Das starke Stück - Musiker erklären Meisterwerke Archiv
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Bach war 32 Jahre alt und anno 1717 endlich angekommen in einer Lebensstellung: Königlicher Kapellmeister am Hof eines musisch interessierten Fürsten. BR-KLASSIK hat mit dem Dirigenten Reinhard Goebel über das erste der Brandenburgischen Konzerte gesprochen, das in dieser Zeit entstanden ist.
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Auf seiner großen Bewerbungsreise nach Paris, die Mozart am 18. Juni 1778 begann, sollte er endlich die Karriere machen, die seinem Talent entsprach. Dort entstand die "Pariser Sinfonie" KV 297. Bernhard Neuhoff stellt das starke Stück gemeinsam mit dem Dirigenten Frans Brüggen vor.
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"Mein nächstes größeres Werk wird ein Cellokonzert sein", erklärte Dmitrij Schostakowitsch im Sommer 1959. Bereits im Oktober fand die Uraufführung dieses Ersten Cellokonzerts von Schostakowitsch statt: mit dem Widmungsträger Mstislaw Rostropowitsch als Solist und den Leningrader Philharmonikern unter Jewgenij Mrawinsky. Susanne Herzog stellt das Werk gemeinsam mit dem Cellisten Johannes Moser vor.
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Was Mozart seiner Frau Constanze zur Hochzeit schenkte? Man weiß es nicht. Vieles spricht aber für eine "große blasende Musik ganz besonderer Art": seine Bläser-Serenade mit der Köchelverzeichnis-Nummer 361. Wiebke Matyschok stellt das Starke Stück zusammen mit dem Oboisten Albrecht Mayer vor.
7 Minuten
Insgesamt 83 Werke hat Joseph Haydn, der "Vater des Streichquartetts", für diese Gattung komponiert. Unter anderem 1772 die sechs sogenannten "Sonnenquartette". Bernhard Neuhoff hat mit den Musikern des Quatuor Mosaiques über das Streichquartett op. 20 Nr. 3 in g-Moll gesprochen.
7 Minuten
Beethovens "Rasumowsky"-Quartette op. 59 stießen zunächst bei den Hörern auf Unverständnis. Der ganze Zyklus wirkte auf das damalige Publikum sehr ungewöhnlich. Als "Flickwerk eines Wahnsinnigen" wurden sie bezeichnet. Was das damalige Publikum so verunsicherte, darüber hat Julia Smilga mit dem Geiger Tim Vogler gesprochen.
7 Minuten
Robert und Clara Schumann sind zwei Jahre verheiratet. Er fühlt sich gestört, wenn sie Klavier übt. Sie langweilt sich, weil sie nicht mehr auf Konzertreisen geht. Gemeinsam studieren sie immer wieder Partituren. Dann wagt sich Schumann an ein neues Werk: drei Quartette, Opus 41. Der Zyklus beginnt mit einem Werk in a-Moll. Der Zyklus beginnt mit einem Werk in a-Moll. Wiebke Matyschok spricht über dieses Starke Stück mit drei Mitgliedern des Vogler-Quartetts.
7 Minuten
Fast 20 Jahre lang hat Liszt an seinem Ersten Klavierkonzert gearbeit. Der armenische Pianist Vardan Mamikonian mag dieses Starke Stück sehr. Warum, das hat er BR-KLASSIK-Autorin Julika Jahnke erzählt.
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Häufig ist die Violine als Soloinstrument nicht zu hören. Erste Kompositionen dieser Art sind die Sonaten und Partiten für Violine solo von Bach. Das fünfte Werk dieser Reihe ist die Sonate in C-Dur. Susanna Felix stellt das Starke Stück mit dem Geiger Christian Tetzlaff vor.
7 Minuten
Der Name "Appassionata" hat immense Ausstrahlung. Sogar eine weltbekannte Pferdeshow hat sich inzwischen so genannt. Aber die wirkliche "Appassionata", das ist und bleibt die berühmte Klaviersonate von Ludwig van Beethoven in f-moll, op. 57. Und die ist nicht nur ganz allgemein sehr populär: Auch wahre Beethoven-Kenner lieben und fürchten sie. Warum, das erfahren Sie von dem Pianisten Michael Korstick. Julika Jahnke hat mit ihm gesprochen.
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Es ist ein Werk der Reife. Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur entstand 1805, in der gleichen Zeit, in der Beethoven an der fünften und sechsten Symphonie arbeitete. Andreas Grabner stellt Ihnen dieses Starkes Stück mit dem Pianisten Jewgejij Kisssin vor.
7 Minuten
Die Cellosuiten von Johann Sebastian Bach sind so etwas wie die Königsdisziplin für Cellisten. Die große Herausforderung dieser Suiten liegt nicht nur darin, dass es Solowerke sind, sondern auch darin, dass es schwierig ist, eine eigene Interpretation dieser Werke zu finden, da es kein Autograph gibt. Ilona Hanning sprach mit dem niederländischen Cellisten Anner Bylsma über die Suite Nr. 2 d-Moll.
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Sechs Klaviertrios hat Dvorák geschrieben, doch nur vier davon sind erhalten geblieben. Zwei hat der Komponist selbst vernichtet. Das Trio f-Moll op. 65 aus dem Jahr 1883 ist das ehrgeizigste und strukturell bedeutendste Klaviertrio des Komponisten.
8 Minuten
Bachs Dritte Orchestersuite in D-Dur ist neben Streichern mit Oboen, Trompeten und Pauken besetzt. Auf eine französische Ouvertüre folgen stilisierte Tänze - eine ebenso repräsentative wie unterhaltsame Musik. Wiebke Matyschok stellt mit dem Dirigenten Reinhard Goebel das Starke Stück vor.
8 Minuten
Manchmal kann ein Werk auch einfach zu beliebt sein - sehr zum Ärger beispielsweise von Max Bruch. Denn alle Welt interessierte sich nur für dessen Erstes Violinkonzert. Über das Besondere dieses Opus hat sich Julika Jahnke mit der Geigerin Antje Weithaas unterhalten.