohrenbetäubender Lautstärke, perfektes Styling, uvm.

Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Jonas: NOMEANSNO - Rags And Bones

2) Der beste Punk/HC-Song aller Zeiten: X-RAY SPEX - Identity

3) Ein aktuelles Lied, das Jonas Hoffnung gibt: SLEAFORD MODS ft. GWENDOLINE CHRISTIE & BIG SPECIAL - The Good Life
2 Stunden 24 Minuten
Christopher & Jobst im Gespräch mit Richie. Wir reden über erschreckend feststellen keine aktuellen Bands zu kennen, Musik als Dienstleister, Roland Kaiser, Background-Sänger bei Santiano, die englische Version von "Tränen lügen nicht", gute Witze, das Rote Rosen-Album, freier Mitarbeiter der Münsterschen Zeitung, die New Bomb Turks, Desmond Dekker 1987 im Odeon, Co-DJ im Jovel, das Pascal-Festival, hinterm Autoscooter die Unschuld verlieren, humanistische Werte, der Unterschied zwischen Streit & Kampf, Pferdesteaks, französische Musikquote, Gilbert Becaud bei Der Große Preis, Ted Herolds "Ich bin ein Mann", Live-Musik im Leetze am Jovel, "Tanz den Ska", Postkarten von Band zu Band, Bücher übers jamaikanische Patois, Posaune bei Skatalites spielen, der deutsche Reggae & Dancehall Boom der frühen 2000er, der passende Name Dr. Ring Ding, warum so viele Leute Ska hassen, das irre Intro von Santiano, Gedanken über die Zukunft, aufs Meer gucken, sich zur "Weinprobe" treffen, Oma-Rezepte bei TikTok, "The Beast in Me" & das neue Buch von Stefan Sandrock, "Die Nachtigall" von Kristin Hannah, "La Bonne Étoile", "Zum Paradies" von Hanya Yanagihara, die Band Jersey Moon, die HiHat von "Racist Friend", uvm.

Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingslied vom 14-jährigen Richie: GLENN MILLER - Pennsylvania 6-5000

2) Der ultimative Ska-Song für Ska-Skeptiker: MADNESS - Night Boat to Cairo

3) Der liebste Song an dem Richie beteiligt war: THE BUSTERS - Fall
2 Stunden 36 Minuten
Christopher & Jobst haben Bimmi auf Einladung des Podcast-Festivals der Scheune Dresden im Heartbreak getroffen und live vor Publikum eine Folge aufgenommen.

Es ist anders als üblich, aber es hat sehr viel Freude gemacht. und vielleicht haben wir auch gemeinsam gesungen. Ansonsten reden wir über Fake-Bewertungen im Internet, nach Japan auswandern, Rechtsrock & Schlager, das "Wenn die Musi spielt"-Festival in Kärnten, ein gewalttätiger Rechtsradikaler im engen Familienkreis, die spezielle Form des Humors vom Vater, die uns unbekannte Monika Martin, Bandnamen von Shirts abschreiben, obskure Mix-CDs von Thorsten, ein cooler Typ im NO FX-Shirt, die hervorragende Gurken-Zitronen-Limonade von Menschel, Pfand sammeln fürs US Bombs-Konzert, ein Schüleraustausch in den USA, Blockflöten-Übungen, ein selbstgebasteltes Sängerinnen-Kartenspiel mit Anastacia als Herz-As, die Horror-Punk-Band Zombies are Taking Over, die obersorbischen Osterbräuche in Bautzen, der objektiv beste Senf der Welt (Bautz`ner), Bautzen rollt e.V., keine klassische Sozialarbeit, mit Kunst Geld verdienen, die Gründung von The Melmacs, die schwierige Beziehung von Sport und Punk, London-Lauchhammer-Liverpool, Italo Pop hypen, als The Pink Flamingos mit den Foo Fighters auf Welttour, häkeln lernen wollen, uvm.

