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Bayerisches Feuilleton Archiv

346 Episoden
25 Minuten
Jung, reich und schön: In ihrer Jugend im ausgehenden 16. Jahrhundert war die Schlossherrin Magdalena von Haunzperg ein regelrechtes "Jet-Set Girl". Später engagierte sie sich im bayerischen Schwindegg für die Bildung der Jugendlichen in der Umgebung.
52 Minuten
In unserer Reihe "Bayerische Kraftplätze" - Beiträge zur Philosophie des Alltäglichen und zur Metaphysik des Banalen, beschäftigt sich Markus Metz diesmal mit einem beliebten urbanen Treffpunkt im Kleinstformat: dem Kiosk.
53 Minuten
Der norwegische Künstler Olaf Gulbransson lebte bis zu seinem Tod am 18. September 1958 in seiner Wahlheimat Bayern. Internationale Bekanntheit hatte er als Zeichner der Satirezeitschrift Simplicissimus erlangt. Sarah Khosh-Amoz gibt Einblicke in sein facettenreiches Werk.
53 Minuten
Das Bayerische Feuilleton erinnert heute aus aktuellem Anlass an einen ewigen Rebellen, eine Schwabinger Legende, einen Straßen-Cowboy - Klaus Lemke. Am Donnerstag, den 7. Juli 2022, ist der Kult-Regisseur im Alter von 81 Jahren gestorben, in München. Gerade hatte er noch seinen jüngsten Film beim Filmfest vorgestellt, nun ist das Kino um eine Ausnahmeerscheinung ärmer. Fast 50 Filme hat Lemke gemacht, genauso viele abgebrochen oder verworfen. "Beim Film lernt man einzustecken", sagte Lemke einmal. "man bekommt permanent nur auf die Fresse, aber gelegentlich gibt es Küsse im Dunkeln."
24 Minuten
Die katholische Kirche kennt heute etwa 20.000 Heilige und Selige, und diese Zahl erhöht sich ständig. Doch wer kann denn überhaupt in den Kreis der Auserwählten gelangen? Hätte womöglich auch unser Autor Thomas Grasberger eine Chance?
53 Minuten
Helmut Fischers Weg zum Erfolg war steinig: Geboren in München am 15. November 1926, aufgewachsen in ärmsten Verhältnissen, der Durchbruch als Monaco Franze mit 57 Jahren. Ein berührender Blick auf den Menschen hinter der Rolle des charmanten Hallodris.
25 Minuten
Im Sommer 1913 trat der 15-jährige Bertolt Brecht wegen Herzbeschwerden eine vierwöchige Kur in Bad Steben an. In seinem Tagebuch berichtet er von den Eindrücken, von der Langeweile dort, aber auch von der Begeisterung eines ersten weiblichen Fans.
25 Minuten
Im Jahr 1922 zog der Komponist Sergej Prokofjew, des Großtstadtlebens überdrüssig, nach Ettal. In den eineinhalb Jahren, die er dort lebte, verfasste er mehre Werke, widmete sich der Hühnerzucht - und heiratete seine Geliebte Lina Codina.
53 Minuten
Er ist die wundersame und brodelnde Vereinigung von Widersprüchen: Konstantin Wecker. Brachial und sinnlich, sentimental und frivol - eine sensible Wuchtgestalt. Als hätte er stets von allem zu viel: zu viel Kraft, zu viel Lebensfreude. Daraus schöpft er seine Kreativität, gerät dadurch aber freilich auch immer wieder in Schwierigkeiten.
53 Minuten
Nicht erst der Mühlhiasl, unser "Waldprophet", hat es kommen sehen: das Ende. Aber in Bayern trägt man das Unausweichliche mit Gelassenheit, denn am Ende bleibt immer die tröstliche Gewissheit: "Nix gwieß woaß ma ned!" Eine kleine Weltuntergangskunde von Thomas Kernert.
53 Minuten
Romy Schneider hat die spannende Umbruchszeit bei Kriegsende hautnah miterlebt. Erzählt jedoch hat "unsere Sissi" davon in der Öffentlichkeit nie. Carola Zinner, selbst in Berchtesgaden aufgewachsen, hat sich auf die Spuren von Romy Schneiders Kindheit begeben - und fand ein Stück Nachkriegsgeschichte.
25 Minuten
Im Sommer 1945 waren in Aichach rund 3000 US-Soldaten stationiert. Zur Unterhaltung brachten sie ihre eigene Zeitung heraus. Während die Deutschen das Kriegsende verarbeiteten, wirkten die Texte und Bilder der Soldatenzeitung wie Momentaufnahmen eines fröhlichen Lebens. Allerdings gab es auch für die Soldaten Risiken.
25 Minuten
Bis 1990 wurde verheirateten Frauen und Frauen über 35 Jahre die Teilnahme an den Passionsspielen in Oberammergau verwehrt. Der Streit um diese Regelung dauerte über 10 Jahre an, um dann kurz vor einer Premiere entschieden zu werden.
25 Minuten
Die Schriftstellerin Katherine Mansfield war schwanger. Unehelich. Um das zu verbergen, reiste sie 1909 für mehrere Monate nach Wörishofen. Zu einer angeblichen Kneipp-Kur. Eine Sendung über scheinbare Wassertherapien im Patriarchat.
25 Minuten
Die "Geier-Wally" ist bis heute einer der berühmtesten Heimatromane. Doch seine Verfasserin ist fast vergessen. Dabei war auch das Leben von Wilhelmine von Hillern (1836-1916) geprägt von Emotionen und dem Kampf um Selbständigkeit.