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Das starke Stück - Musiker erklären Meisterwerke Archiv

519 Episoden
6 Minuten
Den Komponisten Ralph Vaughan Williams kennt man als Schöpfer entspannter, pastoraler Klänge. Doch dies ist nicht die einzige Seite des Briten: Seine Vierte Symphonie gibt sich aufgewühlt und spannungsgeladen. Andreas Grabner stellt das Werk gemeinsam mit dem Dirigenten Sir Colin Davis vor.
7 Minuten
Tschaikowsky versucht in vielen seiner Werke, die Gefühle zu beschreiben, die ihn beim Komponieren bewegen. Diese Gefühle sind zwar nicht immer klar, glücklich aber war er nicht, als die 4. Symphonie entstanden ist. Uta Sailer stellt die Symphonie zusammen mit dem Dirigenten Mariss Jansons vor.
7 Minuten
Hinter dem Ballett "Der wunderbare Mandarin" verbirgt sich ein brutales Morddrama in absolut trostloser Umgebung, von Béla Bartók ganz drastisch in Musik gesetzt. Florian Heurich hat sich mit Kent Nagano über die Schockwirkung des Werks unterhalten - und wie am Ende doch noch ein Funken Poesie in die Tristesse gelangt.
6 Minuten
Bei der Uraufführung am 4. Dezember 1881 in Wien tobte das Publikum, und zwar nicht nur vor Begeisterung. Erst später setzte sich Tschaikowskys Violinkonzert durch, obwohl Leopold Auer, dem es gewidmet war, es abgelehnt hatte. Ilona Hanning stellt das Werk zusammen mit dem Geiger Christian Tetzlaff vor.
8 Minuten
Elfen. Feen. Kobolde. Hexen. Ein Traum einer Walpurgisnacht. Ein Geisterspuk, von einem Wunderkind in Töne gesetzt. Der Geniestreich eines 16 Jahre alten Knaben. Felix Mendelssohn Bartholdy hatte sich von Goethe zu dieser Musik inspirieren lassen. Wiebke Matyschok stellt das Starke Stück vor.
7 Minuten
"Petruschka" ist das mittlere der drei "russischen" Ballette Igor Strawinskys. Florian Heurich hat sich mit dem Dirigenten Kent Nagano darüber unterhalten, wie Strawinsky in diesem Werk das Publikum auf eine falsche Fährte lockt, und wie in seiner Musik die Grenzen zwischen Komödie und Tragödie verschwimmen.
8 Minuten
Als Johannes Brahms in Pörtschach am Wörthersee im Sommer 1878 sein Quartier aufschlug, hatte der 45-jährige Brahms noch kein Violinkonzert geschrieben. Das sollte sich nun ändern. Die Musikwelt wartete mit Spannung auf sein erstes Violinkonzert, schließlich wollte man wissen, ob sein Werk neben den Konzerten von Beethoven und Mendelssohn bestehen würde. Ilona Hanning stellt das Werk zusammen mit dem Geiger Frank-Peter Zimmermann vor.
8 Minuten
Johann Sebastian Bachs a-Moll-Violinkonzert ist wohl eines der bekanntesten Solokonzerte überhaupt. Jeder einigermaßen arrivierte Geiger hat es gespielt. Julia Jahnke stellt das Werk gemeinsam mit Julia Fischer vor.
7 Minuten
Vom Franz Liszts Zweitem Klavierkonzert ist der Pianist Francesco Piemontesi seit seiner Kindheit fasziniert, und seit vielen Jahren gehört es zu seinem Repertoire. Dorothea Hußlein hat mit Piemontesi über sein Liszt-Verständnis, seinen Zugang speziell zu diesem Werk und über dessen besonderen Reiz gesprochen.
6 Minuten
555 Sonaten für Cembalo komponierte Domenico Scarlatti. Eine magische Bedeutung hat diese Schnapszahl nicht. Auf den Pianisten Ivo Pogorelich üben diese Stücke jedoch eine geradezu magische Wirkung aus. BR-KLASSIK stellt die Starken Stücke mit ihm zusammen vor.
8 Minuten
Die ganz großen Komponisten haben mit ihrer Musik immer schon zweierlei vermocht: Zum einen konnten sie damit glänzend unterhalten. Aber gleichzeitig haben sie es auch geschafft, damit ganz neue musikalische Strukturen und Ausdrucksmittel zu erfinden: Sie waren also zugleich unterhaltsam und innovativ. Über das Cembalokonzert Nr. 4 in c-moll von Carl Philipp Emmanuel Bach hat Julika Jahnke mit dem Pianisten Andreas Staier gesprochen.
8 Minuten
1778 ist Mozarts Mutter gestorben und er vollendet in Paris eine stilistische Revolution: seine "erste tragische Sonate". Agnieszka Schneider stellt zusammen mit dem Pianisten William Youn dieses "Starke Stück" vor.
8 Minuten
Die Musik des schwedischen Komponisten Wilhelm Stenhammar zeichnet sich durch eine ganz eigene Qualität aus, die weniger auf die große spätromantische Überwältigung setzt als vielmehr auf Geradlinigkeit und Klarheit. Robert Jungwirth hat mit Herbert Blomstedt über Stenhammars 2. Symphonie gesprochen.
8 Minuten
Goethe hatte schon lange den Wunsch, dass seine Ballade "Die erste Walpurgisnacht" als Chorkantate vertont werden möge. Der junge Felix Mendeklssohn Bartholdy konnte die Idee verwirklichen; leider hat Goethe die Uraufführung nicht mehr erlebt. Elgin Heuerding präsentiert das Starke Stück gemeinsam mit der Mezzosopranistin Lioba Braun.
7 Minuten
Das Jahr 1799: Joseph Haydn, der "Vater des Streichquartetts", schließt für sich langsam mit dieser Gattung ab. Seine beiden Quartette op. 77 sind aber keineswegs ein Abgesang: In ihnen weist Haydn auch in die Zukunft. Barbara Doll hat mit Loïc Rio vom Quatuor Modigliani über das Werk gesprochen.