Auch an dieser Stelle nochmal 1000 Dank an alle, die das möglich gemacht haben: Frank, Jerrika, Lenny und alle vom Heartbreak & Falschen Hasen, die beteiligt waren.
2 Stunden 11 Minuten
Christopher & Jobst im Gespräch mit Robert. Wir reden über Familien-Mensch-Sein, wissen wer man ist, wer Hanuman eigentlich ist, die yogische Mythologie, identifizieren wer man nicht ist, Musik & Bücher als Konstanten im Leben, traurig durch "Man in the Mirror" im Radio, Axxis & Sodom, Dead Kennedys eher von Covern kennen, das Berlin-Syndrom, Priester spielen, sich nicht unbeschützt fühlen wollen, Lars Ulrich als Bezugsperson, Mad Dog Mcrea im Café Kairo, Shelter als singulär wichtigste Begegnung im Leben, die Neuerziehung, wenig für religiöse Hierarchien übrig haben, seit 33 Jahren jeden Tag meditieren, ein Sade-Tattoo, die Hoheit über das Tapedeck im My Hero Died Today-Ford Escort, endlich Heavy Metal Gitarre spielen können, die großartige Osho-Disco, der Schlagzeuger von Born Against, der kampfsport-treibende Yogi, sehr spät Straight Edge werden, Plant Medicine, die erste BoySetsFire LP in Marcos Wohnung, bei Sony in der Presseabteilung, die Tori Amos Platte von 2001, die erste Show mit BoySetsFire vor 50.000 Leuten, Coaching von Totze, unerfüllte yogische Träume, the future ist immer noch unwritten, Indien bricht die westlichen Befindlichkeiten, uvm.
2 Stunden 48 Minuten
Christopher & Jobst im Gespräch mit Sonja. Wir reden über das Schreiben der Doktorarbeit, in der Küche schreiben, sich wünschen regelmäßiger bewertet zu werden, Funf-Wort-Amazon-Bewertungen, Blicke in die Zukunft, Aladins Misstrauensgemeinschaften-Konzept, spannende Außenseiter, das Johannes-Brahms-Gymnasium in Pinneberg, Guts Pie Earshot auf dem Stadtfest, "People have the Power" in Roskilde, im Klapperkettenrock vor- und zurückschreiten, Raven auf der Love Parade, Bayern & Malle, das gruselige Cats-Musical, australische Autorin Jennet Frame, die Lesben-Kneipe Liberty, gern Kunst machen wollen, VHS-Kassetten aus der VHS, die Band Witches Strike Back, das unvollendete Werk "Klo am Zoo", irgendwas mit Medien, die NDR-Sportredaktion, der noch nicht so schlimm gentrifizierte Prenzlauer Berg, so richtig gut wurde es ab 40, freudebegabt sein, das Magische beim Machen von Kunst, "Shoa" von Claude Lanzmann, eigene Widerstandserzählungen auf die Leinwand bringen, ein Work & Play-Camp im Schwäbischen, mit angeklebten Bärten Milchkannen durchs Dorf schleppen, das Literarische Kolloquium, Leute gern unterhalten, ein Gefühl von Schönheit, Ayahuasca im Wendland, Punkerin Kim aus Karl-Marx-Stadt, die Dissidenten von damals, die Schlußszene von Thelma & Louise, Figuren-Aufstellungen, die Energie von Punk, Dark Romance auf TikTok, einen schlimmem Crush auf alle Punk-Frauen in Torgau, Body Combat in einer Schweißpfütze, "Portrait einer jungen Frau in Flammen", "Blutbuch" von Kim de l´Horizon, eine Marathon-Person sein, Schleimkeim-Cover auf der Ukulele, das Gelbe vom Spiegel-Ei, uvm.

Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingslied der 15-jährigen Sonja: STEFANIE - Irresistible

