Das starke Stück - Musiker erklären Meisterwerke Archiv
519 Episoden
7 Minuten
Konzerte für Violine, Viola oder Violoncello mit Orchester gibt es viele - wenige für Kontrabass. Zu den Komponisten, die diesem Instrument ein Solokonzert gewidmet haben, zählt Nino Rota. BR-KLASSIK hat sich mit dem Kontrabassisten Wies de Boevé über Rotas "Divertimento Concertante" unterhalten.
8 Minuten
Die "Vier letzten Lieder" von Richard Strauss gelten als dessen künstlerisches Vermächtnis. Ursprünglich waren sie von Strauss gar nicht als Zyklus gedacht und wurden nicht in der Reihenfolge komponiert, in der sie heute aufgeführt werden. Die Uraufführung konnte der Komponist nicht mehr miterleben. Florian Heurich sprach mit der Sopranistin Anja Harteros über die "Vier letzten Lieder".
7 Minuten
In seinem Spätwerk schert sich Ludwig van Beethoven nicht mehr um Konventionen und lässt seinen ganz persönlichen Empfindungen freien Lauf. Am Beginn dieses Spätwerks steht im Jahr 1816 die Klaviersonate A-Dur, op. 101. Florian Heurich hat sich mit dem Pianisten Igor Levit über das Stück unterhalten.
7 Minuten
Sein Streichquartett in F-Dur schrieb Maurice Ravel in den Jahren 1902/03. Es war die Abschlussarbeit zum Ende seines Kompositionsstudiums am Pariser Conservatoire - und löste einen Eklat aus. Ulrich Möller-Arnsberg stellt es zusammen mit der Geigerin Annette Reisinger vor.
7 Minuten
Der französische Komponist Camille Saint-Saëns war ein Wunderknabe par excellence: Bereits mit dreieinhalb Jahren schrieb er seine ersten Stücke, er war ein glänzender Klavier- und Orgelvirtuose. Seine erste Cellosonate ist ein kraftvolles, dramatisches Werk voller Kontraste und Gefühlsausbrüche. Und es verrät viel über den Komponisten und den Menschen Camille Saint-Saëns.
7 Minuten
Als Sergej Prokofjew aus dem Exil in die Sowjetunion zurückkehrte, hatte er im Gepäck die Skizzen zu einem Konzert für Cello und Orchester. Wiebke Matyschok sprach mit Alban Gerhardt über dieses starke Stück.
7 Minuten
Viele große Meisterwerke haben später einmal einen Spitznamen erhalten, der eigentlich gar nicht so gut zu ihnen passt - so auch die Zweite Violinsonate von Johannes Brahms: Für viele ist sie die "Meistersinger-Sonate". Julika Jahnke stellt sie gemeinsam mit dem Geiger Linus Roth vor.
6 Minuten
Ein halbes Dutzend Pariser Symphonien hat Joseph Haydn komponiert - für eine Konzertreihe in der "Loge Olympique", eine Loge im Paris der 1780er Jahre. Zu diesen gehört auch "La Reine", Haydns Symphonie Nr. 85.
7 Minuten
Bedrich Smetanas Klaviertrio knüpft an eine familiäre Katastrophe an, die der Komponist im Jahr 1855 erlebt hatte: den Tod seiner Tochter. Julia Smilga hat mit der Pianistin Micaela Gelius über das Werk gesprochen.
7 Minuten
Schumanns 3. Symphonie entstand während einer positiven Phase im Leben des Komponisten. Starke Stimmungsschwankungen merkt man aber auch hier. Florian Heurich hat sich mit Yannick Nézet-Séguin über Schumanns gespaltene Persönlichkeit unterhalten und darüber, wie viel "rheinisches Naturell" in seiner 3. Symphonie steckt.
7 Minuten
Mit seinem Wohltemperierten Klavier setzte sich Johann Sebastian Bach ein musikalisches Denkmal. Er demonstrierte in seinem Werk seine perfekte Beherrschung des Kontrapunkts.
7 Minuten
Julia Smilga sprach mit der Pianistin Dina Ugorskaja über den "Mount Everest" der Klavierliteratur: Beethovens Hammerklaviersonate, op. 106.
8 Minuten
Als der französische Komponist Claude Debussy im Alter von 30 Jahren sein Streichquartett in g-Moll schrieb, hatte er in seinem Schaffen einen besonderen Wendepunkt erreicht. Befreit von der Überfigur Richard Wagner ging er seinen eigenen kompositorischen Weg. Ulrich Möller-Arnsberg sprach mit Mitgliedern des Vogler-Quartetts über Debussys Starkes Stück op. 10.
6 Minuten
Die Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur ist so etwas wie die Apotheose eines Konzerts für zwei Streichinstrumente. Andreas Grabner stellt das Werk gemeinsam mit der Geigerin Anne-Sophie Mutter vor.
8 Minuten
Mit dem 1840 entstandenen Liederkreis op. 24 beginnt Robert Schumanns intensive Aueinandersetzung mit der Lyrik Heinrich Heines. Im Gegensatz zu Heines sarkastischer Weltsicht findet sich in Schumanns Liedern auch Trost und Versöhnung. Florian Heurich stellt das Opus mit dem Bariton Thomas Hampson vor.