Bayerisches Feuilleton Archiv
346 Episoden
23 Minuten
Mittellos, unverheiratet, schwanger: Die Magd Anna Wagner, die 1839 in der Gebäranstalt um Aufnahme bat, war eine der vielen Frauen, die nicht wussten, wo ihr Kind sonst zu Welt kommen sollte. Doch die Zustände in der Einrichtung waren alles andere als sozial.
53 Minuten
23 Stunden pro Tag fahren Bayerns rund 8,2 Millionen PKWs nicht, sondern stehen einfach nutzlos herum - und verschandeln den Freistaat. Dagegen hilft nur eines: Schimpfen. Thomas Kernert tut es!
53 Minuten
In der Ruhe liegt die Kraft. Und zur Ruhe kommt man am besten auf einem Kanapee. Auch und besonders in Bayern hat dieses Liegemöbel eine lange und segensreiche Geschichte. Legen Sie sich hin, hören Sie zu, tanken Sie Kraft ...
53 Minuten
Schauplatz einer heilsamen Katharsis. Treffpunkt von Brüdern und Schwestern im Geiste. Der Wertstoffhof ist ein echter Kraftplatz. Und diese Sendung ein Streifzug durch die Geschichte der Müllentsorgung. Obendrein ein Beitrag zur Philosophie des Alltags und zur Metaphysik des Banalen. Sorge dich nicht, entsorge!
53 Minuten
Ob zum Trauern, Gedenken oder Gruseln: Friedhöfe erinnern nicht nur daran, dass am Ende aller Tage der Tod wartet. Sie laden als Biotop zu Spaziergängen ein, stellen soziale Hierarchien zur Schau oder erinnern an schlimme Zeiten. Eine Spurensuche nach dem Kraftplatz Friedhof.
53 Minuten
Der kleine Adolf Hitler spielte oft am Inn bei Passau, der damals noch ein reißender Fluss war. Im Januar 1894 rutschte er ab und ertrank beinahe. Ein Kamerad rettete ihn. Was wäre gewesen, wenn ...? Ein Gedankenspiel von Joseph Berlinger.
53 Minuten
Sie entkamen dem antisemitischen Terror des NS-Regimes - fünf Juden aus Bayern, die in Palästina Zuflucht fanden. Zwei von ihnen kehrten später wieder in ihre Heimat zurück, obwohl dort, in der "Reichspogromnacht" 1938, die Synagogen gebrannt hatten. Fünf Geschichten vom Überleben in den Zeiten der Barbarei.
52 Minuten
Herbert Achternbusch ist im Januar 2022 im Alter von 83 Jahren verstorben. Das Bayerische Feuilleton erinnert an ihn mit einer Sendung aus dem Jahr 2006. Thomas Kernert hat Herbert Achternbusch dazu standesgemäß in einem Wirtshaus getroffen.
25 Minuten
Als "Mäusebaron" machte er von sich reden - und taucht sogar in Thomas Manns Roman "Dr. Faustus" auf: Friedrich Schillers Urenkel Carl Alexander von Gleichen-Rußwurm. Er besaß zwar optisch das Profil seines berühmten Ahnen und wurde wie dieser Schriftsteller. Damit hatte es sich dann aber auch mit der Ähnlichkeit.
53 Minuten
Ham S' des scho ghört? Das Ratschen ist eine bayerische Kulturtechnik: Kommunikationskunst auf hohem Niveau jenseits von Klatsch und Tratsch, Twittern und Chatten. In Gestalt der Ratschkathl wurde es sogar zur Kultfigur!
25 Minuten
Ab in den Pee-Wee-Keller! Abtanzen am Sonntagnachmittag. So war das damals in den 1960er Jahren. Die Musik der Bee Gees war angekommen in Rosenheim, live gespielt von den lokalen Coverbands. Katrin Stadler reist zurück in die Swinging Sixties.
53 Minuten
Ursprünglich galt sie als "Bauern- und Lumpeninstrument". Aber dann hat sie ein Wittelsbacher geadelt: Herzog Max in Bayern, der Vater von Sisi, genannt "Zither-Maxl". Beim "Zither-Manä" wiederum tönt sie rockig. Überhaupt ist sie bestens für Klangexperimente geeignet. Kein Wunder, dass ihr Sound ganz Bayern erobert hat.
53 Minuten
Nur bei wenigen Menschen sind Leben und Arbeiten so ineinander verschlungen wie bei Künstlern. Alltag und Kunst. Ehebetten und Farbpaletten, Spülhände und Leinwände, Klobürsten und Rotmarderhaarpinsel. Ernüchterung und Ekstase, alles auf ein und demselben Raum. - Joana Ortmann und Hendrik Heinze erkunden den Mythos Künstlerhaus.
25 Minuten
Der Tod von Hund oder Katze trifft ihre Besitzer oft nicht weniger tief als der eines nahestehenden Menschen. Doch was passiert mit den Überresten der vierbeinigen, gefiederten oder geschuppten Freunde?
52 Minuten
Thomas Kernert untersucht das Verhalten endemischer Gscheidhaferl an zahlreichen Beispielen aus dem täglichen Leben; wobei auch Exemplare der Spezies Gschaftlhuber, Alleswisser, Besserwisser, Fußballexperten und Fachidioten hinreichend Berücksichtigung finden.