2) Ein Song, der für Sonja Punk repräsentiert: ROSA BETON - 16 Jahre Exil

3) Ein aktueller Lieblings-Song von Christopher: SOGA - Necessito Salir
2 Stunden 45 Minuten
Christopher & Jobst im Gespräch mit Frank. Wir reden über Intricate & Hip Teens, Coverversionen von Tastenpeter & Elena Paparizou, das eiserne Durchziehen von Bad Religion, Diskussionen um die beste TSOL Platte, Mix-Tapes von Ulli, aufwachsen in Solingen, "7 Jahre lebenslänglich", Nachtarbeit, Moabit Prison Blues, das JWD in Hilden, mit Intricate aufm Eurospar Spielplatz, SxE-Osche mit Multivitaminsaft, Zeichnen in Franks Werkstatt, Doug E Fresh & Kool Moe Dee, die erste Neurosis-Show zu Souls at Zero, frühe Gwar-Shows, Saufen & Kiffen, die Band Polite Difference, der Unique Club, arrogante DJs, eine gecrackte Cubase-Version, Mod-Weekender, das Mod-Revival der 70er Jahre, Stunde X, Tränen bei Curtis Harding, Nation of Ulysses in Düsseldorf, die großartigen Superpunk, Sellout-Vorwürfe von Busfahrer-Mods, Mod-Judas im Forum, Grafiker bei Unique, Rummelplatz Altstadt Düsseldorf, Auflegen im Roten Salon, warum Soul sich nicht weiter durchsetzt, jeder zweite englische Familienvater hört Northern Soul, Baltic Soul Weekender, produzieren von The Odd Couple, das Booking Business im Astra & Lido, das Frank Popp Cover Album, Paul Weller: "I´m in as long as the song is cool", Fanboy-Momente, nicht live spielen wollen, die Entdeckung The Woods, das mickrige Plattenladen-Angebot in Berlin, die gute Punk-Szene von Palma, Paul Weller als potentieller Türöffner in die UK, Songs für "Der Wixxer", sehr ungeduldig sein, öfter ins Kino gehen, gern Hubschrauber fliegen wollen, ein Deutschland-Koller, Köln & Düsseldorf nazifrei halten, uvm.

Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Frank: DESCENDENTS - Suburban Home

2) Ein richtig guter HC-Song: SFA - Gyroscope

3) Ein Soul Song, den jeder kennen sollte: LUTHER INGRAM - If it´s all the same to you, Babe
3 Stunden 9 Minuten
Caroline & Jobst im Gespräch mit Anja. Wir reden über Fragen an die Oma, Torten in Gesichter, richtiger Punk erst mit Anfang 20, Schubladen, Dr. Alban vs. Haddaway, ganz großer Nirvana-Fan sein, Karlsquell, die T-Stube in Rendsburg, Zugangscodes zu Zentren, Bully-mäßig Sein, die Beverly Hills-Gang, keine Namen - keine Strukturen, die Kommunisten-Gruppe (weil keine Pferde), Spanisch in Kiel, unbezahltes Praktikum in Berlin, Ninja Tunes & Minimal, DJ Shadow, PR-Praktikum in London, Communication Management an einer Fachhochschule in Amsterdam, endlich Leipzig, Against Me im Zoro, Tangled Lines & Dean Dirg, der Hardcore-Dienstag, Friday on my Mind in Ilses Erika, endlich Riot Grrrl kennenlernen, den Style von Tocotronic schon geil finden, die Gründung von Kenny Kenny Oh Oh, "Hier fehlt noch ne Frauenband", mehrmals auf der Fusion, zwei Löcher in der Wand, auf dem Gesang rumreiten, Carolines Riot Grrrl-Story, das Instrument spielt eher Anja als sie das Instrument, die Wichtigkeit Räume zu schaffen, die Szene-Checker aus der ersten Reihe, die damalige Relevanz von Ladyfesten, viel mehr Sichtbarkeit, zum ersten Mal Corona, Leute vom Fahrrad aus anpöbeln, die Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig, Bildungsarbeit & Buchhaltung, Diskurs-Verschiebungen merken, Anfragen ans Bundesarchiv, ein Glas Nutella, Sonne & Fahrrad & Natur, im Alltag die Jungle World lesen, Landschafts- und Tierdokus, Waschbären in Berlin, vor 10 Jahren das letzte Mal betrunken, uvm.

Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lied das Anja mit ihrer Jugend in der norddeutschen Provinz verbindet: NIRVANA - Come As You Are

2) Ein richtig guter Song aus Leipzig: KENNY KENNY OH OH - The Beauty of Absenteism

3) Ein aktuelles Lieblingslied: SYNDROME 81 - Brest la grise