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Das starke Stück - Musiker erklären Meisterwerke Archiv

519 Episoden
11 Minuten
Kaum ein Komponist hat sich so intensiv mit einer Gattung auseinandergesetzt wie Heinrich Schütz mit Geistlicher Chormusik. Der Dirigent Hans-Christoph Rademann zählt zu den profiliertesten Schütz-Kennern. Johann Jahn hat mit ihm über diese Werke gesprochen.
7 Minuten
Im Jahr 1717 tritt Johann Sebastian Bach als "hochfürstlich Anhalt-Köthenischer Kappelmeister" in die Dienste des Fürsten Leopold. Dort komponiert er die so genannten "Brandenburgischen Konzerte". Julia Smilga hat mit dem Cembalisten Gerhard Hambitzer über das Fünfte Konzert gesprochen.
8 Minuten
Heute wird der umfangreiche Zyklus der Tafelmusik von Georg Philipp Telemann ziemlich selten in seiner Gesamtheit gespielt. Warum das so ist, darüber hat sich Julika Jahnke mit Reinhard Goebel unterhalten, dem Gründer und langjährigen Leiter des Alte Musik-Ensembles Musica Antiqua Köln.
8 Minuten
In seinen letzten Lebensjahren fühlte Schumann sich und seine Musik zunehmend unverstanden. Im Herbst 1851 brachte er sein drittes und letztes Klaviertrio zu Papier: das Trio in g-Moll, op. 110. Auch bei diesem Werk war das Echo vom Publikum bei der Uraufführung eher verhalten.
8 Minuten
Im 18. Jahrhundert übertraf Carl Philipp Emanuel Bachs Prominenz die seines Vaters. Unter seinen vielem Werken sind auch eine ganze Reihe für die Flöte bestimmt, wie das Flötenkonzert in A. Emmanuel Pahud, Soloflötist der Berliner Philharmoniker, hat mit Julika Jahnke über dieses Starke Stück gesprochen.
8 Minuten
Mit seinen Vertonungen von Gedichten aus Achim von Arnims und Clemens Brentanos Sammlung "Des Knaben Wunderhorn" schafft Gustav Mahler ein Abbild des menschlichen Lebens in all seinen Fassetten. Florian Heurich hat mit dem Bariton Thomas Hampson über diese Lieder gesprochen.
7 Minuten
Joseph Haydn komponierte sein Cellokonzert D-Dur 1783 für Antonin Kraft. Der war zu jener Zeit Cellist in der Hofkapelle von Fürst Esterhazy. Ulrich Möller-Arnsberg sprach mit dem Cellisten Maximilian Hornung über dieses Werk.
9 Minuten
57 Jahre alt musste Johannes Brahms werden, um erstmals explizit für die Klarinette zu komponieren. Doch dann schrieb er in wenigen Jahren gleich vier Werke: darunter das Klarinettenquintett - für den Komponisten und Klarinettisten Jörg Widmann ein existenzielles Stück Musik.
8 Minuten
Neben den 66 Symphonien schuf Hoffmeister 21 Konzerte für verschiedene Soloinstrumente - Flöte, Harfe, Horn, Fagott, Klarinette, Violine und Viola. Von beeindruckender Qualität präsentiert sich vor allem sein D-Dur Violakonzert, das er um 1800 zu Papier brachte. Da im Zeitalter der Klassik nur wenig für Bratsche komponiert wurde, gilt neben dem Violakonzert von Carl Stamitz das D-Dur Konzert von Hoffmeister als der beste Prüfstein für einen jeden Bratschisten.
7 Minuten
Tschaikowskys Musik zum Ballett "Schwanensee" ist weit mehr als nur Illustration eines durch Tanz dargestellten Märchens. Der Dirigent Kristjan Järvi hat daraus eine Konzertsuite zusammengestellt. Florian Heurich hat sich mit ihm darüber unterhalten.
8 Minuten
Mit 19 verliebt sich Johannes Brahms in Clara Schumann. Er - ein junger, mitteloser Komponist, sie - eine gefeierte Pianistin, Frau von Robert Schumann, Mutter von sieben Kindern. Eine Liebesgeschichte, über die viel gerätselt worden ist, weil beide fast alle Spuren vernichtet haben.
7 Minuten
Kakophonie. Das Werk eines Wahnsinnigen. Ein von Idioten gemachtes Ding. Solche Schmähungen musste Igor Strawinsky für "Le sacre du printemps" über sich ergehen lassen. Aber wie so oft machen Skandale berühmt. Florian Heurich hat sich mit dem Dirigenten Philippe Jordan über Genialität und Schockwirkung von "Le sacre du printemps" unterhalten.
7 Minuten
In enger Zusammenarbeit mit Mstislav Rostropowitsch schrieb Sergej Prokofjew 1949 seine Sonate für Violoncello und Klavier. Susanne Herzog stellt das Starke Stück gemeinsam mit dem Cellisten Daniel Müller-Schott vor.
8 Minuten
Dem 1. Violinkonzert von Bela Bartok haftet eine kuriose Rezeptionsgeschichte an. Der Komponist schrieb es mit 26 Jahren, uraufgeführt wurde es aber erst nach seinem Tod. Wie konnte es dazu kommen? Ulrich Möller-Arnsberg stellt das Starke Stück zusammen mit der Geigerin Vilde Frang vor.
8 Minuten
Kristin Amme lässt den Pianisten Martin Stadtfeld zu Wort kommen und stellt das Starke Stück vor.