Das starke Stück - Musiker erklären Meisterwerke Archiv
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Bei der Uraufführung seines Oboenkonzertes wäre der Komponist Richard Strauss beinahe in der letzten Reihe gesessen, hätte nicht eine Konzertbesucherin aus der ersten Reihe mit ihm den Platz getauscht. Wiebke Matyschok stellt das "Starke Stück" zusammen mit dem Oboisten Albrecht Mayer vor.
7 Minuten
Heiter und leicht - das ist der Grundton im sogenannten Gassenhauer-Trio von Ludwig van Beethoven. Warum es sich so gut spielt und wieso es den berühmten Beinamen bekommen hat: Das hat Julika Jahnke den Cellisten Maximilian Hornung gefragt.
7 Minuten
Eigentlich dachte Johannes Brahms, bereits alles in Musik gesagt zu haben. Für Klavier solo hatte er seit dreizehn Jahren nichts mehr geschrieben. 1892 jedoch wendet sich der 59-jährige Komponist wieder "seinem" Instrument zu. Julia Smilga stellt die Fantasien op. 116 mit der Pianistin Anna Gourari vor.
8 Minuten
Die Uraufführung von Richard Strauss' Burleske gestaltete sich schwierig: das Stück war zu komplex, die Harmonien ungewöhnlich. Eugen d'Albert wurde es schließlich gewidmet und er spielte auch die Uraufführung in Eisenach.
8 Minuten
In ganz Europa feierte Niccolò Paganini als "Teufelsgeiger" Erfolge. Seine Spielweise war so einzigartig und revolutionär, dass die Leute nicht glauben konnten, dass es da mit rechten Dingen zuging. Paganini war bereits 38 Jahre alt, als er sein erstes Werk in den Druck gab: die 24 Capricen für Violine Solo. Susanna Felix stellt zusammen mit dem Geiger Thomas Zehetmair diese "Starken Stücke" vor.
8 Minuten
Erst nach Paganinis Tod wurden seine sechs Violinkonzerte veröffentlicht, von denen eigentlich nur die ersten beiden Eingang ins Konzert-Repertoire fanden.
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Joseph Haydn war einer der ersten Komponisten, die für Hammerflügel komponierten. Sehr populär war schon zu seiner Zeit die Sonate Nr. 50. Die Pianistin Ragna Schirmer erzählt, was diese Sonate zu einem "starken Stück" macht.
7 Minuten
Die Symphonien und die Kammermusik von Schostakowitsch spiegeln seine Biographie. Die Klavierkompositionen sind weniger bekannt - völlig zu Unrecht, sagt der Pianist Jascha Nemtsov, der die 24 Präludien eingespielt hat.
8 Minuten
Nach 30 Jahren in Berlin wechselte Carl Philipp Emanuel Bach nach Hamburg. Hier entstanden seine "Sechs Cembalokonzerte". Der Pianist Andreas Staier hat Julika Jahnke erklärt, was ihn besonders am fünften Konzert fasziniert.
5 Minuten
In seinem Spätwerk widmet sich Dmitri Schostakowitsch verstärkt dem Thema Tod - so auch im letzten Streichquartett in es-Moll. Leiden, Sterben und Bewältigen des Lebensendes sind Assoziationen in dieser Musik.
8 Minuten
Viele große Meistwerke haben später einmal einen Spitznamen erhalten, der eigentlich gar nicht so gut zu ihnen passt, so ist das auch mit der zweiten Violinsonate von Johanns Brahms: Für viele ist sie die "Meistersinger-Sonate".
7 Minuten
Die Jahre 1784 bis 1788 waren für Wolfgang Amadeus Mozart wohl die geschäftigsten und erfolgreichsten Jahre seines Lebens. Seine Musik war in Wien populär wie nie, zu manchen Zeiten spielte er fast täglich Konzerte - und musste entsprechend viel komponieren, schließlich wollte sein Publikum von ihm auch neue Stücke hören.
6 Minuten
Die Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur ist so etwas wie die Apotheose eines Konzerts für zwei Streichinstrumente. Andreas Grabner stellt das Werk gemeinsam mit der Geigerin Anne-Sophie Mutter vor.
6 Minuten
Es gibt wohl kaum eine Musik, die in so vielen anrührenden Filmszenen vorkommt wie das Thema aus dem zweiten Satz. An Filmmusik hat Mozart sicher nicht gedacht, als er das Klarinettenkonzert kurz vor seinem Tod schrieb.
6 Minuten
Um sich zu beschäftigen, begann der kleine Mozart - damals erst 8 Jahre alt - seine Sinfonie in Es-Dur zu komponieren. Bernhard Neuhoff stellt das Starke Stück zusammen mit Sir Neville Marinner vor.