Das starke Stück - Musiker erklären Meisterwerke Archiv
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7 Minuten
Es ist eines der bekanntesten Klaviertrios überhaupt. "Dumka" heißt auf Ukrainisch "Gedanke" oder "Nachsinnen" - und so bezieht sich der Name "Dumky" auf die schwermütigen slawischen Gesänge, die Antonín Dvo?ák darin verarbeitet hat. Der Pianist Menahem Pressler präsentiert das Werk. Am 16. Dezember wurde er 96 Jahre alt.
7 Minuten
Als Benjamin Britten 1960 Rostropowitsch kennenlernte, konnte er sich der magischen Inspirationskraft des weltberühmten Cellisten nicht entziehen. Britten, bis dato ein anerkannter Opernkomponist und Symphoniker, begann sich für Cello als Soloinstrument zu interessieren. Als Folge entstand die Cellosonate op 65. Julia Smilga sprach über das Werk mit dem Cellisten David Grigorjan.
8 Minuten
Ein bisschen im Schatten steht die Gattung Streichtrio ohnehin. Fest etablierte Trio-Besetzungen sind die Ausnahme. Mozarts einziges Streichtrio, das Divertimento KV 563, steht außerdem im Ruf, höllisch schwer zu sein - und das durchaus mit Recht. Bernhard Neuhoff stellt dieses Starke Stück gemeinsam mit dem Geiger Benjamin Schmid vor.
7 Minuten
Die Serenade für Streichorchester ist eines der berühmtesten Orchesterwerke von Peter Tschaikowsky. Das Stück ist eine gelungene Mischung aus Mozart'scher Leichtigkeit, deutsch- romantischer Innigkeit und französischer Eleganz. Auch das russische Element kommt durch - allerdings lässt dieses fast bis zum Schluss auf sich warten.
6 Minuten
Wenn der englische König Georg I. im 18. Jahrhundert ins Boot stieg, um mit Staatsgästen Lustfahrten auf der Themse zu machen, diente auch die "Wassermusik" von Georg Friedrich Händel zur Unterhaltung. "Concerto Köln" spielt das Werk immer wieder gern. Solocellist Werner Matzke erzählt, warum.
7 Minuten
Über die Eigenschaften der Jahreszeiten hat sich Antonio Vivaldi seine eigenen, musikalischen Gedanken gemacht und sie in vier Violinkonzerten zusammengefasst. Sylvia Schreiber stellt "Die Vier Jahreszeiten" von Vivaldi gemeinsam mit der niederländischen Geigerin Janine Jansen vor.
7 Minuten
Mit seiner Musik zum Ballett "Der Feuervogel" wurde der junge Igor Strawinsky als 27-jähriger Komponist schlagartig international bekannt. Die Uraufführung des "Feuervogels" in Paris 1910 sollte den Anfang einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem in Paris wirkenden Sergej Diaghilev und seinen Ballets russes markieren. Ulrich Möller-Arnsberg stellt das Starke Stück vor.
7 Minuten
Die Jahre 1784 bis 1788 waren fürMozart besonders geschäftige und erfolgreiche Jahre. Zu dieser Zeit experimentierte er auch mit ungewöhnlichen Kammermusikformationen. Besonders neuartig war die Besetzung eines Quintetts für Klavier und Bläser. Der Oboist Hans-Jörg Schellenberger spricht über dieses Starke Stück.
5 Minuten
Die Inspiration für seiner virtuose Konzert-Rhapsodie "Tzigane" bekam Maurice Ravel 1924 durch die ungarische Geigerin Jelly d Arányi. Dieses Starke Stück stellt Ulrich Möller-Arnsberg zusammen mit der Geigerin Arabella Steinbacher vor.
8 Minuten
Mit dem Geiger Gidon Kremer verband Alfred Schnittke eine Seelenverwandtschaft. Zu vielen seiner Violinwerke wurde er durch Kremer angeregt. Auch zu seinem Violinkonzert Nr. 4, das Gidon Kremer bei den Berliner Festwochen 1984 uraufführte.
6 Minuten
Im Zweiten Weltkrieg musste Béla Bartók aus politischen Gründen von Ungarn nach Amerika übersiedeln, wo sich sein Leben schlagartig änderte. Das in den USA entstandene Konzert für Orchester ist sein letztes vollendetes Orchesterwerk. Es bleibt bis heute Bartóks beliebteste Komposition - ein Meisterwerk, voller Schmerz, voller Sehnsucht, voller Hoffnung. Andreas Grabner stellt das Starke Stück vor und lässt Mariss Jansons, Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, zu Wort kommen.
8 Minuten
In den 1790er-Jahren komponierte Ludwig van Beethoven seine drei Streichtrios gewissermaßen als Vorübung für sein späteres Quartett-Schaffen. Und das Dritte Trio wirkt tatsächlich fast wie ein Quartett für drei Spieler. Der Cellist Daniel Müller-Schott äußert sich über dieses profunde Starke Stück.
7 Minuten
Der Geiger Zoltán Székely hatte bei Bartók ein klassisches Konzert in Auftrag gegeben. Béla Bartók aber hatte ein größeres Variationswerk im Sinn. Letztendlich fand er dann zu einem Kompromiss. Ilona Hanning stellt Bartóks Zweites Violinkonzert zusammen mit dem Geiger Christian Tetzlaff vor.
8 Minuten
Alban Bergs Violinkonzert ist dem "Andenken eines Engels" gewidmet. Damit ist Manon Gropius gemeint, die gemeinsame Tochter von Alma Mahler und Walter Gropius. Das Kind war 19-jährig an Kinderlähmung gestorben. Ein Tod, der die Wiener Gesellschaft erschütterte. Wiebke Matyschok stellt das Starke Stück mit dem Münchner Komponisten und Geiger Kolja Blacher zusammen vor.
7 Minuten
Das Klavier war zwar sein Lieblingsinstrument, aber dennoch komponierte Mendelssohn dafür nur zwei Konzerte. Sie sind selten im Konzertsaal zu hören, doch zu Mendelssohns Zeiten war vor allem das Erste ein richtiger Hit. Sylvia Schreiber stellt das Werk mit dem Pianisten Lang Lang vor.